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25. Dezember 2020

Vanessa Hinz: Weg zum Erfolg des deutschen Biathlon-Stars

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Mit viel Ausdauer, Ehrgeiz und Disziplin setzte sich Vanessa Hinz an die Spitze des deutschen Biathlons. Dies war aber nicht so geplant, da Vanessa ihre Karriere als eine Skilangläuferin begonnen hat. 

Hinz wurde 1992 in München geboren. Sie wuchs in Schliersee auf und besuchte dort die CJD Christophorusschulen Berchtesgaden. Sie begann seine Karriere als Skilangläuferin im Heimatverein unter dem Namen SC Schliersee. Im Jahr 2012 entschied sich Vanessa jedoch für das Biathlon.

Vanessa Hinz während einer Trainingseinheit für den BMW IBU Weltcup Biathlon Kontiolahti am 11. März 2020 in Kontiolahti, Finnland. (Foto von Kevin Voigt) I Quelle: DeFodi Images über Getty Images

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Vanessa startete sehr früh mit dem Skilanglauf und nahm seit 2007 am Junioren - und FIS-Rennen teil. Bei diesen Wettbewerben und im Alpencup konnte Vanessa keinen großen Erfolg erzielen.

Doch Hinz verbesserte sich durch ihre harte Arbeit und wurde bei den Deutschen Meisterschaften 2011 Vierte im 5-Kilometer-Freistil in Hirschau. Im folgenden Jahr zahlte sich ihre Arbeit und ihr Einsatz aus und sie gewann den dritten Platz im Freistil-Sprint bei den deutschen Juniorenmeisterschaften.

Vanessa Hinz bei der Blumenzeremonie während des 15 km Einzelwettbewerbs der Frauen bei den IBU-Weltmeisterschaften Biathlon Antholz-Anterselva am 18. Februar 2020 in Antholz-Anterselva, Italien. (Foto von Kevin Voigt) I Quelle: DeFodi Images über Getty Images

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In der Saison 2012/2013 entschied sich Hinz für das Biathlon, was sich als gute Entscheidung erwies. Sie wurde sofort in den deutschen B-Nationalkader aufgenommen. Ihre erste Leistung bereitete sie 2013 auf die Junioren-Weltmeisterschaft vor, bei der sie in Einzel den 19. und im Sprint den neunten Platz belegte und in der Verfolgung die Medaille mit einem vierten Platz knapp verpasste. 

Mit den Kolleginnen Franziska Preuß und Laura Dahlmeier gewann sie Gold in Staffelrennen. Bei der Europameisterschaft 2013 holte Vanessa Gold mit dem deutschen Staffel, wo sie einzeln den sechsten Platz belegte. 

Denise Herrmann, Franziska Preuß, Vanessa Hinz und Karolin Horchler bei der Medaillenzeremonie nach dem 4x6 km Staffelwettbewerb der Frauen bei der IBU-Weltmeisterschaft Biathlon Antholz-Anterselva am 22. Februar 2020 in Antholz-Anterselva, Italien. (Foto von Kevin Voigt) I Quelle: DeFodi Images über Getty Images

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2014 bekam sie ihren ersten Weltcup-Einsatz, konnte sich aber keine Punkte sichern. Die ehemalige Skilangläuferin sicherte sich jedoch zwei Sprints im IBU-Cup und nahm erneut am Weltcup teil. Diesmal lief es für Vanessa besser und sie sicherte sich die ersten Punkte im Weltcup.

Die Saison 2014/15 hatte für Hinz einen großartigen Start in die Weltmeisterschaft. Sie belegte den sechsten Platz, was ihre ersten Top-Ten-Leistungen bedeutete. Aufgrund der guten Leistung bekam sie einen Platz in Staffel und sicherte sich mit ihren Kollegen den Weltcupsieg. 

Vanessa Hinz bei der Medaillenzeremonie während des 15 km Einzelwettbewerbs der Frauen bei den IBU-Weltmeisterschaften Biathlon Antholz-Anterselva am 18. Februar 2020 in Antholz-Anterselva, Italien. (Foto von Kevin Voigt) I Quelle: DeFodi Images über Getty Images

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Danach erhielt sie die Erlaubnis für ihre erste Teilnahme an der Weltmeisterschaft. In Einzelwettkämpfen konnte sie sich keinen Platz in den Top 30 sichern, aber mit Staffel wurde sie erstmals Weltmeisterin.

Ein Jahr später wurde sie für den Biathlon-Weltcup nominiert und gewann den zweiten Platz im Mixed-Staffel in Östersund. Sie sicherte sich die Silbermedaille in der Kategorie Damenstaffel.

Vanessa Hinz belegt den 1. Platz während der Frauenstaffel der IBU Biathlon-Weltmeisterschaft am 13. März 2015 in Kontiolahti, Finnland. (Foto von Vianney Thibaut / Agence Zoom) I Quelle: Getty Images

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Und auch 2018 war ein großartiges Jahr für Hinz. Zusammen mit ihren Kolleginnen Maren Hammerschmidt, Franziska Hildebrand und Laura Dahlmeier gewann sie das Staffelrennen in Hochfilzen und sicherte sich beim Massenstart den fünften Platz. 

Später nahm sie am Olympischen Spielen teil, wo sie im Sprint den fünften und im Mixed-Staffel den vierten Platz gewann. Im März 2018 sicherte sie sich schließlich den Weltcupsieg in Einzelwettbewerben. In Finnland gewann sie den Massenstart mit über 12,5 Kilometer. Vanessa hat diesen Triumph sicherlich verdient!

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