Eltern benannten ihre Tochter nach einer Internet-Provider-Firma, um kostenloses Internet zu erhalten

Es gibt wirklich die seltsamsten Baby-Namen. Eltern scheinen immer kreativer zu werden, wenn es darum geht, ihre Sprösslinge mit einem Namen fürs Leben auszustatten. Doch diese Eltern haben nochmal einen obendrauf gesetzt. Sie benannten ihr Kind nach einer Internet-Provider-Firma, um kostenloses Internet zu bekommen - und es hat funktioniert!

Das Paar, von dem hier die Rede ist, hat die neugeborene Tochter Berichten zufolge nach einem Aargauer Start-up-Unternehmen benannt. Für diese kreative, wenn auch sehr seltsame Idee, erhalten sie nun in der Tat kostenloses Internet.

Das Mädchen kam Ende September 2020 in Kanton Graubünden zur Welt. Es hat mehrere Namen von den Eltern erhalten. Der dritte Vorname lautet nun "Twifia".

Mit dieser Namensgebung folgten die 30- und 35-jährigen Eltern dem Aufruf des genannten Start-Ups "Twifi". Sie hatten dazu aufgerufen, sein Neugeborenes "Twifius" oder "Twifia" zu nennen.

Doch warum? Die Belohnung für das Ganze ist kostenloses Internet: Wer nachweislich den Namen in die Geburtsurkunde schreiben lässt, erhält 18 Jahre lang kostenfreies Internet!

Klingt verrückt, ist aber tatsächlich so gemeint gewesen und auch geschehen. Die Eltern des Mädchens verraten den vollständigen Namen ihrer Tochter nicht, da sie anonym bleiben wollen. Laut eigener Aussage fürchten sie die Reaktionen. Der Vater verriet:

"Wir wollen gegenüber unserem Umfeld unerkannt bleiben, weil wir uns nicht dafür rechtfertigen wollen. Denn der Vorwurf, den Namen unseres Kindes verkauft zu haben, trifft uns sehr. Ein wenig schämen wir uns auch."

Der Vater war über Facebook auf die Anzeige des Unternehmens gestoßen und hatte es anfangs für einen Scherz gehalten. Doch die Firma hatte bestätigt, es ernst zu meinen.

Nach einigem Hin und Her waren schließlich Vater und Mutter überzeugt von der Idee, denn der Name war schließlich einzigartig. Die Mutter verriet:

"Es ist ja auch sein Kind. Und der Name Twifia steht für mich in diesem Zusammenhang auch für Verbindung. Für ewige Verbundenheit!"

Doch Ausnutzen wollen sie den finanziellen Vorteil nicht für sich. Das Geld, was sie durch das kostenlose Internet einsparen, soll auf ein Sparkonto für das kleine Töchterchen kommen.

Der Plan sei, so die Eltern, dass ihre Tochter dann im Alter von 18 Jahren einen Führerschein davon machen oder ein Auto kaufen kann.

Twifi-Chef Philippe Fotsch (37) bürgt persönlich für den "Gewinn". Denn 18 Jahre sind eine lange Zeit und die kleine Firma hat bisher erst 4 Mitarbeiter. Niemand weiß, wie die Zukunft aussieht, doch er empfinde es als "Ehrensache", sein Versprechen zu halten.

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