In Dortmund löste die Polizei eine Hochzeit mit 380 Gästen auf: Die Gründe sind drinnen

Ankita Gulati
07. Okt. 2020
13:35
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Das Dortmunder Ordnungsamt löste mit Hilfe der Polizei eine große Hochzeit mit 380 Gästen auf. Es wurde nicht nur gegen die Anzahl der erlaubten Gäste verstoßen, sondern auch verhielten sich einige der Gäste während der Veranstaltung aggressiv.

Die Corona-Sicherheitsbestimmungen werden verschärft, um die Zunahme der Infektionszahlen in ganz Deutschland einzudämmen. Dennoch feierten 380 Gäste in Dortmund eine große Hochzeit.

Ein Paar beim Ringtausch | Quelle: Shutterstock

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Darüber hinaus wurden die Gäste mit aggressivem Verhalten gesehen. Daher rief das Ordnungsamt die Polizei zur Unterstützung. Zusätzlich zu den oben genannten Verstößen fügten die Behörden hinzu:

"Auch aus bauordnungsrechtlichen Gründen wurde eine weitere Nutzung des Festsaals untersagt."

Dem Betreiber drohen weitere rechtliche Konsequenzen durch die Stadtverwaltung. Polizeipräsident Gregor Lange appellierte an die Veranstalter und Gäste, die Vorschriften einzuhalten.

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Er sagte:

"Unter großen Anstrengungen mit weitreichenden Folgen für Familie und Beruf haben wir im Frühjahr die Infektionszahlen in den Griff bekommen. Diesen mit viel Verzicht und Disziplin erreichten Erfolg dürfen wir nicht aufs Spiel setzen."

Der Präsident glaubt, dass Schausteller, Künstler, Techniker, Gastronomen und andere Unternehmen manchmal massiv unter den Einschränkungen leiden.

Ihm zufolge bringen sie immer wieder neue und gut durchdachte Konzepte mit viel Grund und Sorgfalt vor, um ihre Angebote schrittweise zu erweitern und ihre Existenz zu sichern. Leider gefährden große Menschenmengen diese Bemühungen, wenn sie die Hygienevorschriften vernachlässigen.

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In der gegenwärtigen Pandemie-Situation besteht bei großen Familienfeiern immer noch ein hohes Infektionsrisiko.

Das Ordnungsamt der Stadt Dortmund und die Polizei mussten in den vergangenen Tagen und Wochen bei Verstößen großer Personengruppen eingreifen, um das Risiko von Masseninfektionen zu vermeiden. Norbert Dahmen, Dortmunds Ordnungsdezernent, stellte klar:

"Bei den Kontrollen der privaten Veranstaltungen geht es in erster Linie darum, die Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu schützen.”

Er appellierte auch im Namen der Stadt Dortmund und der Polizei an alle Dortmunder, die Regeln der Corona-Schutzverordnung einzuhalten, um sich selbst, ihre Verwandten und Freunde nicht in Gefahr zu bringen.

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Es ist nicht die erste Hochzeit, die aus all den schlechten Gründen ins Rampenlicht getreten ist. Die Polizei hat auch eine Hochzeit mit über 400 Gästen in Bremen gestoppt. 

Um mehr über die neuen Corona-Regeln in Bezug auf die Anzahl der erlaubten Gäste in verschiedenen Städten zu erfahren, klicken Sie hier

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