Vater des kleinen "ertrunkenen" Adam beschwert sich über die Tragödie: "Das war verantwortungslos"

Ein 2-jähriger Junge ertrank bei einem Kita-Ausflug im Neustädter See in Magdeburg. Er verschwand am Freitag während des Ausflugs und sein lebloser Körper wurde später gefunden. Sein Vater ist am Boden zerstört und beschuldigt die Kita und nennt sie verantwortungslos.

Es war ein großes Todesdrama bei einem Kita-Ausflug, als der zweijährige Adam bei seiner Rückkehr in die Kita verschwunden wurde. Der Ausflug wurde von drei Erzieherinnen geleitet, die eine Gruppe von Kindern zum Neustädter See in Magdeburg begleiteten.

Gegen 12 Uhr stellten die Erzieherinnen fest, dass Adam fehlte, nachdem sie in die Kindertagesstätte zurückgekehrt waren. Folglich wurde die Polizei informiert.

Mehrere Rettungsdienste, ein Hubschrauber und Spürhunde suchten nach dem Jungen. Nach ungefähr anderthalb Stunden entdeckte die Polizei den leblosen Zweijährigen im See. Nach Angaben der Polizei:

“Es wurden sofort Reanimationsmaßnahmen durchgeführt und ein Notarzt hinzugezogen.”

Er wurde mit einem Rettungshubschrauber zum Universitätsklinikum Magdeburg geflogen. Am Nachmittag starb der Junge Berichten zufolge im Krankenhaus.

Der Vater des Jungen, Mohammad, ist untröstlich und macht die Kita für die Nachlässigkeit verantwortlich. Er klagt an:

“Das war verantwortungslos!”

Nicht nur sein Vater, viele Menschen in der Stadt trauern um den kleinen Jungen undhinterließ Teddybären, Kerzen, Blumensträuße als Tribut vor dem Tor des Kindergartens.

Die Mutter eines anderen Kindes, das zur Kita geht, drückte ihr Beileid für den Verlust der Familie aus und sagte:

“Es ist ein Unglück passiert, was nicht hätte passieren dürfen. Es macht einen traurig. Es tut mir einfach leid, was hier passiert ist.”

Andere Eltern sind ebenfalls schockiert über die schreckliche Tragödie. In der Zwischenzeit wird die Leiche des zweijährigen Adam obduziert und die Ergebnisse werden voraussichtlich am Dienstag vorliegen. Dann würde entschieden, in welche Richtung die Untersuchung fortgesetzt werden soll.

In Darmstadt ereignete sich auch ein schrecklicher Unfall im August, bei dem ein 17-jähriger Nichtschwimmer ums Leben kam. Der Junge steigte in Baggersee, in dem das Schwimmen verboten ist.

Die Rettungskräfte waren zu spät, um den Jungen zu retten, weil die Wildparker und Badegäste die Rettungsgasse blockierten.

Aufgrund des Chaos durch illegales Parken betrug die Zeit zwischen Notruf und Wiederherstellung mehr als 30 Minuten. Der 17-Jährige konnte nur leblos aus dem Wasser gerettet werden. Daher waren alle Rettungsversuche gescheitert. 

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