Til Schweiger über die Angst, sein Kind zu verlieren: "Das ist das Schlimmste, was es gibt"

Ankita Gulati
03. Okt. 2020
04:00
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Til Schweiger sprach kürzlich während der Premiere seines tragischen Films “Gott, du kannst ein Arsch sein!” über seine Angst, seine Kinder zu verlieren. Der Schauspieler spielt den Vater einer krebskranken Tochter in dem Film, der am 1. Oktober in den Kinos erscheint.

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Was kann tragischer sein, als das eigene Kind sterben zu sehen? Es ist das tragische Thema von Til Schweigers neuem Film "Gott, du kannst ein Arsch sein!", in dem seine Tochter Steffi an Krebs leidet und nur noch wenige Monate zu leben hat.

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Aber sie beschließt, die verbleibende Zeit optimal zu nutzen und macht sich auf den Weg für einen Road-Trip.

Während seiner Premiere in München wurde Til emotional und zeigte, dass er befürchtet, sich dieser Situation in seinem wirklichen Leben zu stellen. Er erzählte:

“Diese Angst hat jeder, der seine Kinder liebt. Man wird die Angst immer haben bis an sein Lebensende, dass den Kindern vor einem was passiert.”

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Der Ex-Freund von seinem Tochter Luna starb tragisch vor ein paar Monaten durch einen Autounfall. Er war gerade 23 Jahre alt. Luna und Til haben emotionale Beiträge geteilt, um ihre Gefühle auszudrücken und ihr Beileid auszusprechen.

Til teilte eine lange Nachricht auf Instagram mit einem Foto von Luna und Marvin und schrieb:

“Mir fehlen die Worte zu beschreiben, wie sehr ich dich geliebt habe! Du warst ein Leuchtturm in dieser Welt! Deine Freude, deine Neugier, deine Toleranz, deine Empathie, dein Interesse an deinen Mitmenschen und deine Hilfsbereitschaft waren einzigartig!”

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Da der 56-jährige Schauspieler in seinen Bekannten bereits den vorzeitigen Tod einer Person erlebt hat, versteht er, wie sich die Eltern fühlen würden.

Als er gefragt wurde, ob er während der Dreharbeiten für den Film an seine eigene Tochter denke, lehnte der Schauspieler ab:

“Nein, nein. Das wäre mir zu krass. Ich bin Vater von vier Kindern und ich habe genug Fantasie und dann stelle ich mir einfach vor, ich bin ,Frank’. Aber da denke ich nicht an meine Töchter.”

Der Film “Gott, du kannst ein Arsch sein!” wird von UFA FICTION in Zusammenarbeit mit RTL produziert, gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW, der Filmförderungsanstalt FFA, den FilmFernsehFonds Bayern und den Deutschen Filmförderfonds DFFF.

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