Weitere Leiche in Brunnen gefunden - etwa 60km von Julens Fundort

Nach dem Tod von Julen, dem Jungen, der in Südspanien in einen Brunnen fiel und nach 13 Tagen leider nur tod geborgen werden konnte, kam nun heraus, dass er nicht das einzige Opfer in der Region war.

Vor ein paar Tagen fanden Rettungskräfte den leblosen Körper.

Nun wurde jedoch bekannt, dass ein weiterer Mensch ums Leben kam. Die Leiche von Juan Antonio Santamaría starb bei dem Versuch, seinen Hund aus einer engen Grube zu retten.

Ein Nachbar berichtete, dass Juan loszog, um mit seinem Hund spazieren zu gehen, jedoch nie zurückkehrte.

Die Civil Guard fand schließlich seine Leiche in einem Brunnen, direkt neben dem leblosen Leib seines geliebten Hundes.

„Er war ein normaler Kerl. Hatte keine Probleme mit irgendjemandem oder war merkwürdig. Auch keine psychologischen Probleme. Wir können es uns nicht erklären.”, sagten seine Verwandten.

IN DER GLEICHEN PROVINZ

Diese Tragödie spielte sich in der gleichen Provinz ab, in der auch der kleine Julen verstarb, nachdem er 70 Meter tief in einen Brunnen gestürzt war.

Im Gegensatz zu Julens Fall, fand man die Leiche von Juan jedoch bereits nach gerade mal 24 Stunden.

Eine Autopsie soll nun klären, woran genau der 45-Jährige starb.

Bis die Todesursache eindeutig geklärt ist, stehen mehrere Thesen im Raum. Darunter auch Selbstmord oder ein Unfall.

Die Nachbarn sollen vermuten, dass es sich um einen tragischen Unfall handelte. Laut ihren Aussagen könnte es sein, dass der Tierliebhaber seinen Hund hatte retten wollen, nachdem dieser in das Erdloch gefallen war.

„Er war so normal. Ich denke, er war nicht der Typ Mensch, der Selbstmord begehen würde.”, sagten Nachbarn.

Der Verstorbene soll ein großer Naturliebhaber gewesen sein und hat sich oft im Freien aufgehalten.

Es ist tragisch, dass so kurz aufeinander gleich zwei Menschen den Tod finden - und dann noch unter so ähnlichen Umständen.

Es bleibt nun abzuwarten, was die Autopsien ergeben und ob solche Unfälle in Zukunft verhindert werden können — vielleicht durch eine Abdeckung solcher Brunnen?

Den Angehörigen wünschen wir viel Kraft in dieser schweren Zeit.