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Eine neu entdeckte Art von Spinnen mit einem riesigen Stachel ist Albtraum-Material

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Von Sascha Kardas
11. Juli 2018
21:28

Forscher der Abteilung für Biodiversität der Universität von Turku, Finnland, haben in den letzten Jahren verschiedene neue Tierarten beschrieben.

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Sie stammen aus allen Teilen der Welt – besonders aus Amazonien. Viele dieser Tiere sind bemerkenswert in ihren Eigenschaften und Verhaltensweisen.

In ihrer neusten Studie haben die Wissenschaftler, in Zusammenarbeit mit Kollegen aus Kolumbien, Spanien und Venezuela, verschiedene Spezies von Wespen vom Amazonas entdeckt, die der Wissenschaft noch unbekannt waren. Wie UTU berichtete, wurden diese von ihnen benannt und beschrieben.

Der Stachel der neuen parasitären Wespe namens Clistopyga crassicaudata ist nicht nur lang, sondern auch sehr breit, verglichen mit der Größe des Tieres selbst.

Der Stachel sieht aus wie eine gefährliche Waffe, wie der Professor Ilari E. Sääksjärvi von der Universität von Turku gesagt hat.

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Die Spezies wurde unter den Insekten-Exemplaren entdeckt, die in der extrem diversen Übergangs-Zone zwischen den Anden und dem Regenwald im Amazonas-Tiefland gefunden wurden.

Die neu beschriebene Wespe ist anders als bekannte Spezies, was an dem enormen Stachel liegt.

Alle weiblichen Wespen, so wie Bienen und Hornissen, haben einen Stachel, durch den sie Gift injizieren oder Eier legen können. Die parasitären Wespen haben normalerweise einen langen Ovipositor für das Leben von Eiern, der dabei hilft, die Wirt-Tiere, die zum Beispiel in Bäumen legen, zu erreichen.

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Mit dem Ovipositor wird das Ei auf oder in dem Wirt platziert, weil er auch als Stachel fungiert. Die weibliche Wespe kann also gleichzeitig Gift injizieren, um den Wirt zu lähmen.

Die neu beschrieben Spezies ist dafür spezialisiert, Eier in Spinnen oder Eierbeutel von Spinnen zu legen. Die Wespe sucht nach Spinnen, die in ihren Nestern leben und lähmen sie dann mit Gift.

Dann legt die weibliche Wespe ihre Eier auf die Spinne und die schlüpfende Larve isst die paralysierte Spinne sowie die möglichen Spinneneier oder Jung-Spinnen.

Die Forschungsgruppe bewirbt sich gerade für Finanzierung für neue Feldstudien.

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