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Je öfter man fliegt, desto höher ist das Risiko für eine Reihe von Krebs-Arten, so eine Studie

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Von Sascha Kardas
29. Juni 2018
20:34

Eine neue Studie hat ergeben, dass bei amerikanischen Flugbegleitern die Chance für verschiedene Arten von Krebs erhöht ist.

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Dazu gehört Brustkrebs, Melanome und andere Hautkrebse, wie Smithsonian berichtete.

Der neue Bericht, der vor Kurzem in Environmental Health veröffentlicht wurde, basiert auf Daten, die seit 2007 gesammelt worden seien.

Die Forscher hinter der Studie wollten Licht auf diese wenig untersuchte Gruppe von Arbeitern werfen. Obwohl Flugbegleiter häufig einer großen Anzahl möglicherweise Krebs auslösender Faktoren ausgesetzt sind, wurden die Langzeiteffekte davon noch nicht gut dokumentiert.

Dazu gehört das Unterbrechen des Schlafes, Strahlung und Pestizide und andere Chemikalien im Flugzeugraum.

Zwischen 2014 und 2015 haben die Forscher 5.300 Flugbegleiter durch Umfragen untersucht, die online, über Post und persönlich an Flughäfen durchgeführt wurden.

Die forscher verglichen dann die Antworten über den gesundheitlichen Status mit 2.729 erwachsenen Personen, die keine Flugbegleiter sind und ähnliche sozioökonomische Hintergründe haben.

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Quelle: Pixabay

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Dazu benutzten sie Daten von National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES), die jedes Jahr 5.000 Amerikaner befragt.

Die Vergleiche zeigten höhere Aufkommen von Uterus-, Zervix-, Brust-, Darm-, Schilddrüsen- und Melanom-Krebsen bei den Flugbegleitern.

Der Unterschied war bei Brustkrebs, Melanomen und anderen Hautkrebsen besonders deutlich. Flugbegleiterinnen hatten ein über zweifach erhöhtes Risiko für Melanome und ein über vierfach erhöhtes Risiko für andere Hautkrebs-Sorten.

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Sie hatten auch eine um 51% erhöhte Wahrscheinlichkeit, Brustkrebs zu entwickeln als die übrige Bevölkerung.

Quelle: Maxpixel

Quelle: Maxpixel

Die Forscher waren überrascht, dass sie ein höheres Risiko für Brustkrebs bei Flugbegleiterinnen fanden, die drei oder mehr Kinder hatten.

Typischerweise senkt sich das Risiko für Brustkrebs bei einer Frau, je mehr Kinder sie hat.

Quelle: Pixabay

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Die Studie legt außerdem nahe, dass eine Anzahl von Faktoren zu den höheren Krebs-Raten bei den Flugbegleitern beitragen könnte. Jen Christensen von CNN sagte, dass Flugbegleiter oft bekannten oder möglichen Karzinogenen ausgesetzt sind.

Darunter seien Pestizide, Flugzeugbenzin und Brandschutzmittel.

Weil sie oft die Zeitzonen überqueren, können sie auch gestörte Schlaf-Rhythmen haben und ungleichmäßige Schlafzeiten stehen mit Krebs im Zusammenhang.

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