28. Juni 2018

Ein Mann, der neun Fairy-Pinguine tötete, entkommt Gefängnisstrafe

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Ein Mann, der sechs Pinguine mit einem Stock totschlug, wurde zu 49 Stunden gemeinnützigen Arbeit in einem Gericht in Tasmania verurteilt.

Vor zwei Jahren schlachtete der 20-jährige Joshua Leigh Jeffrey fairy Pinguine am Sulphur Creek-Strand. Dennoch hatte der Mann keine Gewissensbisse und kam sehr leicht davon.

Dem Bericht von „ABC News“ zufolge, töteten Jeffrey zusammen mit einem Freund die Pinguine. Die Tiere starben an schweren Schädelverletzungen.

Beide Männer töteten insgesamt neun Pinguine und die Leichen wurden von einem Anwohner, der auf die Unruhe am Strand aufmerksam wurde.

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Jeffreys Anwälte betonten mehrmals, dass der Mann eine “fortschreitende mentale Erkrankung” hat, die aus seiner Kindheit stammt. Um darüber mehr zu erfahren, folgen Sie uns auf unserem Twitter-Account AmoMama USA.

Die Richterin, Tamara Jago, schlussfolgerte, dass die Tiere ein leichtes Ziel waren und Jeffreys Tat „herzlos“ sei.

Jeffrey wurde dazu verurteilt eine Entschädigungssumme in Höhe von 82.15 Dollar zu zahlen und 49 Stunden gemeinnützige Arbeit zu leisten. Aber die meisten Menschen waren nach dem Urteil der Meinung, dass der junge Mann viel mehr verdient.

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Dem Bericht von „Sydney Morning Herald“ zufolge, erklärte ein BirdLife-Expert Eric Woehler, `das letzte, was eine Pinguinkolonie braucht, ist eine herzlose Attacke` und fuhr fort, dass es Jahre dauern wird, dass die Kolonie sich von diesen neun Todesfällen erholt.

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„Die Strafen in Tasmania sind auf die Beschützung von wilden Tieren abgezielt. In diesem Satz ist keine Abschreckung zu hören.“

Eric Woehler, Sydney Morning Herald, 25. Juni, 2018. 

Jeffreys Anwälte behaupteten, dass andere Jugendliche an der Tötung ebenfalls beteiligt waren und, dass sie nun alle die Schuld auf einen legen wollen.

Quelle: Shutterstock

The Advocate“ berichtete Jeffreys Fall sei eine Erinnerung daran, dass die Strafen für Tierquäler zu schwach seien und die Behörden dagegen etwas unternehmen müssen, denn ansonsten die Tierwelt sich in ernsthafter Gefahr befindet.

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