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Eine Familie wurde wegen des Todes eines 18-Jährigen angeklagt, der verhungert ist

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Von Sascha Kardas
20. Juni 2018
19:48

Ein unterernährte 18-jähriger Junge ist in verwahrlosten Umständen auf dem Boden des Wohnzimmers seiner Familie gestorben.

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Die Familie des Jungen aus Leeds habe ihn „zu Tode verrotten“ lassen, wie ein Gericht vernommen hat. Darüber berichtete The Times.

Seine Mutter, seine Großmutter und seine Schwester seien dafür verantwortlich gewesen. Die Notärzte fanden Jordan Burling auf einer schmutzigen Luftmatratze liegend mit einer schmutzigen Windel und voller Druckgeschwüre vor.

Er wog weniger als 38 Kilogramm, als er gefunden wurde. Er starb als Resultat von Unterernährung und infizierten wunden Stellen, nachdem seine Familie ihn mehrere Wochen vor seinem Tod habe „verwesen lassen“.

Staatsanwalt Nicholas Lumley sagte dem Gericht ebenfalls, dass die Polizei den Körper des neugeborenen Kindes von Burlings Mutter gefunden hätte, der in einen Rucksack gestopft worden war. Burlings 45-jährige Mutter Dawn Cranston, seine 25-jährige Schwester Abigail Burling und seine 70-jährige Großmutter Denise Cranston wurden wegen Totschlags angeklagt.

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Laut eines Berichtes sagte ein Ernährungsexperte, dass er in 26 Jahren noch nie so einen Fall von Mangelernährung gesehen habe. Burlings Körper wog nur 37 Kilogramm.

Die Jury des Gerichts vernahm, dass Burling ein normales Leben führte, bevor er aus der Schule genommen wurde, als er 16 Jahre alt war. Dann wurde er zuhause von seiner Mutter Dawn unterrichtet.

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Es wurden keine Krankheiten gefunden, die vielleicht zu Burlings leidender Gesundheit und seinem letztlichen Tod geführt haben könnte. Er verstarb am 30. Juni 2016.

Eine Tonaufnahme von einem Anruf von Dawn zu der Notrufnummer 999 von Großbritannien wurde im Gericht abgespielt. Dawn sagte zu dem Telefonisten, dass Burling Probleme mit der Atmung hätte und nicht ansprechbar sei.

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Sie fügte hinzu, dass Burling nicht zur Toilette gehen könnte, weshalb sie ihm eine Windel angezogen hätte. Sie behauptete, dass Burling vor eineinhalb Stunden noch in Ordnung gewesen wäre. Dann machte sie den Anruf und weigerte sich, zu einem Arzt zu gehen.

Es wurde sofort ein Notarzt geschickt und war Minuten später in dem Haus von Burling. Aber die Einsatzkräfte realisierten, dass sie Monate zu spät waren, um den Jungen zu retten.

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