logo
Quelle: undefined

Der Vater, der angeklagt wurde, sein Baby totgeschüttelt zu haben, ist nun auf freiem Fuße

Maren Zimmermann
25. Mai 2018
22:34
Teile diesen Artikel
FacebookFacebookTwitterTwitterLinkedInLinkedInEmailEmail

Wir berichteten in der Vergangenheit bereits von dem Fall des 3 Monate alten Jungen, der gestorben ist, weil er ein Schütteltrauma erlitten hat.

Werbung

Nun berichtete Wunderweib abermals über den Fall und wir von AmoMama wollten Ihnen diesen Artikel nicht vorenthalten.

Dominik R. aus dem Landkreis Schaumburg war angeklagt worden, im November 2017 seinen 3 Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt zu haben.

Nun erhielt er einen Freispruch.

So entschied das Landgericht Bückeburg.

Quelle: Shutterstock

Quelle: Shutterstock

Man konnte dem 23-jährigen Vater von Julian Elias den Totschlag nicht ausreichend nachweisen, hieß es.

Es hätte nämlich auch Gelegenheit für andere Personen gegeben, den Jungen zu töten; so beispielsweise die Großmutter, Schwester oder auch die Mutter des Jungen.

Werbung

Die Anklage war der Meinung gewesen, dass Dominik R. ausrastete, während er Playstation spielte, da er sich vom Geschrei des kleinen Kindes gestört gefühlt hatte.

Daraufhin soll er, laut Anklage, den Jungen so heftig geschüttelt haben, dass er eine schwere Hirnblutung erlitt.

Es folgte eine Notoperation. Dennoch starb Julian Elias zwei Tage später an der Hirnblutung.

zur Zeit der Tat war die 21-jährige Mutter nicht zu Hause gewesen.

Das Krankenhaus stellte das "Shaken-Baby-Syndrom" als Todesursache des Babys fest.

Werbung

Die Ärzte gehen in ihrem Gutachten „mit einem hohen Grad an Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die schweren Verletzungen/Verletzungsfolgen durch ein massives Schütteln des Kindes verursacht sein dürften.“ (Zitat, Wunderweib)

Eine Obduktion ergab jedoch, dass der Junge verschiedene Hirnverletzungen hatte, die über einen längeren Zeitraum zugefügt worden waren.

Einen Tatzeitpunkt konnte man so nicht eindeutig festmachen.

Der Vater hatte während der Verhandlungen behauptet, dass der Junge schon vorher nicht fit gewesen war. Er hätte sich übergeben müssen und wäre sehr blass gewesen. Das Paar war der festen Überzeugung, dass der Tod des Jungen auf das Konto einer Impfung geht, welche er drei Wochen zuvor erhalten hatte.

Werbung
info
Bitte trage deine E-Mail-Adresse ein, damit wir unsere Top-Storys mit dir teilen können!
Indem Sie sich anmelden, stimmen Sie unserer Datenschutzrichtlinie zu
Ähnliche Neuigkeiten

Waisenjunge findet abgenutzten Rucksack in verlassenem Haus und erfährt, dass er seiner vermissten Mutter gehört – Story des Tages

16. Mai 2022

Ältere Frau besucht frisches Grab ihres Mannes und sieht dort zwei kleine Kinder stehen – Story des Tages

02. Mai 2022

Nach dem Tod des Vaters findet die Tochter das Tagebuch, das er über 33 Jahre vor ihr versteckt hatte – Story des Tages

14. April 2022

Mann trauert um schwangere Frau und sagt, sie habe “das schönste Geschenk im Leben ihres Babys hinterlassen”

16. Mai 2022