Die jüngste Mutter, dessen Baby mit Down-Syndrom geboren wurde, feierte ihren Abschlussball im Krankenhaus

Ein Teenie gebar kurz vor ihrem Abschlussball ein Kind und feierte ihr Abschluss im Krankenhaus.

Den Berichten zufolge war Brodie Hampton aus Wollongong, New South Wales, nur 17 Jahre alt, als sie über ihre Schwangerschaft erfuhr. Kurz darauf trennte sie sich von den Vater des Kindes und beschloss es alleine großziehen.

Keine leichte Aufgabe für eine Jugendliche, besonders dann nicht, als Brodie in der 21. Schwangerschaftswoche erfuhr, dass ihr Sohn mit Down-Syndrom zur Welt kommen wird. Der Arzt bot ihr die Möglichkeit an, die Schwangerschaft abzubrechen, was sie sofort ablehnte. Davon berichtete „Metro“am 21. März 2018.

Am 31. Oktober 2017 erblickte der kleine Elijah das Licht der Welt. Nach der Geburt verbrachte er 22 Tage im Krankenhaus. Er musste operiert werden, um Verstopfung, die sehr häufig bei den Babys mit Down-Syndrom auftritt, zu entfernen.

Natürlich blieb Brodie die ganze Zeit bei ihrem Kind im Krankenhaus. Als die junge Erwachsene sich weigerte bei ihrem Abschlussball aufzutreten, beschloss ihre Mutter ihr ihren eigenen Abschlussball zu veranstalten.

Brodies Schwester frisierte ihre Haare und machte ihr Makeup. Brodie zog ihr bestes Kleid an und als sie durch die Notaufnahme ging, sah sie, wie ihre Mutter Elijah hält, der in einen Anzug gekleidet war und eine Schoko-Rose hielt.

Brodies Mutter, Jodie, beschloss ihrer Tochter einen eigenen Abschlussball zu veranstalten, um sie damit für ihren Kampf gegen Mobbing, den sie über die ganze Schwangerschaft hindurchführte. In der 36. Schwangerschaftswoche erhielt das Mädchen ihren Abschluss und nur zwei Wochen später wurde ihr Sohn geboren.

Brodie hat vor weiter zu studieren und hat als Ziel später mit behinderten Kindern zu arbeiten.

Den Berichten zufolge, ist Brodie die jüngste Mutter in Australien, die ein Kind mit Down-Syndrom hat. Die meisten Kinder, die mit dieser Behinderung geboren werden, haben Mütter, die weit über 40 sind. Dennoch kommt auch in diesem Alter nur 1 von 100 Kinder mit Down-Syndrom zur Welt.