
„Plötzlich und unerwartet“: Bundesliga-Legende stirbt mit 57 Jahren – Details
Die Nachricht trifft den deutschen Fußball völlig unerwartet und sorgt für große Bestürzung: Ein Mann, der über Jahrzehnte hinweg Spieler, Trainer und Förderer war, ist nicht mehr da. Zurück bleibt die Erinnerung an eine Persönlichkeit, die weit über den Platz hinaus gewirkt hat.
Roger Prinzen ist tot. Der frühere Bundesligaprofi und langjährige Trainer starb im Alter von 57 Jahren, wie mehrere Vereine übereinstimmend bestätigten.
Der gebürtige Düsseldorfer war über viele Jahre hinweg eine feste Größe im deutschen Fußball, sowohl als Spieler als auch später in verschiedenen Trainer- und Führungsrollen. In seiner aktiven Laufbahn absolvierte er insgesamt 60 Spiele in der Bundesliga und lief unter anderem für Vereine wie die SG Wattenscheid 09, Hannover 96 oder Darmstadt 98 auf.
Nach dem Ende seiner Spielerkarriere schlug Prinzen erfolgreich den Weg als Trainer ein und arbeitete zunächst auch im Ausland. Ab 2013 war er beim 1. FC Nürnberg tätig, wo er über mehrere Jahre hinweg vor allem im Nachwuchsbereich wirkte und dort zahlreiche Talente begleitete.
Besonders bemerkenswert: Gleich zweimal sprang er als Interimstrainer der Bundesligamannschaft ein. Diese Einsätze dürften seinen Ruf als engagierter Fachmann noch unterstrichen haben.
Zuletzt war Prinzen beim 1. FC Heidenheim tätig, wo er seit 2018 das Nachwuchsleistungszentrum leitete. In dieser Funktion prägte er maßgeblich die Ausbildung junger Spieler und trug entscheidend zur Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit bei.
Die Reaktionen auf seinen Tod zeigen, welchen Stellenwert er im Fußball hatte. In einer Mitteilung heißt es:
„Der 1. FC Nürnberg trauert um Roger Prinzen. Der ehemalige Nachwuchstrainer des Club starb am Montag plötzlich und unerwartet.“
Auch aus Heidenheim kommen bewegende Worte, die seine Bedeutung für den Verein deutlich machen:
„Mit Roger Prinzen verliert der 1. FC Heidenheim 1846 nicht nur einen Fußballlehrer, eine geschätzte Führungskraft und einen leidenschaftlichen Förderer unserer Talente, sondern vor allem einen langjährigen Kollegen und Freund. Seit seinem Amtsantritt beim FCH im Sommer 2018 hat Roger die sportliche Ausbildung in unserem Nachwuchsbereich maßgeblich mitgeprägt und die erfolgreiche Entwicklung der Arbeit in unserem HARTMANN NachwuchsLeistungsZentrum in den vergangenen acht Jahren vorangetrieben.“
Die Anteilnahme richtet sich dabei nicht nur auf das sportliche Wirken, sondern vor allem auf den Menschen hinter den Erfolgen. So heißt es weiter:
„All seinen Hinterbliebenen gelten unsere aufrichtige Anteilnahme und unser tief empfundenes Mitgefühl.“
Mit Roger Prinzen verliert der deutsche Fußball eine Persönlichkeit, die vor allem im Hintergrund gewirkt hat und dennoch bleibende Spuren hinterlässt. Seine Arbeit mit jungen Talenten und sein Engagement für den Sport und darüber hinaus werden vielen in Erinnerung bleiben.