logo
StartseiteNews
Carsten Maschmeyer | Quelle: Getty Images
Carsten Maschmeyer | Quelle: Getty Images

Carsten Maschmeyers Sohn Marcel flieht mit seiner einjährigen Tochter zu Fuß durch die Wüste aus Dubai

Edita Mesic
06. März 2026
13:20

Was als romantischer Kurzurlaub zum Hochzeitstag geplant war, wurde für die Familie von Carsten Maschmeyers Sohn Marcel plötzlich zum Krisendrama. Gemeinsam mit seiner Frau Marie und der einjährigen Tochter Malia hielt sich Marcel in Dubai auf, als sich die Lage im Nahen Osten dramatisch zuspitzte. Aus einer entspannten Auszeit wurde innerhalb weniger Stunden eine gefährliche Flucht.

Werbung

In der ARD-Talkshow bei Sandra Maischberger sprach Carsten Maschmeyer jetzt so offen wie selten über die beängstigenden Stunden, die seine Familie durchleben musste. Der Unternehmer wirkte sichtlich bewegt, als er schilderte, wie nah ihm das Schicksal seines Sohnes, seiner Schwiegertochter und vor allem der kleinen Enkelin ging.

Werbung

Eigentlich wollten Marcel und Marie in Dubai ihren Hochzeitstag feiern. Doch dann änderte sich alles abrupt. „Aber dann hat es ja im wahrsten Sinne des Wortes geknallt“, sagte Maschmeyer in der Sendung. Flüge seien gestrichen worden, an eine normale Ausreise sei plötzlich nicht mehr zu denken gewesen. Die Familie habe sich mitten in einer Situation wiedergefunden, in der jede Entscheidung schnell getroffen werden musste.

Auch aus Deutschland heraus verfolgten Carsten Maschmeyer und seine Frau Veronica Ferres die Entwicklung mit wachsender Sorge. Für beide war schnell klar: „Die müssen da unbedingt weg.“ Im Stundentakt habe die Familie Fotos und Videos geschickt. Die Bilder machten deutlich, wie ernst die Lage geworden war. Maschmeyer fügt hinzu:

"Deshalb mussten sie zwei Kilometer mit Baby und vollem Gepäck durch die Wüste laufen."

Werbung

Zunächst schafften es Marcel, Marie und die kleine Malia in Richtung Oman. Doch selbst dieser Weg wurde zum Kraftakt. Mit einem Leihwagen fuhren sie zur Grenze, parallel wurde ein Sofort-Visum organisiert. Dann folgte der Moment, der die Flucht endgültig in ein persönliches Familiendrama verwandelte: Mit dem Mietwagen durften sie nicht über die Grenze weiterfahren.

Deshalb blieb ihnen nichts anderes übrig, als die letzten Kilometer anders zu bewältigen. Wie Maschmeyer schilderte: "Ich habe mich erst mal gefreut, dass die wieder heile da sind. Bei so einem kleinen Kind kommen natürlich sofort die Opa-Gefühle auf."

Werbung

Für den Unternehmer war das nicht nur als Vater, sondern auch als Großvater eine extreme Belastung. In einem früheren Instagram-Beitrag hatte Maschmeyer bereits sehr persönliche Worte über seine Rolle als Opa gefunden. Darin schrieb er:

"Meine drei Enkelkinder sind für mich eines der größten Geschenke meines Lebens. Wenn ich ehrlich bin: Was mein Zeitkontingent als Vater anging, war ich sicher nicht immer ein Vorbild. Denn ich habe viel gearbeitet und war oft unterwegs. Rückblickend weiß ich, dass das nicht immer richtig war."

Maschmeyer erklärte: "Darüber habe ich später offen mit meinen Kindern gesprochen - ohne Rechtfertigungen, ohne Ausreden. Und ich habe ihnen eines versprochen: Ich will ein besserer Opa sein, als ich es zeitlich als Vater war. Heute sagen meine Kinder zu mir: Ein guter Opa ist rückwirkend auch ein guter Vater. Dieser Satz bedeutet mir sehr viel."

Werbung

"Aus meinen Fehlern habe ich gelernt. Deswegen nehme ich mir heute bewusst Zeit für meine Enkelkinder und für die ganze Familie. Habt ihr auch Enkelkinder oder freut ihr euch darauf, eines Tages Großeltern zu werden?", fügte er hinzu.

Aus Deutschland heraus aktivierte Maschmeyer schließlich sein Netzwerk. Es gelang ihm, für seinen Sohn, seine Schwiegertochter und die kleine Malia einen Flug aus der Gefahrenzone zu organisieren. Die Rettung war teuer, aber der Preis spielte in diesem Moment keine Rolle mehr.

Werbung

Besonders berührend ist dabei auch ein Satz, den ihm seine Kinder nach eigenen Worten einmal gesagt haben: Ein guter Opa sei rückwirkend auch ein guter Vater. Dieser Gedanke bedeute ihm sehr viel. Nach der Flucht aus Dubai dürfte dieser Satz für Carsten Maschmeyer noch einmal eine ganz neue Tiefe bekommen haben.

Für Marcel, Marie und die kleine Malia endete die gefährliche Reise letztlich mit einem glücklichen Ausgang. Doch die Bilder einer Flucht mit Kind und Gepäck durch die Wüste dürften der Familie noch lange im Gedächtnis bleiben.

Werbung
Werbung
Ähnliche Neuigkeiten