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Flickr / Challot
Quelle: Flickr / Challot

Armer Mann findet einsames kleines Mädchen auf der Straße, 7 Jahre später verschwindet das Mädchen und macht ihn reich - Story des Tages

Maren Zimmermann
18. Juni 2022
17:30
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Eines Nachts findet ein Taxifahrer ein einsames Kind am Straßenrand und bringt es zur Polizei, ohne zu ahnen, dass seine freundliche Tat sein Leben verändern würde.

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David Gideon wollte unbedingt nach Hause zu seiner Frau. Es war kalt und spät und alles, was er wollte, war, in seinem bequemen Sessel zu sitzen, sein Abendessen zu essen und etwas Dummes im Fernsehen zu sehen.

Leider war Davids Nacht noch lange nicht zu Ende. Als er die dunkle Straße entlangfuhr, bemerkte er plötzlich etwas, das sich direkt vor ihm am Straßenrand bewegte.

David sah ein Kind am Straßenrand. | Quelle: Unsplash

David sah ein Kind am Straßenrand. | Quelle: Unsplash

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Dann erhellten seine Scheinwerfer alles: Es war ein kleines Mädchen in blauen Jeans und einem weißen Pullover. Sie sah sehr jung aus, vielleicht sieben oder acht. Was machte sie wohl hier draußen?, fragte sich David.

David hielt an und stieg aus dem Auto aus. Er ging langsam auf das Kind zu und achtete darauf, es nicht zu erschrecken. "Entschuldige bitte, kleines Mädchen", sagte er. "Wo sind deine Eltern? Hattest du einen Unfall?"

Das Mädchen zuckte beim Klang von Davids Stimme zusammen und ihre großen Augen weiteten sich noch mehr. "Nein...", sagte sie. "Meine Eltern ... sie haben mich verlassen. Sie sagten, sie würden zurückkommen ... also habe ich gewartet."

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Eltern sind nicht die, die uns auf die Welt bringen, sondern die, die uns großziehen.

"Nun", sagte David sanft, "komm mit mir mit. Ich bringe dich zur Polizeiwache."

Auf der Fahrt zur Polizeiwache saß das Kind mucksmäuschenstill auf dem Rücksitz. David hatte noch nie ein so stilles Kind gesehen. Als sie in die Stadt fuhren, schaute sie nicht einmal an der Ampel aus dem Autofenster.

Auf der Polizeiwache weigerte sie sich zu sprechen und wollte nicht einmal ihren Namen nennen. "Ich weiß nur, dass sie sagte, ihre Eltern hätten sie am Straßenrand ausgesetzt", sagte David den Beamten.

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Rita war das traurigste und stillste Kind, das David je gesehen hatte. | Quelle: Unsplash

Rita war das traurigste und stillste Kind, das David je gesehen hatte. | Quelle: Unsplash

"Ich weiß nicht viel über Kinder", gab er zu. "Meine Frau und ich konnten keine haben, aber mit diesem Kind stimmt etwas nicht."

Als David an diesem Tag nach Hause kam, erzählte er seiner Frau Jenny von dem kleinen Mädchen. "Du musst zurückgehen und sehen, was mit ihr passiert ist, David", sagte sie. "Armes Ding, sie muss schreckliche Angst haben."

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Am nächsten Tag, bevor er mit der Arbeit begann, ging David zur Polizeiwache und fragte nach dem Mädchen. "Nun", sagte der Beamte. "Wir haben das Rätsel gelöst. Ihr Name ist Rita Silver und sie ist von ihrer Pflegefamilie weggelaufen."

"Die ganze Geschichte mit dem Verlassenwerden war also eine Lüge?", fragte David schockiert.

"Nicht ganz", sagte der Beamte. "Rita wurde vor etwa fünf Jahren am Straßenrand in der Nähe einer Tankstelle ausgesetzt. Sie ist einfach ein sehr unglückliches kleines Mädchen."

David und Jenny wollten Rita helfen. | Quelle: Unsplash

David und Jenny wollten Rita helfen. | Quelle: Unsplash

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David erzählte Jenny, dass Rita von einer Pflegefamilie weggelaufen war und dass sie mit fünf ausgesetzt worden war. "Oh, David", sagte Jenny. "Ich wünschte, wir könnten diesem Kind helfen!"

"Wie wäre es, wenn wir versuchen würden, uns als Pflegeeltern zu qualifizieren?", fragte David. "Du bist Kindergärtnerin, das hilft doch sicher?"

Jenny war sich nicht sicher, aber sie und David gingen zum Jugendamt und sprachen mit Ritas Sozialarbeiterin. "Ich weiß nicht mehr weiter mit Rita", gestand sie. "Egal, wo ich sie unterbringe, sie rennt weg!"

"Vielleicht können wir es versuchen?", fragte Jenny schüchtern. "Es wäre nur sie und nicht ein Haufen anderer Kinder. Und wir würden unser Bestes tun..."

Es dauerte über sechs Monate, bis die Gideons sich qualifiziert hatten, aber schließlich durfte Rita mit ihnen nach Hause gehen. "Rita", sagte David. "Wenn du jemals unglücklich mit uns bist, sag es uns und wir werden dich zurückbringen. Du musst nicht weglaufen."

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Rita zog zu David und Jenny. | Quelle: Unsplash

Rita zog zu David und Jenny. | Quelle: Unsplash

"Es ist nur so, dass meine Mama nach mir suchen könnte", flüsterte Rita. "Und sie wird denken... Was, wenn sie mich nicht finden kann?"

"Ich sag dir was", sagte Jenny. "Wir werden einen Brief schreiben und ihn im Waisenhaus und bei der Sozialarbeiterin abgeben, damit deine Mama weiß, wo sie dich finden kann, okay?"

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Rita war von der Idee begeistert. Mit der Zeit hörte sie auf, so besessen von der Rückkehr ihrer Mutter zu sein und begann, sich wie ein glückliches, normales kleines Mädchen zu verhalten.

Als sie siebzehn Jahre alt war, sprachen sie und die Gideons darüber, ihre Beziehung durch eine Adoption zu formalisieren. "Ihr seid meine Mama und mein Vater", sagte Rita. "Ich wäre stolz, euren Namen zu tragen."

Jenny und David weinten vor Freude, als sie Ritas Worte hörten, aber diese glücklichen Tage sollten bald von einem unerwarteten Besucher bedroht werden: Ritas leiblicher Mutter.

Rita wuchs zu einem glücklichen Teenager heran. | Quelle: Unsplash

Rita wuchs zu einem glücklichen Teenager heran. | Quelle: Unsplash

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"Rita, Schatz", sagte Gail Silver. "Mami ist gekommen, um dich nach Hause zu holen!"

Früher hätte sich Rita gefreut, ihre Mutter zu sehen, aber jetzt war sie siebzehn, nicht sieben. "Warum bist du gekommen, um mich abzuholen? Warum jetzt?"

"Na, meine Liebe", sagte Gail und lächelte breit. "Weil ich mein kleines Mädchen liebe, darum!"

"Du hast mich vor zehn Jahren abserviert", sagte Rita. "Was hat sich denn jetzt geändert?"

Gail sah unruhig aus. "Rita, sei nicht so unfreundlich zu deiner Mama!", sagte sie. "Ich habe dich verlassen, weil ich kein Geld hatte, aber jetzt ist dein Großvater gestorben und er war reich..."

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"Rita, Schatz", sagte Gail Silver. "Mami ist gekommen, um dich nach Hause zu holen!" | Quelle: Unsplash

"Rita, Schatz", sagte Gail Silver. "Mami ist gekommen, um dich nach Hause zu holen!" | Quelle: Unsplash

"Du hast also sein Geld geerbt?", fragte Rita.

"Nun", Gail zögerte. "Nicht ganz, mein Schatz! Er hat es dir hinterlassen, in einem Treuhandfonds. Aber Mama wird dafür sorgen, dass du alles bekommst, was dir zusteht. Du wirst reich sein, kleines Mädchen. Das Geld gehört ganz dir, ganz dir!"

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Gails plötzliches Auftauchen beunruhigte die Gideons sehr, besonders als sie darauf bestand, dass Rita mit ihr zum Anwalt ihres toten Vaters gehen sollte, um ihr Erbe einzufordern.

"Sei vorsichtig, Rita", sagte David zu seiner Tochter, aber sie lächelte nur und küsste ihn zum Abschied. Als sie im Büro des Anwalts ankamen, verlangte er Ritas Ausweis und zeigte ihr die Dokumente.

Rita hat die Dokumente unterschrieben. | Quelle: Unsplash

Rita hat die Dokumente unterschrieben. | Quelle: Unsplash

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"Hier steht, dass dein Treuhandfonds bis zu deinem achtzehnten Geburtstag, der in sechs Monaten ist, von deinem Vormund verwaltet wird", sagte der Anwalt.

"Unterschreibe es ruhig, Süße", sagte Gail. "Und wir können einkaufen gehen. Du kannst alles haben, was du willst!"

Rita schüttelte den Kopf. "Mein Vater sagt, wir sollen nichts unterschreiben, bevor wir es durchgelesen haben", sagte sie. "Kannst du das, wo 'Vormund' steht, in 'gerichtlich bestellter Vormund' ändern? Dann werde ich unterschreiben."

"Um Himmels willen!", rief Rita ungeduldig. "Ändere das verdammte Ding!"

Der Anwalt ließ das Dokument ändern und neu ausdrucken, und Rita unterschrieb es, wobei sie jede Seite sorgfältig abzeichnete. Sobald sie mit ihrer Unterschrift fertig war, schnappte Rita sich das Papier.

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"Du schuldest mir was! Ich bin deine Mutter!" | Quelle: Unsplash

"Du schuldest mir was! Ich bin deine Mutter!" | Quelle: Unsplash

"Das Geld gehört mir, bis sie achtzehn ist", sagte sie zu dem Anwalt. "Also gib es her."

"Tut mir leid", sagte Rita ruhig. "Ich fürchte, meine gerichtlich bestellten Vormünder sind David und Jenny Gideon. Sie werden meinen Treuhandfonds verwalten, nicht du."

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"Wie konntest du nur!", schrie Gail wütend. "Du schuldest mir was! Ich bin deine Mutter!"

Rita schüttelte den Kopf. "Weißt du was? Du hast mir nichts gegeben, also bekommst du auch NICHTS!"

Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Eltern sind nicht diejenigen, die uns auf die Welt bringen, sondern diejenigen, die uns aufziehen. Ritas wahre Familie waren die Gideons, nicht die intrigante Mutter, die sie im Stich gelassen hatte.
  • Diejenigen, die von Intrigen und Betrug leben, werden immer mit leeren Händen dastehen. Gail wollte ihre Tochter um ihr Erbe bringen, aber Rita war zu clever für sie.
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Wenn dir diese Geschichte gefallen hat, wird dir vielleicht auch diese Geschichte über drei Frauen gefallen, die von ihrer Großmutter ein Erbe erhalten und dadurch eine harte Lektion über Fairness und den Lohn der Gier lernen.

Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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