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Kleines Mädchen geht von Tür zu Tür und behauptet, sie bräuchte einen Job, bis ein Polizist kommt und ihre Spur verfolgt - Story des Tages

Maren Zimmermann
22. Mai 2022
11:00
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Ein junges Mädchen klopft eines Tages bei Fremden an und fragt, ob sie einen Job für sie hätten. Die Polizei erfährt davon und folgt ihr, um herauszufinden, warum.

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An einem Sommertag ging ein vierjähriges Mädchen die Straße entlang und klopfte an die Türen. Sie trug ein zerlumptes Hemd, eine Jogginghose und Gummipantoffeln.

Das kleine Mädchen, das in ein paar Monaten fünf Jahre alt werden würde, war für ihr Alter sehr klug. Sie kannte sich auf der Straße aus und wusste, wie man sich in der Nachbarschaft zurechtfindet, auch allein.

Abigail ging von Haus zu Haus und fragte, ob die Leute Arbeit für sie hätten. | Quelle: Pexels

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Es war früh am Morgen, und viele Leute schliefen noch, denn es war Wochenende. Sie ging zu einem Haus und klopfte an, aber niemand antwortete.

Sie war sich sicher, dass im nächsten Haus jemand zu Hause war, denn aus dem Haus dröhnte laute Musik. Selbst um sieben Uhr morgens war noch eine Party im Gange. Ein langhaariger Mann öffnete die Tür, während hinter ihm die Musik dröhnte. "Hi! Ich bin Abigail. Hast du einen Job für mich?", fragte sie ihn.

Der Mann war verwirrt und antwortete sofort: "Was? Nein, nein. Ich bin nicht daran interessiert, etwas zu kaufen." Er schloss sofort die Tür, also ging Abigail zum nächsten Haus.

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Als sie anklopfte, hörte sie von drinnen einen Hund bellen. Ein paar Sekunden später öffnete eine ältere Frau die Tür, in deren Haus es nach frisch gebackenen Keksen duftete.

"Hallo, kleines Mädchen", sagte die Frau mit einem Lächeln.

"Hallo! Mein Name ist Abigail. Hast du einen Job für mich?", fragte sie. Die Frau war von der Antwort des Mädchens überrascht.

"Wie alt bist du, Abigail?"

"Ich bin vier Jahre alt und werde in drei Monaten fünf", sagte sie und zeigte ihr Alter durch ihre Finger.

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"Du bist so jung! Kleine Mädchen sollten nicht arbeiten", antwortete die alte Frau.

Die alte Dame bot Abigail Milch und Kekse an. | Quelle: Pexels

"Aber ... ich brauche Geld. Meine Mama hat gesagt, dass ich arbeiten muss, um Geld zu bekommen", sagte Abigail und schaute auf ihre Füße.

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Besorgt bot die Frau an: "Möchtest du noch etwas Milch und Kekse essen, bevor du dich auf den Weg machst? Oma Betty hat gerade fertig gebacken", und lud das junge Mädchen ein.

Abigail war begeistert. Sie lächelte und nickte, als sie sich auf den Weg in Oma Bettys Haus machte.

Während Abigail sich an Milch und Keksen bediente, rief die alte Dame die Polizei. Als die Notrufzentrale ihren Anruf entgegennahm, erzählte sie die Geschichte der kleinen Abigail.

"Ein vierjähriges Mädchen läuft in unserer Straße herum, klopft an die Türen und sucht nach Arbeit. Ich finde, ihr solltet der Sache nachgehen. Ich mache mir Sorgen um sie", sagte sie.

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Ein paar Minuten später kam ein Beamter namens Melvin Johnson am Haus der Frau an. Die Frau war gerade dabei, ihre Küche zu putzen, während Abigail in ihrem Wohnzimmer fernsehen sollte.

Doch als sie und der Beamte ins Wohnzimmer gingen, war Abigail nirgends zu finden. "Aber sie war doch genau hier!" sagte Oma Betty besorgt.

Oma Betty rief die Polizei, in der Hoffnung, Abigail vor Schaden zu bewahren. | Quelle: Pexels

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"Sie muss weggelaufen sein oder weiter nach einem Job gesucht haben. Sie wollte unbedingt einen finden", erklärte die alte Frau dem Beamten.

"Machen Sie sich keine Sorgen, Ma'am. Wir werden nach ihr suchen und herausfinden, was los ist", versicherte ihr der Beamte.

Damit begann die Polizei ihre Suche. Auf dem Weg fanden sie Abigails rosa Hausschuhe und folgten ihrer Spur. Officer Johnson fand das kleine Mädchen bald am Straßenrand weinend das Gesicht in ihren Knien vergrabend.

"Abigail?", fragte er langsam. Als das junge Mädchen aufblickte, war er sich sicher, dass sie es war.

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Abigail hatte sich beim Laufen am Bein verletzt und dabei einen ihrer Hausschuhe verloren. Officer Johnson brachte sie ins Krankenhaus, und dort erzählte das junge Mädchen ihre Geschichte.

"Ich lebe mit meiner Mama und meiner Oma in einem winzigen Wohnwagen. Die Beine meiner Großmutter haben seit Wochen geschmerzt. Wir wohnten in einem großen Haus, aber es gab ein Feuer und jetzt haben wir kein Zuhause mehr", weinte sie.

Abigail wurde von Officer Johnson ins Krankenhaus gebracht, um ihre Beinverletzung zu behandeln. | Quelle: Pexels

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"Ich will nur, dass meine Oma in einem weichen Stuhl sitzt, damit ihr die Beine nicht wehtun. Wir versuchen, Geld für einen Stuhl für Oma zu sparen - einen mit rosa Blumen", erklärte Abigail.

Der Beamte war überrascht von dem reinen Herzen des jungen Mädchens. Er fragte sie, wo sie wohnte, und brachte sie nach Hause.

Als er an diesem Tag nach Hause kam, konnte er nicht aufhören, an Abigail zu denken und daran, was sie bereit war, für ihre Großmutter zu tun. Am nächsten Tag rief er seine Kollegen zu einem Treffen auf der Polizeiwache zusammen, wo er ihnen die Geschichte des Mädchens erzählte.

Ein paar Wochen später kehrte Officer Johnson zu Abigail nach Hause zurück. Ihre Mutter und ihre Großmutter hatten Angst, weil sie dachten, dass der Beamte nach dem, was Abigail passiert war, vielleicht einen Haftbefehl gegen sie hatte.

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"Ihr drei steigt bitte in mein Fahrzeug und kommt mit mir", sagte er streng. Abigail, ihre Mutter und ihre Großmutter waren sich sicher, dass sie im Gefängnis landen würden. Sie folgten dem Polizisten ohne zu fragen, da sie ihn nicht verärgern wollten.

Als sie im Auto fuhren, füllten sich Abigails Augen mit Tränen. Sie hatte Angst, bis ihr klar wurde, dass sie wusste, wohin sie fuhren. Sie waren in ihrer alten Nachbarschaft.

Officer Johnson brachte Abigail und ihre Familie in ihre alte Nachbarschaft. | Quelle: Pexels

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Abigails Mama und Großmutter erkannten das auch und waren neugierig, warum sie dort waren. "Was machen wir hier?", fragte Abigails Mama.

Officer Johnson hielt das Auto auf ihrem alten Grundstück an, wo ihr Haus abgebrannt war. Doch statt der Trümmer fanden sie ein neu gebautes Haus vor, vor dem ein Team von Polizisten stand.

"Die Jungs und ich dachten, wir könnten etwas für euch tun...", sagte Officer Johnson zu ihnen und überreichte ihnen die Schlüssel. Abigail traute ihren Augen nicht, ebenso wenig wie ihre Mama und ihre Großmutter.

"Ist das ein Scherz?" Abigails Mama konnte sich die Frage nicht verkneifen.

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Officer Johnson schüttelte den Kopf und begleitete sie aus dem Auto. "Bitte, seht euch um", sagte er und führte sie zu dem schönen neuen Haus.

Abigails Familie traf sich immer mit Officer Johnson, da sie ihn als ihren "Schutzengel" betrachteten. | Quelle: Pexels

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Die Familie erfuhr, dass die Polizisten Geld aus ihrer eigenen Tasche beigesteuert hatten, um ihr Haus neu zu bauen. Als sie das Haus betraten, sahen sie im Wohnzimmer einen bequemen Stuhl mit rosa Blumen stehen.

"Das ist für deine Großmutter", sagte Officer Johnson zu Abigail. "Großmutter, das ist von deiner Enkelin. Ich hoffe, sie macht dich stolz, denn sie ist es wert, stolz auf dich zu sein", sagte er zu Abigails Oma Stacy, die vor Ehrfurcht erstarrte.

Abigail und ihre Familie richteten sich in ihrem neuen Zuhause ein. Abigails Mama fand einen Job und sie richteten ihre Wohnung langsam ein, sobald sie es sich leisten konnten.

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Officer Johnson blieb ein guter Freund der Familie, ebenso wie Oma Betty, die den Officer eines Tages besuchte, um zu sehen, wie es Abigail ging. Die Familie nannte den Polizisten ihren "Schutzengel" und sie aßen oft gemeinsam, wenn er vorbeikam.

Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Wir sollten uns immer wie ein Kind verhalten. Wenn wir kindlich sind, denken wir unschuldig und positiv. Das hilft uns, fantasievoller und innovativer zu werden und offen für die Welt der Möglichkeiten zu sein. Abigails Positivität ermöglichte es ihr, ihrer Familie einen Neuanfang zu ermöglichen.
  • Achte auf die Menschen, denen du begegnest, besonders auf Kinder. Großmutter Betty tat das Richtige, als sie Abigail allein in der Nachbarschaft herumlaufen sah und die Polizei rief. So wurde Abigail vor jeder Gefahr geschützt und sicher zu ihrer Familie zurückgebracht.
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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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