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Mann sieht zufällig die Doppelgängerin seiner Tochter auf der Straße betteln und folgt ihr – Story des Tages

Edita Mesic
07. Apr. 2022
09:40
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Ein liebevoller Vater war schockiert, als er ein Mädchen bemerkte, das genau wie seine Tochter aussah. Er sah sie bettelnd auf der Straße, und er war am Boden zerstört, als er herausfand, wer sie war.

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Jonathan Prince war fassungslos, als er sah, wie die schlanke kleine Gestalt neben dem Müllcontainer kauerte und sich durch den Stapel von Kartons wühlte. Wenn er May nicht gerade zu ihrer Ballettstunde abgesetzt hätte, hätte er geglaubt, er würde seine Tochter ansehen.

Er überquerte die Straße und ging auf das kleine Mädchen zu. Als sie ihn sah, stand sie auf und streckte ihre Hand aus. "Bitte", flüsterte sie. "Bitte, ich habe seit Tagen nichts gegessen und kann ohne Geld nicht nach Hause gehen…" Als er in diese großen blauen Augen blickte, blieb Jonathans Herz stehen.

Jonathan Prince konnte nicht glauben, wie das kleine Mädchen, das im Müll wühlte, seiner Tochter ähnlich war. | Quelle: Shutterstock

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Jonathan hatte sich immer eine große Familie gewünscht, und als er Sandra kennen gelernt hatte, glaubte er, dass sie seinen Traum teilte. Was Jonathan nicht klar war, war, dass Sandra alles gesagt hätte, was er hören wollte, überhaupt irgendetwas.

Jonathan war erst 32 Jahre alt, aber er war bereits Partner in seiner Anwaltskanzlei. Er war ein angenehm aussehender Mann und ein durch und durch netter und ehrlicher Mensch. Er war ein Fundstück, so selten wie eine Orchidee in der Wüste, besonders für eine aufstrebende Frau wie Sandra.

Du kannst deine wahre Natur nicht für immer verbergen.

Sechs Monate nachdem sie begonnen hatten, gemeinsam auszugehen, wurden sie "zufällig" schwanger. Jonathan machte sofort einen Heiratsantrag. Sie heirateten und der zukünftige Papa war außer sich vor Freude, als der Arzt verkündete, dass Sandra Zwillinge erwartete.

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"Zwillinge?", weinte Sandra. "Das kann nicht sein!"

Jonathan dachte, Sandra sei seine Traumfrau. | Quelle: Unsplash

"Ja, in der Tat", sagte der Arzt. "Eineiige Zwillinge, Frau Prince! Zwei kleine Erbsen in der Schote."

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Sandra runzelte die Stirn. "Ich kann nicht mit zwei Kinder umgehen! Es ist schlimm genug, sich um EINES zu kümmern ..."

Jonathan sah sie überrascht an. "Aber ich dachte, du WILLST Kinder! Viele Kinder … Liebling, du bist nur geschockt und nervös …"

Er versuchte, seinen Arm um sie zu legen, aber sie stieß ihn weg. "DU wolltest viele Kinder, OK? Ich dachte immer, eines wäre mehr als genug!" Für Jonathan war dies ein harter Schlag, aber nur der erste von vielen.

Als Sandra schwanger wurde, war Jonathan begeistert. | Quelle: Unsplash

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In den nächsten sechs Monaten zeigte sich Sandra als egoistisch, launisch und grausam. Jonathan verwöhnte sie, dachte ständig an seine ungeborenen Babys. Das Verhalten seiner Frau begründete er als den Einfluss der Hormone, die den süßen Charakter seiner Frau beeinflussten.

Aber das Schlimmste stand noch bevor. Als bei Sandra die Wehen begannen, endete die Zwillingsschwangerschaft mit einem Kaiserschnitt. Jonathan wartete unruhig im Korridor vor dem OP-Saal. Als der Arzt hinausging, erkannte Jonathan an seinem Gesichtsausdruck, dass etwas schief gelaufen war.

"Sandra?", fragte er ängstlich. "Geht es ihr gut?"

Der Arzt nickte. "Ihrer Frau geht es gut, Herr Prince, aber leider hat eine Ihrer Töchter nicht überlebt. Es tut mir sehr leid..."

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Ein Ultraschal ergab, dass sie Zwillinge erwarteten. | Quelle: Unsplash

Jonathan schluchzte allein in diesem Korridor seinen Schmerz heraus, aber als er Sandras Zimmer betrat, war er ruhig und gefasst. Er musste für sie da sein. Er konnte sich nicht vorstellen, welchen Schmerz sie beim Verlust eines ihrer kleinen Mädchen durchmachen würde.

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Sandra war sehr aufgebracht und weigerte sich, ihr überlebendes Baby auch nur anzusehen. "Ich kann nicht!", schluchzte sie. "Nimm sie weg..."

Jonathan hatte keine andere Wahl, außer sich alleine um die kleine May zu kümmern. Er hoffte, dass Sandra sich im Laufe der Zeit mit ihrem Verlust abfinden würde, aber das tat sie nie.

Ihr einziger Trost schien zu sein, mit ihren alten Freundinnen aus ihrer Jugend auszugehen. Es war, als ob sie die Mutterschaft auslöschen wollte. Jonathan versuchte sie davon zu überzeugen, professionelle Hilfe zu suchen.

Der Arzt sagte Jonathan, nur eines der Babys habe überlebt. | Quelle: Unsplash

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"HILFE?", schrie sie. "Du willst, dass ich Hilfe suche, damit ich vergesse, dass ich mein kleines Mädchen verloren habe? Nach allem, was ich erlitten habe? Was für ein Monster bist du?" Jonathan sprach nie wieder darüber und konzentrierte sich darauf, seine Tochter so gut wie möglich alleine zu erziehen.

May war jetzt fünf, und da war dieses winzige, dünne Mädchen mit ihren blauen Augen und ihren zarten Zügen, die zu ihm aufblickten und um Hilfe bettelten. "Hallo, Schatz!", sagte Jonathan sanft und ging vor dem kleinen Mädchen auf ein Knie. "Warum gehen wir nicht einen Hamburger essen?"

Jonathan sah zu, wie das Kind in Rekordzeit einen Burger und Pommes verschlang, dann fragte er: "Liebling, wo ist deine Mama?"

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Die blauen Augen richteten sich auf ihn. "Meine richtige Mami hat mich weggegeben. Sie wollte mich nicht. Ich lebe bei meiner Pflegemutter Laura", sagte das Kind. "Sie ist sehr krank und braucht viele Medikamente, also müssen Kyle und ich auf der Straße um Geld bitten..."

Ellens Pflegemutter war eine Alkoholsüchtige, die die Kinder zum Betteln zwang. | Quelle: Unsplash

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Jonathan war entsetzt, besonders als ihm klar wurde, dass die "Medikamente", die Laura brauchte, Alkoholflaschen waren! Dieses Mädchen... sie sah May so ähnlich, es war unheimlich! Also fragte er: "Wie heißt du und wann hast du Geburtstag?"

"Ich bin Ellen", sagte das Mädchen. "Ich habe am 5. April Geburtstag und bin fünf Jahre alt!"

Jonathan fühlte, wie das kalte Blut in seinem Körper kreiste. Der 5. April war Mays Geburtstag! Das war ein zu großer Zufall! Dieses Kind war seine Tochter, Mays Zwilling! "Bitte bring mich zum Haus deiner Pflegemutter", bat Jonathan Ellen.

Als Ellen die Tür öffnete, hörte Jonathan eine Frau knurren. "Du und Ellen. Du besorgst mir besser, was ich brauche, oder du wirst auf der Straße landen! Niemand sonst wird euch wollen, glaub mir! Eure Mütter wollten euch nicht! Nur ich…"

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"Ich rufe die Polizei", sagte Jonathan. "Und ich nehme diese Kinder!" | Quelle: Unsplash

Als sie Jonathan sah, erschrak die Pflegemutter. "Wer bist du und was machst du hier?", schrie sie. 

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"Ich rufe die Polizei", sagte Jonathan. "Und ich nehme diese Kinder!" Er reichte Kyle, einem gut aussehenden Jungen von etwa sieben Jahren, die Hand und führte ihn und Ellen aus dem Haus.

Eine Ermittlung deckte Lauras Missbrauch der Kinder auf, und ein DNA-Test bewies, dass Ellen Jonathans Tochter war.

Jonathan erfuhr, dass Sandra den Arzt bestochen hatte, um ihm zu sagen, dass das zweite Baby tot war. Sie gab die zweite Tochter einfach zur Adoption frei, damit sie nicht zwei Kinder großziehen musste. Ihr schreckliches Verhalten wurde während der Scheidung zitiert und sie bekam keinen Cent von Jonathans Geld.

Jonathan adoptierte auch Kyle, und May freute sich, einen Bruder und eine Schwester zu haben. Jonathans Traum von einer großen Familie wurde endlich wahr!

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Jonathan hatte die große Familie, von der er immer geträumt hatte. | Quelle: Unsplash

Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Du kannst deine wahre Natur nicht für immer verbergen. Sandra hat Jonathan getäuscht, aber sie konnte nicht für immer so tun, als wäre sie eine nette Person, und schließlich kam die Wahrheit ans Licht.
  • Die Gründung einer Familie fordert Liebe und Hingabe. Jonathan steckte sein Herz in Mays Erziehung, und als er Ellen und Kyle fand, wurde er für seine guten Taten belohnt.
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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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