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Leben

24. September 2021

Frau ist glücklich, dass sie mit ihrem Mann kein Baby bekommen kann, aber niemand versteht sie – Story des Tages

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Alle dachten, ich hätte das perfekte Leben mit meinem gutaussehenden, charmanten und reichem Ehemann, aber niemand kannte die Wahrheit.

Alle Frauen, die mich kannten, beneideten mich, doch hätten sie die Wahrheit über mein scheinbar perfektes Leben gekannt, wäre das anders gewesen. Ich versteckte mein Unglück hinter einem breiten Lächeln.

Tim, mit dem ich 5 Jahre verheiratet war, war attraktiv, charmant und wohlhabend – der Märchenprinz unserer Stadt – aber mein Leben war ein Alptraum.

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Als ich ihn heiratete, war ich 23, gerade aus der Uni, und glaubte, mein Leben sei ein wahr gewordener Traum. Wir waren ein wunderschönes Paar, wir liebten uns und hatten alles, das wir je brauchen könnten – dachte ich.

Es dauerte nicht lange, da zeigte Tim sein wahres Gesicht. Auf unserer Hochzeitsreise verzog er das Gesicht, wenn ich etwas bestellte, das ihm nicht gefiel.

Wenig später begann ich, seine Reaktion zu beobachten, ehe ich auch nur ein Souvenir kaufte, von Getränken oder speisen ganz zu schweigen. Ich tat alles, um dieses Gesicht des Missfallens und der Enttäuschung zu vermeiden.

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Es schien, als sei er enttäuscht und dass ich seinen Erwartungen nicht gerecht wurde – außer im Bett. Tim war ein fordernder Liebhaber und ich hatte Angst, ihm irgendetwas abzuschlagen.

Bei unserer Rückkehr lebte ich in einem Zustand der Verwunderung. Was geschah mit mir? Warum war ich unglücklich? Warum konnte ich Tim nicht glücklich machen?

Wie sich herausstellte, war Tim zwar reich, aber nicht großzügig. Ich erhielt ein kleines Taschengeld und musste für jeden ausgegebenen Cent Rechenschaft ablegen. Ich konnte nicht arbeiten, weil Tim darauf bestand, dass ich alle Gedanken an eine eigene Karriere aufgab.

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Er wollte, dass wir direkt eine Familie gründeten, also setzte ich die Pille ab. Er begann sogar, meine Temperatur zu messen, um meinen Eisprung festzustellen, aber jeden Monat geschah nichts.

Besitzgier und Kontrolle sind keine Liebe.

Weder Tim noch irgendwer sonst wusste, wie erleichtert ich jedes Mal war, wenn ich feststellte, dass ich nicht schwanger war! Ich hatte das Gefühl, ein Kind würde mich ewig an ihn binden, ohne Ausweg – und ich wollte verzweifelt einen Ausweg.

Ich wollte den ständigen Kontrollanrufen entkommen, was ich gerade täte, wo ich sei und mit wem. Die Kontrolle jeden Cents, jeder abschätzige Blick, wenn ich darum bettelte, arbeiten gehen zu dürfen.

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"Jenny, Baby, wer in aller Welt will denn seo eine dumme Angestelle?", fragte er dann stets. "Du bist dekorativ, Schätzchen, aber das war es auch!" Die Wahrheit war, dass er mich vollkommen kontrollieren wollte.

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Mit den Jahren wollte sich die Schwangerschaft einfach nicht einstellen und Tim wurde bitter, noch unangenehmer und verbal misshandelnd. "Du bist ausgedörrt", brüllte er, "nutzlos!"

Einmal ging er so weit, die Fäuste gegen mich zu erheben, doch da sah ich Hinterlist in seinem Gesicht aufblitzen. "Du bist nichts, Jenny. Ein loser, nicht einmal eine Frau," sagte er, "ich verdiene etwas Besseres."

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Ich fand heraus, dass er eine Affäre hatte und irgendwie gab mir das die Kraft für den Absprung. "Ich verlasse dich," sagte ich ruhig, "es ist aus."

"Du kannst mich nicht verlassen!" Ich sah Panik in Tims Augen. "Ich liebe dich!"

Ich schüttelte den Kopf. "Tust du nicht, Tim. Du liebst es nur, mich zu kontrollieren. Außerdem wirst du sicher schnell eine Bessere finden, die du verdienst." Ich verließ die Ehe ohne jeden Cent und wollte in der Scheidung nichts haben.

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Ich suchte mir einen Job, eine kleine Wohnung und, das Wichtigste, ich fand meinen inneren Frieden und meine Lebenslust wieder. Leider verstand niemand, warum ich so einen charmanten Mann verließ.

Tim hatte sie alle geblendet. Sogar meine Mutter wandte sich wegen meiner Entscheidung gegen mich. Ich schätze, nur eine andere Frau, die auch mit ihm verheiratet war, konnte mich verstehen.

Einige Jahre später begegnete ich Tim und seiner schwangeren Frau auf einer Party. Sie war so hübsch, aber ich erkannte etwas in ihren Augen wieder. Sie versteckte ihren Schmerz hinter ihrem strahlenden Lächeln. Ich sah, wie besitzergreifend Tim die Hand auf ihren Bauch legte und dachte: "Gott sei Dank bin das nicht ich!"

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Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Es ist nicht alles, wie es scheint. Jenny sah aus, als lebte sie das perfekte Leben, aber ihr Leben mit dem kontrollierenden, gemeinen Tim war ein Apltaum.     
  • Besitzgier und Kontrolle sind keine Liebe. Jenny entdeckte schnell, dass Tims Kontrollsucht ein Teil seiner Misshandlung war.

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Diese Geschichte wurde inspiriert von einem Beitrag eines Abonnenten, aber geschrieben wurde sie von einer*m professionellen Autor*in. Alle Namen wurden abgeändert, um die Privatsphäre der beteiligten Personen zu wahren.

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