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15. September 2021

Karen Grassle wurde nie eine biologische Mutter, obwohl sie die Mutter in "Unsere kleine Farm" spielte

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Viele Jahre lang war Karen Grassle als Mutter aus der Pionierzeit in der Erfolgsserie "Unsere kleine Farm" auf dem Bildschirm zu sehen, aber ihre Erfahrungen im wirklichen Leben waren nicht so, wie viele gedacht hätten.

Karen Grassle porträtierte die Matriarchin der berühmten amerikanischen Pioniersfamilie in der weltweiten Hit-Serie "Unsere kleine Farm". Doch im Gegensatz zu ihrer Rolle für die Show, war Grassles eigener Weg als Mutter im wahren Leben etwas komplizierter als der ihrer Figur.

Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere erschien Karen Grassle vielen als die perfekte Mutterfigur, denn sie spielte mühelos die Rolle der Ma Ingalls, der liebevollen und starken Matriarchin der Prärie in dem NBC-Hitdrama "Unsere kleine Farm".

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Die Rolle der Caroline Ingalls machte Grassle berühmt, und sie wurde bald zu einem bekannten Namen. Es fällt jedoch schwer, Grassle mit einer anderen Rolle als der der Matriarchin in Verbindung zu bringen.

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Während ihrer Zeit in der Serie aus den 70er und 80er Jahren hinterließ die heute 79-Jährige einen starken Eindruck bei Zuschauern und Mitwirkenden gleichermaßen. Melissa Gilbert, die ihre Tochter Laura Ingalls spielte, merkte an, dass die Fernsehikone anders war als viele andere Stars dieser Zeit.

Grassles Inspiration für ihre berühmteste Fernsehfigur kam von einer vertrauten Quelle. Die Schauspielerin verriet einmal, dass ihre Mutter sie dazu inspirierte, die würdevolle Matriarchin der Ingalls zu spielen.

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Grassle merkte an, dass sie in der Serie die Zähigkeit ihrer Mutter darstellte, und fügte hinzu, dass sie in ihrer Kindheit die Stärke und Weisheit ihrer Mutter gesehen habe, die sie in ihre Rolle einfließen ließ.

Kurz nach ihrem Ausstieg aus der Serie in den 80er Jahren stand Grassle vor der Schwierigkeit, Rollen zu finden, die nicht verlangten, dass sie ein Element ihrer "Unsere kleine Farm"-Figur zeigte.

Sie tat ihr Bestes, obwohl sie oft eine alleinerziehende Mutter war.

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Außerdem wollte die Schauspielerin zu dieser Zeit eine Familie gründen. Nachdem sie auf der Leinwand erfolgreich Mutter geworden war, hoffte Grassle, diese Fähigkeiten auch bei der Erziehung ihrer eigenen Kinder einsetzen zu können.

Ihre Prioritäten verlagerten sich bald von der Suche nach Rollen auf die Frage, wie sie Stiefmutter sein und gleichzeitig ein Kind haben konnte. Die Rolle in "Unsere kleine Farm" hat sie zwar wirtschaftlich entlastet, aber auch den Hunger nach einer Familie geweckt.

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Zu dieser Zeit galt Grassle als eine der beliebtesten Fernsehfrauen des Landes, und viele erwarteten, dass sie auf ihrem Ruhm aufbauen und in anderen Sendungen auftreten würde, aber die Schauspielerin lehnte immer wieder Rollen ab. In einem Interview 2004 sagte sie:

"Nach der Serie wollte ich wirklich unbedingt meine eigene Familie haben."

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Die Schauspielerin fügte an, dass ihre Energie nach Ende der Dreharbeiten sich ganz darauf fokussierte, eine eigene Familie zu haben. Neue Rollen wurden abgelehnt und mussten sich hinten an stellen:

"Und ich wurde gebeten, bestimmte Filme der Woche zu machen, und Fernsehserien wollten, dass ich sie treffe, und ich sagte: 'Danke, aber nein danke.'"

Grassle war dreimal verheiratet und hatte drei Stiefkinder mit ihrem zweiten Ehemann James Radford, mit dem sie eine Tochter adoptierte. So konnte sie das Leben als Mutter auch abseits der Leinwand genießen.

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Auf die Frage, ob sie sich selbst als Mutter mit ihrer Filmfigur vergleichen könne, antwortete Grassle, dass sie nicht so gut abschneiden würde, weil Ingalls eine idealisierte Version ihres Familienlebens sei, aber sie habe ihr Bestes gegeben, obwohl sie oft alleinerziehend war.

Grassle gehörte zu den Stars, die sich über die ungleiche Bezahlung von männlichen und weiblichen Schauspielern beklagten, und die meisten Fans sind der Meinung, dass dies ihr Ende in der Serie bedeutete.

Doch die Schauspielerin scheint diese Erinnerung überwunden zu haben und ist froh, dass es ein größeres Bewusstsein für die Ungleichheit der Geschlechter gibt.

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