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Leben

15. Juli 2021

Helen, 44, hat Krebs im Endstadium und bereitet ihre Töchter auf das Leben als Waisen vor

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Eine britische Mutter musste vor vier Jahren einen schlimmen Schicksalsschlag verkraften, als der Vater ihrer 2 Töchter verstarb. Nun wurde bei ihr Krebs im Endstadium festgestellt. Die Frau bemüht sich, die Kinder zu stärken – und erhält dabei unerwartet Hilfe von ihren Nachbar*innen.

Eine*n Lebenspartner*in zu verlieren ist einer der schlimmsten Verluste, den wir erleiden können. Noch schmerzhafter wird es, wenn diese Person auch ein Elternteil unserer Kinder ist. Den Schmerz der Kleinen zu ertragen und sie über das Loch hinwegzutrösten, das in ihr Leben gerissen wurde, ist eine schwere Aufgabe.

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Die 44-jährige Helen Davy aus Yorkshire musste diese unerwartet früh auf sich nehmen. Ihr Ehemann John war erst 37 Jahre alt, als er vor vier Jahren starb. Er litt an einer seltenen Krankheit, die Blutgerinnsel auslöst. Die Diagnose erhielt er mit 18 Jahren und wurde medikamentös behandelt.

"Er wusste, dass es ernst ist, aber nicht, wie ernst," erklärte seine Witwe, "eines Morgens klagte er über extreme Müdigkeit. Er wollte zur Arbeit gehen, aber ich habe ihn nur einmal angesehen und sofort den Notarzt gerufen."

Aber auch im Krankenhaus konnte man Johns Leben nicht retten. Er hinterließ die trauernde Helen und ihre beiden Töchter Annalise und Kairen, die erst zwei und vier Jahre alt waren. Mittlerweile sind sie acht und sechs Jahre alt.

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Helens Freund*innen und Bekannte bewundern sie dafür, wie stark sie mit den beiden Töchtern den Verlust des Vaters und Ehemannes gemeistert hat. Doch in einer tragischen Wendung des Schicksals droht den beiden Mädchen nun das Dasein als Vollwaisen.

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Denn bei Helen wurde Krebs im Endstadium festgestellt. Ihr Blinddarm, Magen, Dickdarm und Dünndarm sind betroffen. Mit einer Chemotherapie versuchen die Mediziner*innen, ihr noch etwas Zeit mit den Kindern zu verschaffen, aber eine Aussicht auf Heilung gibt es nicht.

Davon will Helen sich nicht unterkriegen lassen. Sie setzt alles daran, noch so viele schöne Momente mit den Kindern zu verbringen wie möglich. Dabei erhält sie viel moralische und auch materielle Unterstützung. Ihre Kolleg*innen hielten ihr den Rücken frei.

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Ihre Nachbarn zögerten nicht lange und starteten kurzerhand eine Spendenkampagne, in der sie vom tragischen Schicksal der Familie berichten und um Spenden bitten, die den Mädchen zukommen sollen. Das angestrebte Ziel von etwa 1.700 Euro ist längst übertroffen. Derzeit sind bereits 14.000 Euro zusammen gekommen.

Paul Lee, Initiator der Kampagne erklärte: "wir fühlen uns nutzlos und können die Situation nicht ändern, aber mit dieser Aktion wollen wir unserer lieben Freundin und ihren wundervollen Kindern unsere Liebe und Unterstützung zeigen."

Die Mädchen sollen nach dem Ableben ihrer Mutter bei deren Schwester aufwachsen. Wahrscheinlich können sie dadurch weiterhin zur selben Schule gehen und werden nicht vollends aus ihrem Umfeld gerissen. Es ist kaum vorstellbar, wie die Familie dieses Unglück erträgt.

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