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10. Juli 2021

Mann beleidigt Frau über kranken Hund, der im Zug bellt - Story des Tages

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Sylvia und ihr kleiner Sohn waren mit ihrem Hund auf dem Heimweg vom Tierarzt. Seit etwa einer halben Stunde waren sie schon im Zug und ihr Rüde Jackie hatte unaufhörlich gebellt. Sylvia nahm ihn mehrmals aus dem Käfig und setzte ihn auf ihren Schoß, um ihn zu beruhigen.

Alle Passagiere, die an ihnen vorbeiliefen, warfen Sylvia böse Blicke zu. Aber niemand sagte etwas, weil sie sehen konnten, dass sie sehr darum bemüht war, den Hund zu beruhigen – es klappte einfach nicht. Schließlich aber kam ein Mann, der die Fassung verlor und begann, die beiden zu beschimpfen.

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Es war ein heißer Tag, an dem Sylvia mit ihrem siebenjährigen Sohn Mike und dem zuckersüßen Hund Jackie im Zug auf dem Heimweg saß. Sylvia stellte sicher, dass der Hund Jackie es in seinem tragbaren Käfig bequem hatte.

Die Hitze schlug allen aufs Gemüt und Jackies Bellen tat sein Übriges. Eine halbe Stunde lang ging das schon so und Sylvias Mühen halfen alle nichts. Viele Passagiere schauten herüber, sagten aber nichts. Schließlich sahen sie, dass die Hundebesitzerin den Vierbeinern schon auf den Schoß genommen hatte, um ihn zu beruhigen. Zumal Sylvia sich ständig für den Lärm entschuldigte.

Schließlich hielt es ein Mann nicht mehr aus fuhr sie wütend an: "Hören Sie mal! Können Sie Ihren Hund mal ruhig stellen?" Sylvia entschuldigte sich sogleich und erklärte, dass ihr Hund operiert worden war und wahrscheinlich vor Schmerzen so einen Radau machte.

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Der Mann antwortete: "Sie wollen wir also erzählen, dass sie extra in eine andere Stadt gefahren sind, damit ihr Hund operiert wird?"

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Sylvia nickte und fügte hinzu, dass Jackie eine lebensnotwendige Operation an der Leber hatte hinter sich bringen müssen. In ihrer Heimatstadt hatte niemand die OP durchführen können und jede Verzögerung wäre lebensbedrohlich für Jackie gewesen.

Der Mann sah wütend und überrascht zugleich aus, als er ausrief: "Meine Güte, die Menschen sind bekloppt. Es ist doch nur ein Hund, die Frau! Menschen fehlt es heutzutage an Zugang zu medizinischer Betreuung und Sie lassen einen Hund operieren? Also wirklich!"

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Auch wenn ihr der Aufruhr unangenehm war, konnte Sylvia nicht still bleiben. Sie sah dem Mann direkt ins Gesicht und erklärte: "für uns ist es nicht bloß irgendein Hund. Jackie ist ein Mitglied der Familie und so werden wir sie auch behandeln."

"Menschen sind Familienmitglieder. Hunde sind bloß Tiere," hielt er dagegen, "Ich habe meine toten Hunde höchstens im Garten vergraben. Meist habe ich sie in der Mülltonne entsorgt."

Sylvia war sprachlos angesichts der Herzlosigkeit des Mannes.

Ihr Sohn aber wusste genau, was er sagen wollte. "Wissen Sie, der Herr, ich habe einen besonderen Ball, den mein Papa mir kurz vor seinem Tod gegeben hat. Eines Tages waren Mama, Jackie und ich am Fluss spazieren und der Ball fiel ins Wasser," erzählte Mike.

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"Die Strömung trug den Ball davon und ich fing an zu weinen, weil es das letzte war, das ich von Papa hatte. Wir baten Passanten und sogar die Leute auf einem Boot, uns zu helfen, aber denen war der Ball egal."

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Der Mann war geschockt, dass der Siebenjährige sich ihm entgegenstellte. Eher er reagieren konnte jedoch, fuhr Mike fort: "Ich dachte, der Ball wäre verloren. Aber da sprang Jackie ins Wasser und schwamm, bis sie den Ball erreichte. Dann brachte sie ihn zurück zu mir."

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"Und Sie behaupten, Menschen seien besser als Hunde? Das glaube ich nicht. Niemand hat auch nur angehalten, um mir zu helfen. Aber Jackie war für mich da, als ich zu weinen begann. Und jetzt werde ich für sie da sein."

Mike schloss seinen Bericht. Sie hat mich lieb und ich habe sie lieb.

Alle Anwesenden waren fasziniert von der Geschichte des kleinen Jungen. Sylvia eingeschlossen, sie war sehr stolz auf ihren Sohn. Der Mann jedoch war verstummt und verbrachte den Rest der Fahrt mit gesenktem Haupt.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

1. Hunde sind die besten Freunde des Menschen.

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2. Sei zu allen freundlich und respektvoll, vor allem, wenn sie ihr Bestes tun.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Geschehnissen, Orten, Menschen (verstorben oder lebendig) sind reiner Zufall.

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