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08. April 2021

Ingrid Bergman: Einblicke in das Leben und den Tod der Hollywood-Legende

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Ingrid Bergman war eine der größten schwedischen Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts. An ihrem 67. Geburtstag starb sie an einer tödlichen Krankheit. Ein Rückblick auf das Leben dieser Ikone. 

Ingrid Bergman galt zu ihrer Zeit als die symbolträchtigste Schauspielerin des zwanzigsten Jahrhunderts. Nach einer bewegten Karriere musste sie sich unter den Folgen dieser tödlichen Krankheit, die sie viel zu früh holte, fügen. Auch Jahre nach ihrem Tod erinnert sich die Welt noch an ihre Zeit im Rampenlicht.

Ingrid Bergman kam am 29. August 1917 in Stockholm, Schweden, zur Welt. Ihre Eltern waren Justus und Friedel Adler Bergman. Ihre Mutter starb, als sie 2 Jahre alt war, ihr Vater, ein Fotograf und Maler, starb, als sie 11 Jahre alt war. Als Kind zog sich Bergman in Fantasien zurück, in denen sie der Star war. Für sie war dies ihre Zuflucht — und sollte sich als Grundstein für ihre Zukunft erweisen.

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EINE BEEINDRUCKENDE KARRIERE UND EINE TÖDLICHE KRANKHEIT

Bergman kam 1936 aus ihrer schwedischen Heimat in die Vereinigten Staaten, um "Intermezzo" mit Leslie Howard in der Hauptrolle zu drehen. Der Film etablierte sie sofort in den Augen der Kritiker und in den Herzen des Publikums.

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In den darauffolgenden 10 Jahren drehte sie "Casablanca" (1942) mit Humphrey Bogart, der zu einem der beliebtesten Filme aller Zeiten wurde, gewann ihren ersten Oscar als verängstigte Ehefrau von Charles Boyer in "Gaslight" (1944) und wurde zur beliebtesten Schauspielerin des Landes an der Kinokasse. 1946 trat sie am Broadway in Maxwell Andersons "Joan of Lorraine" auf, einem der großen Kritikererfolge des Jahres, berichtet die "Washington Post".

1943 wurde sie für einen Academy Award nominiert für ihre Rolle in "Wem die Stunde schlägt" (1943), dem einzigen Film, den sie in diesem Jahr drehte. Die Kritiker und das Publikum vergaßen sie nicht, als sie im folgenden Jahr "Das Haus der Lady Alquist" (1944) drehte - ihre Rolle der Paula Alquist brachte ihr den Oscar als beste Darstellerin ein.

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1945 spielte Ingrid in "Ich kämpfe um dich" (1945), "Spiel mit dem Schicksal" (1945) und "Die Glocken von St. Marien" (1945), wofür sie für ihre Rolle der Schwester Benedict ihre dritte Oscar-Nominierung erhielt. 1947 drehte sie keine Filme, meldete sich aber mit einer vierten Nominierung für Johanna von Orleans (1948) zurück. 1949 ging sie nach Italien, um Stromboli (Terra di Dio) (1950) unter der Regie von Roberto Rossellini zu drehen, heißt es auf ihrer Imbd-Seite.

Für ihre Rolle in "Anastasia" aus dem Jahr 1956 erhielt sie einen zweiten Academy Award. Ihre letzte große Leinwandproduktion war "Herbstsonate" (1978). Auch hierfür erhielt sie eine Academy Award-Nominierung. 

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DIE SHOW MUSS WEITERGEHEN

1974 wurde bei ihr Krebs diagnostiziert und sie unterzog sich einer Behandlung. Sie glaubte eine Zeit lang, den Krebs besiegt zu haben, doch dem war nicht so. Die schlechte Nachricht traf Ingrid schwer. Doch für sie kam ein Loslassen nicht in Frage. 

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Obwohl sie sich bereits im Endstadium der Krankheit befand, hatte sich die Schauspielerin geweigert, ihre Karriere zu beenden, und spielte weiterhin in Filmen mit.

Ihre Tochter Isabella Rossellini sagte der Presse, dass sie große Bewunderung für ihre Mutter empfinde, die allen Widrigkeiten zum Trotz weiterhin das tat, was sie liebte. Ingrid Bergman starb am 29. August 1982, ihrem 62. Geburtstag. 

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Sie hinterließ ihre vier Kinder, die ebenfalls äußerst erfolgreich im Showgeschäft geworden sind. Bergman galt als moderne und sehr freie Frau ihrer Zeit. Eines ihrer wohl berühmtesten

Zitate war:

"Ich bereue nichts, was ich im Leben getan haben, ich bereue nur, was ich nicht getan habe"

Die vier Kinder der legendären Schauspielerin sind ihre Tochter Pia, die 1938 zur Welt kam, ihr Sohn Roberto Ingmar (1950), und ihre Zwillingstöchter Isotta Ingrid und Isabella (1952).

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