Ex-Ferrari-Chef Montezemolo über Schumacher: "Ich denke sehr, sehr oft an Michael"

Sieben Jahre nach dem fast tödlichen Skiunfall von Michael Schumacher gibt es kaum ein Gesundheits-Update über ihn von seiner Familie. Bei einem Interview blickte Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo auf seine Zeit mit dem Weltmeister zurück und teilte mit, dass er oft an ihn denke.

Michael Schumacher erlitt 2013 eine traumatische Hirnverletzung in den Schweizer Alpen und ist seitdem von der Öffentlichkeit ausgeschlossen. Nur Ärzte und enge Freunde durften den 51-Jährigen besuchen, seit er 2014 aus dem Koma gezogen wurde.

Michael Schumacher nimmt an der Fahrerpressekonferenz am 30. August 2012 in Spa Francorchamps, Belgien teil. | Quelle: Getty Images

Michael Schumacher nimmt an der Fahrerpressekonferenz am 30. August 2012 in Spa Francorchamps, Belgien teil. | Quelle: Getty Images

Seine Familie hat seitdem nicht viel über seinen aktuellen Zustand und seine Gesundheit preisgegeben. 

In einem Interview mit der Zeitschrift Bunte erinnerte sich Ex-Ferrari-Chef Luca di Montezemolo an seine Erinnerungen an den Star-Fahrer. Der Ex-Präsident sagte:

“Ich denke sehr, sehr oft an Michael. Die ganzen Jahre, seit der schreckliche Unfall passiert ist. Erst recht natürlich an diesen Tagen.”

Luca di Montezemolo umarmt Michael Schumacher beim Start des neuen Ferrari F1 für die Saison 2006 am 24. Januar 2006 in Mugello bei Florenz, Italien. | Quelle: Getty Images

Luca di Montezemolo umarmt Michael Schumacher beim Start des neuen Ferrari F1 für die Saison 2006 am 24. Januar 2006 in Mugello bei Florenz, Italien. | Quelle: Getty Images

Der Italiener ist besorgt um den siebenmaligen Weltmeister und hat vermutlich ein enges Verhältnis zu ihm. Er erzählte von den alten Zeiten gegenüber Bunte:

“Ich liebe seine Familie. Seine Frau Corinna und die Kinder Gina und Mick waren früher häufig bei mir zu Hause. Ich bete oft für Michael.”

Das italienische Team Ferrari hat in den Jahren 1991 bis 2014 unter der Führung von Montezemolo 19 Weltmeistertitel gewonnen. Der Ex-Chef hat bereits mit Niki Lauda, ​​Kimi Räikkönen und Michael Schumacher zusammengearbeitet.

Luca Cordero di Montezemolo spricht mit Michael Schumacher nach der Qualifikation für den italienischen Formel-1-Grand-Prix beim Autodromo Nazionale di Monza am 11. September 2010 in Monza, Italien. | Quelle: Getty Images

Luca Cordero di Montezemolo spricht mit Michael Schumacher nach der Qualifikation für den italienischen Formel-1-Grand-Prix beim Autodromo Nazionale di Monza am 11. September 2010 in Monza, Italien. | Quelle: Getty Images

Der 73-Jährige beschrieb seine Zeit mit Michael als “besondere Zeiten”. Er unterstützt auch die Entscheidungen von Michaels Familie und stellte klar:

“Michael ist immer in meinen Gedanken, aber ich habe auch absolut höchsten Respekt vor den Entscheidungen seiner Familie.”

Es ist bekannt, dass die Familie mit offensichtlich wenigen Ausnahmen nicht für viele Besuche seiner früheren Gefährten und Freunde ist. Einer von ihnen ist Ex-Ferrari-Chef Jean Todt, der dem Rennfahrer sehr nahe steht.

Jean Todt ist einer der regelmäßigen Besucher von Michael und hat sich auch zum Gesundheitszustand des Formel-1-Stars geäußert. Vor ein paar Monaten besuchte Todt den Weltmeister im Krankenhaus und versicherte allen, dass Michael darum kämpft, sich zu erholen.

In seinem letzten Update gab der FIA-Chef die Hoffnung, dass Schumacher wieder zum normalen Leben zurückkehren könnte. 

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