Covid-19: Mutter erzählt von einer Reise, bei der sie um ihr Leben kämpfte

Michaela Heathcote aus Bensham, Gateshead, Newcastle, reiste im September in die Türkei, bevor die zweifache Mutter krank wurde. Für die Medien hat sie jetzt ihre Geschichte erzählt.

Eine Mutter hat beschrieben, wie sie während einer Krankheit in der Türkei um ihr Leben kämpfen musste. Michaela Heathcote aus Bensham, Gateshead, Newcastle, reiste im September in die Türkei.

Die zweifache Mutter hatte vor, eine Wohnung zu besichtigen, die sie mieten wollte und nur drei Tage dort bleiben sollte. Die 42-jährige Michaela wurde jedoch krank und ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich weiter, bevor sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Ihr Zustand verschlechterte sich und sie wurde fast drei Wochen lang in einem staatlichen Krankenhaus in Fetiye an die Lebenserhaltungs-Maschinen angebundet, berichtet Chronicle Live. Während dieser Zeit erkrankte sie an Coronavirus und entwickelte auch eine Lungenentzündung. Michaela war tagelang bewusstlos.

Ärzte, die Patienten in der Notaufnahme eines Krankenhauses betreuen und Blutproben entnehmen I Quelle: Getty Images

Ärzte, die Patienten in der Notaufnahme eines Krankenhauses betreuen und Blutproben entnehmen I Quelle: Getty Images

In der Zwischenzeit bemühte sich ihr in Manchester lebender Sohn Jordan, seine Mutter nach Hause zu bringen. Eine GoFundMe-Seite wurde eingerichtet, um die Familie zu unterstützen und die Krankenhausrechnungen zu bezahlen.

Michaela erlangte Mitte Oktober das Bewusstsein wieder, war aber nicht in der Lage, nach Hause zu fliegen. Anfang November konnte sie endlich nach Gateshead zurückkehren. Sie mussten Krankenhausrechnungen in Höhe von zirka 10.000 Euro bezahlen und sich dafür Geld leihen.

Hand des kranken Mannes im Bett I Quelle: Getty Images

Hand des kranken Mannes im Bett I Quelle: Getty Images

Michaela sagt, sie habe keine Versicherung abgeschlossen, da sie in der Vergangenheit aufgrund früherer gesundheitlichen Schwierigkeiten, Probleme mit Versicherungspolicen hatte. Jetzt, zurück in Tyneside, ist ihr Kämpf noch nicht vorbei. Ihr geht es noch nicht gut und sie hat Atembeschwerden.

Sie erzählte, wie sie schlechte Erfahrungen mit ihren gesundheitlichen Problemen gemacht habe. Sie war mehr als zwei Wochen auf lebenserhaltenden Maschinen und konnte nicht alleine atmen. Wie Chronicle Live berichtet, erinnert sie sich daran, sich mit Covid-19 im Krankenhaus infiziert zu haben. Danach bekam sie eine Lungenentzündung.

"Ich bekam auch Covid im Krankenhaus und dann eine Lungenentzündung. Niemand durfte von meiner Familie kommen und mich besuchen. Die Mitarbeiter auf der Station trugen weiße Schutzanzüge und Visiere. Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Chance bekommen würde, mich von irgendjemandem zu verabschieden", kommt Michaela zu dem Schluss.

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