Ein Applaus für die Mutter, die nach der Geburt fünf Tage lang das Covid-Koma überlebt

Es war einer der emotionalsten Momente des Jahres, als die frisch gebackene Mutter Eva Ahmed das Krankenhaus verließ, nachdem sie nach der Geburt ihres Babys ein Covid-Koma überlebt hatte.

Die 28-jährige Eva war ganz gesund und hatte zusätzlichen Diagnosen, als sie Coronavirus-Symptome entwickelte. Alles passierte in ihrer 28 Schwangerschaftswoche.

Sie hatte Schwierigkeiten zu atmen, ging ins Krankenhaus und nachdem sie nicht auf die Behandlung reagiert hatte, wurde ihr gesagt, sie müsse sich einem Kaiserschnitt unterziehen.

Aber sobald sie operiert worden war, versagten Evas Lungen und sie musste in ein induziertes Koma gebracht werden, wo sie fünf lange Tage blieb, während ihr 2,2 Pfund (zirka 1 Kilo) schwere Tochter Aiyla auf die Intensivstation gebracht wurde.

"Meine Lungen begannen aufzugeben und ich wurde in ein induziertes Koma gebracht, ohne zu wissen, ob ich das Krankenhaus lebend verlasse oder in einem schwarzen Leichensack herauskommen würde," sagte Eva aus Wednesbury.

Porträt der rothaarigen Frau, die zu Hause eine Gesichtsmaske trägt | Quelle: Getty Images

Porträt der rothaarigen Frau, die zu Hause eine Gesichtsmaske trägt | Quelle: Getty Images

"Es kam zu einem Punkt, an dem es sehr berührend wurde, weil ich nicht reagierte. Ich kann mich nicht an viel erinnern, ich erinnere mich nur an Halluzinationen, dachte, die Ärzte seien böse und versuchten mich zu töten. Eigentlich retteten sie mein Leben,” erzählte Eva.

"Sie haben versucht, mir Fotos von meinem Baby zu zeigen, um eine Bindung zwischen uns zu schaffen, aber ich wollte es nicht sehen. Ich glaube, sie dachten, ich würde sie ablehnen, aber eigentlich wollte ich nicht, dass sie insistieren, dass ich die Fotos anschaue, weil ich nicht in der Lage war sie zu sehen oder zu berühren."

Ärzte versammeln sich und führen eine Diskussion | Quelle: Getty Images

Ärzte versammeln sich und führen eine Diskussion | Quelle: Getty Images

An einem Punkt sah es so aus, als müsste Eva möglicherweise an ein anderes Beatmungssystem in einem Krankenhaus in Leicester angeschlossen werden, etwa 80 Kilometer von ihrem Baby entfernt, das auf der Intensivstation des Walsall Manor Hospital blieb, wo sie am 16. November geboren wurde.

Glücklicherweise erholte sich Eva am fünften Tag und begann selbstständig zu atmen. Sie wurde in einen isolierten Raum auf der Station gebracht und einem Covid-Test unterzogen, der zeigte, dass sie nicht mehr positiv war. Am 26. November, als ihr Baby 10 Tage alt war, konnten Eva und ihr Ehemann Imtiaz die kleine Aiyla sehen.

Eine schematische 3D-Darstellung des Covid 19-Virus I Source: Pixabay

Eine schematische 3D-Darstellung des Covid 19-Virus I Source: Pixabay

"Aiyla war in einem Inkubator, aber wir konnten sie herausnehmen und einige Zeit von Haut zu Haut genießen. Sie hat sich sofort festgebunden. Sie ist wirklich süß," sagt die neue Mutter.

Am selben Tag konnte Eva endlich nach Hause kommen. Sie war fassungslos, als sie das Personal Leine stehend sah. Sie bekam einen großen Applaus, als sie mit Imtiaz hinausging.

Sie sagte: "Es war überwältigend, als sie für uns klatschten, es war eine emotionale Überraschung. Viele der Krankenschwestern, die sich vor dem Koma um mich kümmerten, kamen zu mir und sagten, sie hätten nicht gedacht, dass ich es schaffen würde. Ich war noch nie im Krankenhaus gewesen, hatte noch nie eine Grippe oder ähnliches."

"Die Mitarbeiter waren so hilfsbereit, ich hatte viel Kraft um mich herum gespürt. Ich dankte ihnen so sehr für die Tatsache, dass ich am Leben war,” fügte Eva hinzu.

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