Dieter Hallervorden hat eine Klage gegen Lockdown-Regeln eingereicht

Die aktuelle Corona-Pandemie stellt uns alle vor eine große Herausforderung. Auch Stars sind von den Folgen der Lockdown-Regelungen nicht verschont. Dieter Hallervorden hat nun beschlossen, sich zur Wehr zu setzen und hat Klage gegen die Lockdown-Regeln eingereicht.

Der 85-jährige Komiker und Entertainer hat nun Klage erhoben gegen die Schließung seines Schlossparktheaters, berichtet die "Bild"-Zeitung.

Er empfinde nach eigener Aussage die Maßnahmen als ungerechtfertigt. Seiner Meinung nach würde die ganze Branche unfair behandelt werden. Er sagte:

"Ich fordere von der Politik die späte Einsicht, dass Anfahrten zu Bekleidungsgeschäften und Friseuren risikobehafteter sind und dass Friseure ihren Kunden weit näher kommen als Schauspieler ihren Zuschauern."

Das Ganze wäre jedoch nicht so einfach wie gedacht, denn es bestünde immer noch die Gefahr, dass allein die Anfahrt zum Theater als zu risikohaft gesehen würde.

Hallervorden ist der Meinung, Besucher sollen nachweisen dürfen, keine öffentlichen Verkehrsmittel verwendet zu haben und bot sogar an, bei sozialen Härtefallen die Taxikosten zu übernehmen.

Eine noble Geste und augenscheinlich ein verzweifelt anmutender Versuch, die Unterhaltungsbranche zu retten, die von den Maßnahmen wieder einmal äußerst schwer getroffen wurde.

Am 28. Oktober war Dieter Hallervorden aufgrund dessen bei einer Demonstration in Berlin gegen die von der Bundesregierung beschlossenen Lockdown-Maßnahmen.

Mit seiner Klage möchte die beliebte Comedy-Legende "eine politische Entscheidung korrigieren".

Es heißt nicht, dass er den Virus leugnen würde. Vielmehr könne er nicht verstehen, weshalb das Theater geschlossen wird, aber die Menschen weiterhin zum Friseur gehen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren könnten.

Die aktuelle weltweite Situation sorgt immer wieder für massive Veränderungen. Ausgangssperren, Kontaktverbote, Maskenpflicht herrscht so gut wie überall.

Christiane Zander und Dieter Hallervorden, Potsdam, 2019 | Quelle: Getty Images

Christiane Zander und Dieter Hallervorden, Potsdam, 2019 | Quelle: Getty Images

Einige Menschen versuchen, sich in dieser schwierigen Zeit selbst auf manch ungewöhnliche Art und Weise zu helfen, die Menschen auf Abstand zu halten. So wurde beispielsweise ein 71-jähriger Mann aus Aachen dabei erwischt, wie er mit Pfefferspray eine Gruppe Jogger besprühte und ebenso zwei Fahrradfahrer anging.

Laut eigener Aussage wollte er sie auf die Abstandsregeln so hinweisen. Nun wird wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr gegen ihn ermittelt.

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