SPD-Politiker Thomas Oppermann (66) ist plötzlich gestorben: Er brach vor einem Fernsehauftritt zusammen

Edita Mesic
27. Okt. 2020
09:02
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Thomas Oppermann war einer der führende Leiter der SPD. Der 66-jährige Sozialdemokrat starb plötzlich, nachdem er während der Dreharbeiten für eine Fernsehsendung zusammengebrochen sei. 

Oppermann war 15 Jahre Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit Oktober 2017 ist er sogar Vizepräsident. Der 66-Jährige starb nach einem Zusammenbruch während der Dreharbeiten mit ZDF und nachdem er in die Universitätsklinik Göttingen eingeliefert wurde. Die Todesursache ist noch unbekannt.

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Das ZDF bestätigte die Nachricht, dass Herr Oppermann zur Live-Übertragung der Sendung "Berlin direkt" zum Thema "Bundestag und Corona" eingeladen wurde und vor seinem Eintritt ins Studio zusammenbrach. Kollegen aus dem Studio haben einen Notruf getätigt. Theo Koll, Leiter des ZDF-Studios in Berlin, meldete sich auf seinem Twitter-Account, wo er schrieb:

"Der Tod von Thomas Oppermann ist ein Schock für uns alle. Unser Land verliert einen versierten Politiker, der Bundestag einen herausragenden Vizepräsidenten und die SPD einen leidenschaftlichen und kämpferischen Genossen. Wir alle verlieren einen Freund - und sind traurig."

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SPD-Chef Norbert Walter-Borjans meldete sich auch auf Twitter, schockiert über Oppermanns plötzlichen Tod. Er schrieb:

 "Ein schwerer Schock für uns alle."

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Kollegin und Chefin Saskia Esken fügte hinzu:

"Ich bin sehr traurig. Meine Gedanken sind bei der Familie."

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Bundesminister Hubertus Heil teilte auf seinem Twitter-Account folgende Worte über die schockierende Nachricht mit:

"Die Nachricht vom plötzlichen Tode meines Kollegen und Genossen Thomas Oppermann erfüllt mich mit tiefer Trauer. Thomas hat sich mit Leidenschaft und Verstand um unser Land und die Sozialdemokratie verdient gemacht."

Thomas Oppermann wurde 1954 im münsterländischen Freckenhorst als Sohn eines Molkermeisters geboren, wo er zusammen mit 3 Geschwistern aufwuchs. Er war seit 1980 Mitglied der SPD. Er begann seine Karriere 1990 im Landtag Niedersachsen. Acht Jahre später wurde er Minister für Landwirtschaft und Kultur. Seit 2005 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Peer Steinbrück beauftragte ihn 2013 mit der Innen- und Rechtspolitik.

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