Monica Lierhaus heute: Leben nach Hirnoperation und Koma

M. Zimmermann
21. Juni 2020
19:40
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Monica Lierhaus musste in ihrem Leben schon so einige Schwierigkeiten überwinden. Hier ein Einblick in ihr Leben nach einer Operation, die ihr Leben rettete.

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Die Moderatorin musste sich 2009 einer Operation am Gehirn unterziehen und lag daraufhin vier Monate lang im künstlichen Koma. Grund für den Eingriff war ein Aneurysma, das sich Lierhaus entfernen ließ. Wenn ein solches Aneurysma nicht entfernt wird, kann es zu Schlaganfällen oder Hirnblutungen kommen, sollte es platzen.

Monica Lierhaus (Moderatorin), Freund Rolf Hellgardt, 2003 | Quelle; Getty images

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Es heißt, dass ein Patient im Rahmen einer solchen Operation ins künstliche Koma versetzt werden muss, wenn es zu Komplikationen kommt und sich beispielsweise ein Blutgerinnsel bildet.

Monica Lierhaus und Oliver Welke, 1999 |Quelle: Getty images

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Während dieser schweren Zeit hatte sie ihren damaligen Lebensgefährten Rolf Hellgardt an ihrer Seite. Nach den vier Monaten, die sie im Koma lag, musste sie weitere acht Monate in einer Reha-Klinik verbringen.

Monica Lierhaus, München, 2019 | Quelle: Getty Images

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DAS GLÜCK HIELT NICHT

Hellgardt stand ihr zur Seite, wo er nur konnte, doch 2015 schien er dann keine Kraft mehr zu haben, sie weiter zu unterstützen. Nach insgesamt 18 Jahren Beziehung trennte er sich von Monica Lierhaus. Damals verriet Lierhaus:

"Er hat gesagt, er sei leer gewesen. Das kann ich auch verstehen, ich hege keinen Groll."

Monica Lierhaus, Hamburg, 2019 | Source: Getty Images

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Nach diesem gesundheitlichen Rückschlag hat Lierhaus sich wieder zurück ins Leben gekämpft. Viele alltägliche Dinge musste sie neu lernen; sprechen, laufen,... Nicht nur ihr Lebensgefährte war damals an ihrer Seite. Unterstützung erhielt sie auch von ihrer Familie; ihrer Mutter, Schwester und ihr nahestehenden Freundinnen.

Monica Lierhaus, Rolf Hellgardt, Berlin, 2014 | Quelle: Getty Images

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"Ich wüsste gar nicht, was ich ohne meine Familie machen würde [...] Wir machen Mädchenabende. Dann sind zehn Mädchen bei mir zu Gast, und dann bringt jeder was mit und dann essen wir zusammen. Die kommen immer zu mir."

Massagen, Physiotherapie und Osteopathie waren ebenso Teil ihres Alltags, wie regelmäßige Spaziergänge mit ihrer Hündin Pauline. Obwohl der Weg lang und beschwerlich war, hat Monica Lierhaus nicht aufgegeben. Sie kämpfte darum, wieder "normal" leben zu können. Denn sie verriet einst:

"Mir war immer klar, dass ich auch irgendwann wieder arbeiten werde. Das war mir immer klar."

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DAS LEBEN "DANACH"

2011 hatte sie genug von dem mühsamen Kampf zurück ins Leben und der Kritik der Medien. Sie stellte sich allem und machte, noch immer schwer von den Folgen der Operation gezeichnet, auf der Bühne während der Verleihung der Goldenen Kamera, ihrem damaligen Lebensgefährten einen Heiratsantrag. Auch wenn er den Antrag annahm, kam es nie zur Hochzeit.

Monica Lierhaus, Rolf Hellgardt, Heiratsantrag bei der 46. Goldenen Kamera in Berlin | Quelle: Getty Images

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Beruflich ging es für die Moderatorin auch weiter. Sie wurde Botschafterin der ARD-Fernsehlotterie und arbeitete später auch als Reporterin für Sky.

Doch gesundheitlich hat sie auch heute noch mit den Folgen des Vorfalls zu kämpfen. Chronische Rückenschmerzen und Einschränkungen im Bewegungsapparat sind teilweise geblieben, heißt es. Noch immer macht sie Gymnastik, um mit den Schmerzen zu helfen und zwei Mal die Woche soll sie zur Physiotherapie gehen.

Bereits in der Vergangenheit hat sie verraten, dass mit 50 ihr Leben vor der Kamera enden soll. Dann möchte sie sich auf andere Dinge konzentrieren. Doch egal, was das Leben noch für sie bereithält, aufgeben, das wird Monica Lierhaus sicher auch in Zukunft nicht.

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