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Deshalb schwieg Oliver Pocher 8 Minuten lang in der Sendung "Pocher - gefährlich ehrlich!"

Maren Zimmermann
06. Juni 2020
12:00
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Oliver Pocher kennt man laut, (oft) vorlaut und lustig. Schweigend... eher weniger. Doch ganze 8 Minuten und 46 Sekunden lang hat der Entertainer nun in seiner Sendung geschwiegen - und das hat einen ernsten Hintergrund.

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In seiner neuen Sendung "Pocher - gefährlich ehrlich!" geht es, wie bei so gut wie allem bei Pocher, um Humor. Nun zeigte der Komiker jedoch, dass er auch anders kann.

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Dies bewies er damit, dass er in der neuesten Sendung keine laute Begrüßung herausposaunte, sondern zusammen mit seiner Frau Amira (27) vor einem schwarzen Studio eine "Schweigeminute" einlegte. 8 Minuten und 46 Sekunden lang sagten sie nichts.

Der Grund dafür ist der tragische Tod von George Floyd. Doch warum ausgerechnet 8 Minuten und 46 Sekunden? Berichten zufolge soll genau dies die Zeitspanne gewesen sein, in der George Floyd um Hilfe gefleht hatte, ehe er schließlich aufgrund der Polizeigewalt das Bewusstsein verlor und starb.

Oliver und Amira Pocher | Quelle: Getty Images

Oliver und Amira Pocher | Quelle: Getty Images

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Pocher sendet damit eine bewegende und bedeutsame Botschaft und setzt ein klares Zeichen. Auch ihre dunklen Kleider, zusammen mit dem schwarzen Shirt und der Aufschrift "nicht egal!" fallen in dieses Bild.

Während die Zeit ablief, war den Zuschauern die Möglichkeit gegeben worden, ihre Namen per Instagram an Pocher zu schicken, damit diese als Zeichen der Solidarität während der Sendung live eingeblendet werden konnten.

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Oliver Pocher ergriff bewegt das Wort und sagte:

"Meine Kinder leben ja auch in Amerika. Da macht man sich Gedanken, wie es weitergehen wird."

Der schockierende Tod von George Floyd hat in der ganzen Welt für einen Aufschrei und Empörung gesorgt. Unruhen, vor allem in Amerika, sind ausgebrochen und es wird für Gerechtigkeit und die Gleichberechtigung von Farbigen protestiert.

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Doch nicht nur gegen Rassismus und Diskriminierung, sondern auch gegen Polizeibrutalität wird protestiert. Oliver Pocher und seine Frau Amira haben in ihrer Sendung nun ihr Zeichen gesetzt und sind damit nicht die einzigen Stars und Menschen aus dem öffentlichen Leben, die ihre Reichweite nutzen, um ein Zeichen zu setzen.

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Eine Plattform von der Größe RTLs dafür im öffentlichen Fernsehen zu nutzen, beweist jedoch noch einmal ganz andere Dimensionen und ihre Botschaft kam klar und deutlich herüber. In ihrer Anmoderation der Show sagte das Paar:

"Rassismus tötet und Rassismus ist nicht nur ein amerikanisches Problem. [...] Deswegen sagen wir heute: Hier, auf dieser Welt, ist kein Platz für Rassismus."

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