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Vater und Sohn verurteilt, nachdem sie Bärin und ihre Jungen kaltblütig im Winterschlaf töteten

Maren Z.
07. Feb. 2019
11:53

Ein Mann und sein Sohn aus Alaska sind nun für ihren Mord an einer Bärin und ihren zwei Jungen verurteilt worden.

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Zwei Männer aus Wasilla (Alaska) sind zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt worden und müssen zusätzlich eine gehörige Geldstrafe zahlen, da sie eine Schwarzbärin und ihre zwei Jungen erschossen haben.

Andrew Renner (41) und Owen Renner (18) waren auf Videoaufnahmen während ihrer abscheulichen Tat zu sehen gewesen. Sie hatten sich vor Gericht schuldig bekannt.

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Übersetzung: Vater und Sohn wurden auf Video aufgezeichnet, wie sie eine Schwarzbärin und ihre Jungen in Alaska getötet haben, sagt die Polizei.

„Wir sahen, dass zwei kleine Schwarzbärjungen schutzlos und auf kurze Distanz hin erschossen wurden.”

(Stellvertretender Generalstaatsanwalt Aaron Peterson)

Schwarzbär samt Jungen - Foto: Pixabay

Schwarzbär samt Jungen - Foto: Pixabay

Grausamer Mord auf Video aufgezeichnet

Die Renners jagten auf Esther Island in Prince William Sound, als sie über die Bärin und ihre Jungen stolperten.

Owen zögerte nicht und schoss zwei mal auf das Tier, das sich im Winterschlaf befand. Daraufhin zeigten die Jungen starke Anzeichen von Stress. Andrew trat kurz darauf vor und tötete die beiden wehrlosen Bärenjungen. Die beiden Wilderer hatten allerdings Pech, denn ihre grausamen Taten wurden von einer Videokamera aufgezeichnet.

Die Renners bekannten sich schuldig, als sie mit den Beweisen ihres Verbrechens konfrontiert wurden.

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Der Versuch, ihre Taten zu verbergen

Die beiden Männer schlachteten die Bärin und verstauten ihr Fleisch in Säcken. Später kehrten sie für die beiden Jungen zurück.

Andrew brachte den Bären dann zum Ministerium für Fisch und Wild in Palmer und sagte, dass er den Bären in der Nähe von Prince William Sound getötet habe, ohne zu erwähnen, dass er ihn illegal getötet hatte, während er Höhlen durchstreifte.

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Der abgeschlachtete Bär trug einen Peilsender samt Halsband

Der Bär, den die Renners getötet hatten, war Teil einer Wildtierstudie des Ministeriums für Fisch und Wild in Alaska und des U.S. Forstamtes und trug ein Halsband mit Peilsender.

Eine Wildkamera, die durch Bewegungen aktiviert wurde, war in der Höhle platziert worden, um die Daten der kleinen Bärenfamilie aufzuzeichnen, und hielt stattdessen die erschütternden Details ihres Todes durch die Renners fest.

Videobeweise zwangen die Männer, sich schuldig zu bekennen

Angesichts der Beweise, die die Kamera lieferte, plädierten die Renners auf schuldig. Andrew wurde wegen acht Anklagen im Zusammenhang mit der illegalen Tötung und dem Abtransport der Bären, der Fälschung des Jagdzertifikates und einer Anklage wegen des Beitrags zur Straftat eines Minderjährigen verurteilt, da Owen gerade 17 Jahre alt war, als das Verbrechen stattfand.

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Andrew wird drei Monate im Gefängnis verbringen und eine Geldstrafe von 9.000 $ zahlen (rund 10.000 €). Zusätzlich konfiskierte man sein Boot, seinen Truck, seine Flinten, Pistolen, zwei iPhones und zwei Paar Skiier als Teil seiner Strafe.

Owen wurde zu 30 Tagen Bewährungsstrafe verurteilt und wird Zivildienst leisten und einen Sicherheitskurs für Jäger absolvieren müssen.

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Mutter und Kind von Grizzly getötet

In Yukon (Kanada) starben am 28. November 2018 eine Mutter und ihr Baby durch einen Grizzly-Angriff.

Valerie Theoret war im Mutterschaftsurlaub und hatte die letzten drei Monate in einer Hütte in Einarson Lake verbracht, die der Familie gehörte. Ihre kleine Tochter Adele Roesholt war bei ihr gewesen.

Valeries Partner, Gjermund Roesholt, kehrte zur Hütte zurück, nachdem er für kurze Zeit fortgewesen war. Keine 100 Meter von der Hütte entfernt, wurde er dann von einem Grizzly angefallen.

Roesholt erschoss den Bären und fand kurz darauf tragischerweise die Leichen seiner Frau und ihrer 10-Monate alten Tochter.

In einer ähnlichen Geschichte waren zwei Bären 10 Jahre lang gezwungen gewesen, in einem überfluteten Käfig zu leben, ehe sie endlich gerettet wurden.

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