Mehr, als acht, und weniger als sechs Stunden zu schlafen, kann die Gesundheit beeinträchtigen

Wenn man zu wenig oder zu viel schläft, kann das der Gesundheit schaden. Das stellte eine Studie fest, die von den Wissenschaftlern aus China und Canada durchgeführt wurde.

Eine Forschung, die in European Heart Journal veröffentlicht wurde, stellte fest, dass Schlafzeit unmittelbar mit dem Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vorzeitigem Tod verbunden sein kann.

Quelle: Pixabay

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Wie berichtet wird, wurden in der Studie die Daten von 116.000 Menschen im Alter zwischen 35 und 70 Jahren aus 21 verschiedenen Ländern analysiert.

Die Studie dauerte fast acht Jahre lang, insgesamt gab es 4.381 Toden und 4.365 „große Herz-Kreislauf-Probleme“.

Die Studie stellte fest, dass die Menschen, die mehr als acht Stunden schlafen, ein höheres Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben, als die, die zwischen sechs und acht schlafen.

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„Schlafen ist äußerst wichtig für die Gesundheit, und Menschen verbringen ein Drittel ihres Lebens im Schlaf. Schlafmenge ist ein wichtiger Faktor, wenn wir über Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tod sprechen.“, so die Forscher.

Die Menschen, die zwischen acht und neun Stunden schlafen, haben ein fünf Prozent höheres Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wenn man sie mit den Menschen vergleicht, die zwischen sechs und acht Stunden schlafen.

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Die Menschen, die zwischen neun und zehn Stunden schlafen, haben ein 17 Prozent höheres Risiko, die Menschen, die mehr, als 10 Stunden pro Tag schlafen, haben ein 41 Prozent höheres Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die Experten stellten auch fest, dass die Menschen, die insgesamt sechs Stunden oder weniger schlafen ein neun Prozent höheres Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben.

Quelle: Freepik

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„Unsere Studie zeigt, dass es für Erwachsene am besten ist, zwischen sechs und acht Stunden zu schlafen.“, so Chuangshi Wang, einer der wichtigsten Autoren der Studie.

„Wenn man mehr, als neun Stunden pro Tag schläft, wäre es besser, den Arzt zu besuchen, um sich behandeln zu lassen.“, fügte Salim Yusuf hinzu, der Wissenschaftler aus Kanada.

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Für die Ärzte kann es nützlich sein, die Schlafzeiten ihrer Patienten zu wissen. So kann man verstehen, wer in der Risiko-Gruppe ist und wer nicht.