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30. November 2018

Eine Mutter aus Guatemala verklagt die USA für 60 Millionen US-Dollar: Ihr Baby verstarb, nachdem sie das Migrantenzentrum verlassen hatten

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Yasmin Juárez und ihre Tochter Mariee verbrachten dieses Jahr in einem Migrantenzentrum in Texas. Das Baby erkrankte sich während dieses Aufenthaltes an einer Atemwegserkrankung.

Das Mädchen verstarb sechs Wochen später, nachdem die kleine Familie aus dem Migrantenzentrum entlassen worden war. Die Mutter von Mariee verklagte den US-Amerikanischen Staat, berichtete NY Times.

Die Tochter von Yazmin Juárez, Mariee, war erst 19 Monate alt. Sie verstarb sechs Wochen, nachdem sie aus dem Migrationszentrum entlassen worden war. Die verzweifelte Mutter fordert von den USA 60 Millionen US-Dollar.

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Juárez, die selbst erst zwanzig ist, und ihr Rechtsanwalt behaupten, dass die MitarbeiterInnen des Migrantenzentrums dem Baby mangelhafte medizinische Dienstleistungen angeboten hatten. Das kleine Mädchen erkrankte sich in der Einrichtung an einer Atemwegserkrankung.

In einem Statement erklärte der Rechtsanwalt:

„Der Pflicht der US-Regierung bestand darin, dem Mädchen gute Lebensbedingungen und anständige medizinische Behandlung zu bieten. Der Staat schaffte das nicht, was zu den tragischen Folgen geführt hatte.“.

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Nachdem es klar geworden war, dass Mariee schwerkrank war, wurden Mutter und Kind einfach entlassen. Yazmin versuchte verzweifelt, ihrem Baby zu helfen, aber das war zu spät.

„Mariee war ein gesundes Mädchen, 20 Tage später, als sie entlassen wurde, hatte sie eine gefährliche Infektion. Mariee verstarb erst einige Monate vor ihrem zweiten Geburtstag, man bat ihr mangelhafte medizinische Dienstleistungen, die den Basis-Standards nicht entsprachen. Dem Mädchen ging es immer schlechter, Yazmin brauchte Hilfe.“, setzte der Rechtsanwalt fort.

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Juárez und ihre Tochter wurden von den Grenzpolizisten festgenommen. Die Zwei kamen aus Guatemala und verbrachten drei Wochen in dem Migrationszentrum. Die Ärzte in der Einrichtung verschrieben dem Baby Arzneimittel, die dem Mädchen nicht halfen.

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Nicht alle User empfanden aber diese Situation so tragisch wie die Mutter. „Es tut mir leid, Ruhe in Frieden, aber das ist der Preis, den man zahlt, wenn man in ein Land illegal einreist. Meine Schwägerin musste sechs Jahre auf ihre Staatsbürgerschaft warten. Sie machte alles richtig.“, schrieb ein User.

Allerdings sind glücklicherweise nicht alle damit einverstanden. „Gut. Sie soll [die USA] verklagen. Und das muss wichtig sein. Das sind Kinder! Diese Menschen, egal, legal oder nicht, haben Menschenrechte. Warum? Na ja, keine Ahnung, vielleicht, weil SIE MENSCHEN SIND.“

„Ich will das meine Steuer an sie gehen. Der Tod dieses Babys ist eine Sünde.“

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