Ein Paar verzichtete auf ihren Hund, nachdem sie erfahren hatten, dass sie auf ein Baby warteten

Smiley wurde von einem Paar in einem Tierheim bei Brooklyn gelassen. Er war der erste auf dem sogenannten „kill list“, aber dank den Tierschützern wurde der Vierbeiner gerettet.

Als Julie Carner, die bereits einen anderen Hund namens Pitties, adoptiert hatte, von Smiley hörte, und erfuhr, dass er eingeschläfert werden kann, beschloss sie, alles zu machen, um ihn zu retten.

Am 6. Oktober teilte Carner auf ihrem Facebook-Konto ein süßes Bild von einem erschrockenen Pitbull. Unter dem Bild stand geschrieben, dass der Vierbeiner so schnell wie möglich gerettet werden muss, sonst wird er eingeschläfert.

Das Tierheim hatte angeblich Schwierigkeiten mit Smiley und beschloss, ihn einzuschläfern. Der Hund war allerdings nicht aggressiv.

„Es gibt Vermerke, dass man mit ihm nur schwer umgehen konnte.“, begründete das Tierheim die Entscheidung, Smiley einzuschläfern.

Wie Carner aber meinte, war der Hund nur erschrocken, weil er seine Familie nicht mehr bei sich hatte.

„Ich soll sagen, er ist fast perfekt: freundlich, hilfsbereit, er mag mit den Spielzeugen spielen, er ist dressiert, er kann den Befehlen auf Spanisch folgen. Warum muss man so einen guten Jungen denn töten?“, so Carner.

„Es ist einfach verrückt zu denken, dass er umgebracht wird, weil seine Familie ein Kind haben wird. Er musste gerettet werden.“, setzte sie fort.

Die traurigen Augen von Smiley und die Worte von Carner berührten eine Frau namens Olena Kagui. Sie fuhr mit der U-Bahn, als sie das Posting sah. Sie verliebte sich einfach in das Tier.

Es war Kagui nicht leicht, ihren Ehemann zu überzeugen, den Hund zu sich zu nehmen. Aber schließlich gab er auf, und so bekam der Vierbeiner eine zweite Chance.

„Er hat ein bisschen Wasser getrunken und ja…es war klar, dass er dressiert war. Er würde nicht auf das Bett springen, er kaute nur seine Spielzeuge.“, so Kagui in einem Interview mit Dodo

Es war aber für Smiley nicht so leicht, wieder zu lernen, den Menschen zu vertrauen. Nach dem Alptraum in dem Tierheim und nach dem Verrat war das nachvollziehbar.

„Smiley ist schon ein Teil unserer Familie. Eigentlich brauchen die Hunde nicht so lang, um sich an eine neue Familie zu gewöhnen. Unsere Welt wäre ohne ihn schon leer.“, so Kagui.

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