Niemand in dem Flughafen wagte sieben Tage lang, eine mysteriöse Holzkiste zu öffnen, bis die Mitarbeiter herausfanden, wer drinnen war

Kleine Tiger verstarben fast in einer Holzkiste. Die Armen verbrachten darin eine Woche ohne Wasser und ohne Essen.

Drei kleine Tiger hatten Läuse, Durst und Hunger: Sie verbrachten eine Woche in einer Holzkiste in dem Flughafen von Beirut.

Die Tiere sollten eigentlich nach Syrien fliegen, aber glücklicherweise gelang es einer Tierschutzgruppe aus Libanon, die Tiere zu retten.

Die vier Monate alten Tiere konnten in ihrer Holzkiste nicht aufrecht stehen. Sie waren gezwungen, aufeinander zu urinieren und zu koten, berichtet Newsner.

Quelle: https://www.facebook.com/AnimalsLebanon

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Die libanesische Tierschutzorganisation machte eine Petition, damit die Tiere freigelassen werden, nachdem es bekannt geworden war, in welchem Zustand sie waren.

Die Tierschutzorganisation teilte mit, dass der Richter verordnete, die Tiere zu befreien.

Quelle: https://www.facebook.com/AnimalsLebanon

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„Nichts wies darauf hin, dass drinnen Tiger oder andere lebende Tiere waren. Es gibt keine Details, die auf den Absender oder auf den Empfänger [der Kiste] hinweisen.“

Die Tiere stammen aus einem Zoo der ukrainischen Stadt Mikolaew.

Der Leiter des Zoos erzählte in einem Interview, dass es komplett illegal war, die Tiere ins Ausland zu schicken.

Die Tiger wurden gegen andere Wildkatzen getauscht. Es stellte sich heraus, dass die bürokratischen Probleme hinderten, dass die Tiere weiter nach Syrien geschickt werden.

„Die Behörden wollten uns sie nehmen.“, sagt der Leiter des ukrainischen Zoos

Es stellte sich heraus, dass die Tiere nach Beirut ohne Markierungen und ohne Dokumente kamen. Die Tiger mussten in dem Flughafen bleiben.

Es war nicht möglich, die Tiger in dem Flughafen freizulassen, deshalb wurden die Tiere in eine Tierschutzorganisation gebracht, wo sie behandelt wurden.

„Ihre Pfoten waren rau und rot, sie waren mit Urin bedeckt.“, so die Tierschutzorganisation.

„Sie waren nicht geimpft, deshalb haben wir alle drei geimpft. Nur ein Tiger hatte einen Mikrochip, obwohl es in den Dokumenten klar steht, dass sie alle diese haben sollen.“

Die Tierschutzorganisation will die großen Katzen nun behalten. „Die Wildkatzen können auf dem schwarzen Markt Tausende Dollar kosten. Der Besitzer kämpft dafür, die Tiger zurückzubringen. Und wir kämpfen für die Tiger.“, steht in dem Statement der Tierschützer geschrieben.

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