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Fulda: Pfarrer kann Zölibat nicht mehr ertragen und kündigt

Maren Z.
04. Juli 2018
02:48

Ein Pfarrer aus Hessen erträgt das Zölibat nicht mehr und legt daher sein Amt nieder.

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Diese ungewöhnliche Geschichte wurde in der Hessenschau näher unter die Lupe genommen.

Sein Dienst gegenüber seinem Gott und seiner Kirche hat er stets sehr ernst genommen und voller Herzblut verfolgt.

Doch das hat sich nun geändert.

Quelle: Shutterstock.com

Quelle: Shutterstock.com

Ein Pfarrer aus Fulda hat sein Amt nun niedergelegt.

Der Grund dafür? Das Zölibat.

Der Pfarrer der katholischen Kirche gab an, künftig mit einer Frau zusammenleben zu wollen.

Jan Kremer arbeitete viele Jahre als Pfarrer in den Fuldaer Kirchengemeinden St. Peter und St. Paulus und hat seine Arbeit stets treu und gern verrichtet.

Unzählige Brautpaare gaben unter seinen wachsamen Augen den Schwur ab, der sie auf ewig unter Gottes Augen binden würde.

Doch Pfarrer Kremer selbst blieb all die Jahre einsam - dem Zölibat verpflichtet.

Quelle: Shutterstock.com

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Nun hat Kremer selbst eine Phase "reiflicher Überlegung und innerer Prüfung" abgeschlossen, wie er im Pfarrbrief an seine Gemeindeschreibt. Ergebnis des Insichgehens: Der 47-Jährige tritt aus dem Dienst in der katholischen Kirche aus. Seinen weiteren Lebensweg sieht er nach eigenen Worten "in Zukunft an der Seite einer Frau". (Zitat, Hessenschau)

Dies ist ein großer Einschnitt in seinem Leben. Ein Lebensabschnitt endet, ein neues Kapitel in seinem Leben beginnt und viele Internet-Nutzer sind gespaltener Meinung bezüglich solch einer Entscheidung.

„Kann ich nich verstehn!", schreibt ein Nutzer.

„Entweder man liebt Gott oder nicht! Wenn man sowas macht, soll man das auch durchziehen und leben!", findet ein Anderer.

Quelle: Shutterstock.com

Quelle: Shutterstock.com

„Mein Gott, ist doch völlig normal! Er ist auch nur ein Mensch! Gönnt ihm sein Glück doch. Und mal ehrlich: Wer von euch könnte schon ohne Sex leben?”, wollte ein Nutzer wissen, der eher auf der Seite des Ex-Pfarrers schien.

„Einzig und allein die zölibatäre Lebensweise kann und will ich nicht mehr erfüllen und muss somit die Konsequenzen tragen.”, schrieb Jan Kremer in seinem Brief.

21 Jahre lang wirkte er als Geistlicher in seinen Kirchengemeinden.

Wir wünschen ihm für seinen neuen Lebensweg alles Gute!

Der Dompräbendat Böth wird vorerst die Leitung von St. Peter und St. Paulus 'zum 15. Juli kommissarisch übernehmen', heißt es, bis ein Nachfolger gefunden wird.

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