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Die Retter versuchen verzweifelt, eine Jugend-Fußballmannschaft zu finden, die seit über einer Woche in einer Höhle festsitzt

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Von Sascha Kardas
02. Juli 2018
19:48

Etwa 1000 thailändische Soldaten und Zivilisten sowie technische Experten aus einem halben Dutzend Ländern arbeiteten zusammen an der Rettung von 12 Jungen und ihrem Fußballtrainer.

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Sie waren von Flutwasser in einer Höhle im Norden Thailands über eine Woche lang eingesperrt. Die Jungen, die alle Mitglieder der Fußballmannschaft „Wild Boars“ („Wilde Wildschweine“) sind, sowie ihr Assistenztrainer, Ekkapol Chantawong, haben angeblich die Tham-Luang-Höhle nach dem Training am 23. Juni betreten, wie Time berichtete.

Die Jungen sind im Alter zwischen 11 und 16 Jahren. Es sollte eigentlich eine Wanderung von etwa 5 Stunden Dauer werden.

Monsun-Regen führte dann dazu, dass mehrere Kammern in den Höhlen überflutet wurden, was den Ausgang blockierte.

Die Retter versuchten, das Wasser herauszupumpen, sodass Taucher und Notärzte sie erreichen konnten. Aber in den Tagen danach gab es nur immer mehr Regen.

Quelle: Youtube/HispanTV

Quelle: Youtube/HispanTV

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Die Ämter fingen dann an, nach alternativen Eingängen in den Bergen darüber zu suchen. Sie fanden jedoch nur wenige mögliche Lösungen.

Über eine Woche später ist die Zeit knapp geworden. Die Suche nach den vermissten Jungen und ihrem Trainer ergreift das ganze Land.

Menschen, die ihnen Glück wünschen, halten in Schulen und Tempeln im ganzen Land Wachen. Nutzer von sozialen Medien haben Hashtags entwickelt, um Aufmerksamkeit auf die Situation zu lenken.

Die Bewohner der hauptsächlich ländlichen Provinz Chiang Rai meldeten sich freiwillig, um zu kochen, zu putzen und die Familien der Jungen und die Retter in einem schlammigen Zeltlager in der Nähe des Eingangs der Höhle zu unterstützen.

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Sie hoffen schon seit 10 Tagen, während die thailändischen Ämter alles versuchen, um Kontakt aufzubauen.

Das Tham-Luang-Höhlensystem ist ein sprießender Komplex unter dem Berg Nang Non, der die Grenze zwischen Thailand und Myanmar im Norden markiert.

Über fast 6 Kilometer Luftlinie bilden sie ein System enger Korridore, die scharf auf und ab verlaufen. Größere Kammern aus Kalkstein, die voller Stalaktiten sind, werden von ihnen verbunden.

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