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Eine junge Frau starb an einer Krankheit, von der einige Experten sogar denken, dass sie nicht echt ist. Die Eltern sind todtraurig

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Von Sascha Kardas
26. Apr. 2018
14:05

Eine junge Frau ist an einer Krankheit gestorben, die viele Menschen in der Medizin nicht anerkennen.

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Merryn Crofts litt an schwerer myalgischer Enzephalomyelitis oder ME. Laut Mirror starb sie am 23. Mai 2017. Ihre Eltern hoffen, dass sie für diese Krankheit Aufmerksamkeit gewinnen können.

Sie hat dazu geführt, dass sie die letzten Jahre ihres Lebens im Bett verbringen musste. Merryn Croft wog weniger als 38 Kilogramm, als sie 10 Tage nach ihrem 21. Geburtstag verstarb.

Sie litt an einer neurologischen Krankheit, die angeblich 17 Millionen Menschen auf der ganzen Welt betrifft. Trotz der großen Anzahl an Fällen, gab es einige Experten in der Medizin, die nicht fanden, dass die Krankheit echt ist, wie Manchester Evening News berichtete.

Clare Norton aus Norden in Rochdale in England sagte, dass ihre Tochter eine neuro-immunologische Krankheit hätte, weil sie sich für die Krankheit, die sie hatte, schämte.

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Es gab angeblich sogar in der medizinischen Gemeinde ein Stigma gegen ME. Als Crofts 15 Jahre alt war, entwickelte sie plötzlich eine schwere Schwellung an ihrem Gesicht, ihren Händen und Füßen. Die Ärzte dachten, dass die Schülerin eine Infektion hatte.

Deshalb wurden ihr Antibiotika verschrieben, aber die Symptome wurden nur noch schlimmer. Sie erlebte dann schwere Müdigkeit, was ein Anzeichen für ME ist.

Norton kündigte ihre Arbeit als Beraterin, um sich in Vollzeit um Croft zu kümmern. Die Mutter des Mädchens vermutete, dass ihre Tochter die Krankheit hat, obwohl die Ärzte es anders sahen.

Der Grund für die Kondition ist unbekannt aber sie scheint bei vielen Patienten nach einer viralen Infektion auszubrechen. Crofts litt an einem Anflug von Drüsenfieber, bevor die Symptome anfingen.

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Es wurde herausgefunden, dass ME bei Frauen viermal häufiger ist als bei Männern. Im September 2012 hat ein Berater für ME vom britischen Gesundheitsdienst zugestimmt, dass die junge Frau an dieser Krankheit leidet.

Damals hatte Crofts schon schlimme Symptome, war im Rollstuhl und konnte die Treppe nicht mehr hoch gehen.

„ME zu haben ist, als wäre man jeden einzelnen Tag in seinem Körper eingesperrt. Es gibt keine Erholung, weil man jeden Tag den ganzen Tag im Bett liegt“, schrieb die junge Frau.

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