Das Mädchen verbrachte drei letzte Jahre ihres Lebens im Bett und verstarb an einer Krankheit, an die die Ärzte nicht glauben wollen

Eine junge Frau verbrachte drei letzte Jahre ihres Lebens im Bett und hatte starke Schmerzen wegen einer Krankheit, an die die Ärzte nicht glauben wollen.

Merryn Crofts wog weniger, als 38 Kilo, als sie am 23. Mai verstarb, erst 10 Tage, nachdem sie 21 geworden war.

Sie litt unter myalgischer Encephalomyelitis. Diese Erkrankung betrifft angeblich 17 Millionen Menschen in der ganzen Welt.

Obwohl es relativ viele Fälle gibt, gibt es einige Experte, die nicht glauben, dass dieser Zustand wirklich existiert. Deshalb will die Mutter der verstorbenen Tochter den anderen über diese Krankheit erzählen.

Merryn wollte, dass die anderen auch über myalgische Encephalomyelitis wissen. Sie würde sicher nicht wollen, dass die anderen Eltern das Gleiche erleben, was wir erlebt haben“, sagt die Mutter der Verstorbenen.

Die ersten Zeichen davon, dass mit Merryn etwas nicht stimmte, kamen, als sie 15 war. Ihr Gesicht, Hände und Füße schwollen. Die Ärzte meinten, das sei eine Infektion und schrieben Antibiotika vor, aber die Symptome verschlechterten sich nur. Die Schülerin begann später, Müdigkeitsanfälle zu haben, die auch von der Krankheit zeugen. Davor war Merryn sehr aktiv und energisch gewesen. Das Mädchen kam von der Schule, legte sich auf die Couch und schlief sechs Stunden.

Die Symptome verschlechterten sich, und Clare, die Mutter von Merryn, die auch eigene Recherchen machte, dachte, dass sie möglicherweise Myalgische Encephalomyelitis hatte, aber die Ärzte meinten, dass das nicht der Fall war.

Enttäuscht besuchte Merryn einen privaten Facharzt und es wurde klar: Sie hatte doch Myalgische Encephalomyelitis.

Das war immer ein Kampf, ME ist von den WHO seit den 60ern als eine neurologische Krankheit anerkannt, aber die Ärzte haben uns trotzdem gesagt, dass sie daran nicht glauben“, erinnert sich die Mutter.

Merryn ging es nur schlechter, sie konnte sich nur mit dem Rollstuhl bewegen. Bald wurde sie lichtsensibel und begann, Magenschmerzen zu haben.

Myalgische Encephalomyelitis zu haben, ist, wie in dem eigenen Körper eingesperrt zu sein. Es gibt keine Erholung, man bleibt die ganze Zeit im Bett. Man kann nicht mal die einfachsten Dinge machen, und es tut überall weh“, schrieb Merryn in einem herzzerreißenden Beitrag auf Facebook.

Die Familie dachte, dass es nicht schlechter gehen kann, aber leider litt das Mädchen weiter. Jedes Mal, wenn sie in das Krankenhaus ging, fühlte sie sich schlechter. Bald hatte die Arme schreckliche Halsschmerzen und konnte nicht essen. Sogar das, was sie mit Mühe aß, wurde erbrochen, weil ihr Magen so schwach war. Gleichzeitig musste sie Morphium einnehmen, um die schrecklichen Schmerzen nicht zu fühlen.

An dem Tag, an dem Merryn starb, rief sie ihre Mutter und sagte, dass die Krankenschwester kommen muss. Clare verstand, dass sie alleine sein wollte. Als sie zurück mit der Krankenschwester kam, war Merryn bereits tot.