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26. August 2026

Die 14. Staffel von „Promi Big Brother“ ist gestartet. 14 Promis sind in Deutschlands wohl härteste Promi-WG eingezogen und mussten sich direkt mit den besonderen Regeln der neuen Staffel auseinandersetzen. Dabei gab es am ersten Abend gleich mehrere Überraschungen. Nicht nur wurde der Cast kurzfristig erweitert, auch die Bewohner mussten sich unmittelbar mit unterschiedlichen Lebensbedingungen arrangieren.
Für einige begann das Abenteuer im komfortablen Haus mit Badewanne, Whirlpool und vollem Kühlschrank. Andere landeten im Garten und müssen dort ohne warme Duschen und feste Wände auskommen. Die Entscheidung, wer welchen Bereich bekommt, fiel dabei allerdings nicht nach einer Bewertung der Promis. Der Zufall entschied über die erste Aufteilung. Genau dieser Punkt sorgt für die richtige Einordnung des Auftakts.
Für Diskussionen sorgte später vielmehr eine andere Entscheidung: Bereits am ersten Abend wurde ein Bewohner nominiert, während die später eingezogenen Kandidaten davon zunächst nicht betroffen waren. Vor allem in den sozialen Netzwerken stieß dieser Ablauf auf Kritik.

Nutzer reagieren gemischt auf die Neuerung in der diesjährigen Staffel | Quelle: Instagram
Schon der Einzug der Promis war in diesem Jahr ungewöhnlich. In den vergangenen Staffeln waren die Kandidatinnen und Kandidaten bereits einige Tage vor der ersten Liveshow in den Container eingezogen. 2026 ist das anders.
Die Promis zogen erst am Montagabend live in die Sendung ein. Für die Zuschauer wurde damit direkt zum Auftakt sichtbar, wie die Bewohner auf die beiden Bereiche verteilt werden und welche Überraschungen die Produktion für sie vorbereitet hatte. Zunächst war allerdings nur ein Teil des Casts bekannt.

Der diesjährige „Promi Big Brother“-Cast bei einem Event am 2. September 2026 in Düsseldorf | Quelle: Getty Images
Zehn Kandidatinnen und Kandidaten waren bereits Anfang September vorgestellt worden. Bei einem „Promi Big Brother“-Event einige Wochen vor dem Staffelstart waren sie zum ersten Mal zu sehen. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Vier weitere Promis würden erst zum eigentlichen Einzug dazukommen. Damit war die Gruppe schon zu Beginn nicht ganz so vollständig, wie die bereits bekannten Kandidaten zunächst genommen hatten.
Für die erste große Entscheidung mussten zehn der Promis im Studio an einer großen Tafel Platz nehmen. Dabei durften sie ihren Sitzplatz selbst auswählen. Vor jedem Platz stand eine große Glosche. Darunter befand sich jeweils ein Hinweis darauf, ob der jeweilige Kandidat zunächst im Haus oder im Garten wohnen würde.
Damit konnten die Promis zwar ihren Sitzplatz auswählen. Welcher Bereich sich unter der Glosche befand, war jedoch dem Zufall überlassen. Die erste Verteilung hatte deshalb nichts damit zu tun, welcher Kandidat besonders beliebt war oder wer von der Produktion bevorzugt wurde.
Realitystar Maurice Dziwak und Gastronom René Redo erwischten den Garten. Auch Sidos Ex-Partnerin Gia Georgina, „Bachelor“-Siegerin Francesca Morgese und No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa mussten zunächst nach draußen. Auf der anderen Seite durften Ex-Boxer Axel Schulz, Schauspieler Gedeon Burkhard, Streamerin Nina Bridney, Model Godfrey Egbon und Ex-Fußballprofi Christian Lell ins Haus ziehen. Die Ausgangslage war damit klar: Fünf Bewohner hatten direkt deutlich mehr Komfort, während fünf andere mit wesentlich härteren Bedingungen starten mussten.
Für die Bewohner des Hauses dürfte der erste Abend entsprechend angenehm begonnen haben. Ihnen stehen unter anderem eine Badewanne und ein Whirlpool zur Verfügung. Auch der Kühlschrank ist gefüllt. Der Unterschied zum Garten ist damit erheblich.
Dort gibt es keine festen Wände und kein warmes Wasser. Als Schlafplätze stehen Feldbetten und zwei Hängematten bereit. Gerade in der ersten Nacht dürfte deshalb die Frage im Mittelpunkt stehen, wie die Bewohner mit dieser ungewöhnlichen Situation umgehen. Denn auch wenn die Verteilung zufällig erfolgte, müssen diejenigen im Garten mit den deutlich schlechteren Bedingungen leben. Für manche ist das offenbar schwerer als für andere.
Dann folgte die nächste Überraschung des Abends. Mit Schauspielerin Anouschka Renzi, Model Tessa Bergmeier sowie dem Ehepaar Kim Virginia und Nikola Grey kamen vier weitere Promis zum Cast hinzu. Sie waren nicht Teil der zehn Kandidaten, die zuvor an der Tafel Platz genommen hatten. Damit hatte die Sendung die nächste Überraschung für die bereits eingezogenen Bewohner parat.
Anouschka Renzi und Tessa Bergmeier wurden dem Haus zugeteilt. Kim Virginia und ihr Ehemann Nikola Grey kamen dagegen in den Garten. Für Kim Virginia war das offenbar keine angenehme Nachricht. Das Paar lebt in Dubai und ist andere Temperaturen gewohnt. In Köln lagen die Temperaturen am Abend bei 13 Grad. Für Kim Virginia war das offenbar besonders problematisch. „Für mich ist das hier die Hölle“, sagte sie kurz nach Beginn der Sendung. Auch auf die Frage, ob sie keine Decke habe, fiel ihre Antwort deutlich aus: „Ich hab' hier gar nichts, außer Leid.“ Dazu erklärte die 31-Jährige: „Ich friere bei 27 Grad.“ Damit war bereits am ersten Abend klar, dass sie mit den Bedingungen im Garten nicht glücklich war.
Während Kim Virginia und Nikola Grey versuchten, sich im Garten einzurichten, konnten die Bewohner im Haus ihren deutlich komfortableren Bereich kennenlernen. Der Kontrast gehört zum Konzept von „Promi Big Brother“ und ist auch in dieser Staffel von Beginn an ein wesentlicher Bestandteil der Sendung. Zwei Gruppen leben unter sehr unterschiedlichen Bedingungen und müssen trotzdem miteinander auskommen.
Im Garten fehlen grundlegende Annehmlichkeiten wie warmes Wasser. Im Haus stehen dagegen Wellnessmöglichkeiten und Lebensmittel zur Verfügung. Die erste Verteilung selbst war dabei nicht der Punkt, über den sich die Zuschauer später besonders aufregten. Schließlich war durch die Gloschen festgelegt worden, dass der Zufall über Haus und Garten entscheidet. Für Spannung sorgte vielmehr, was danach geschah.
Obwohl die Promis gerade erst eingezogen waren, wurde bereits am ersten Abend nominiert. Verlassen musste den Garten oder das Haus allerdings zunächst noch niemand. Für René Redo wurde es trotzdem direkt ernst. Nadja Benaissa entschied sich dafür, ihn zu nominieren. Damit landete der Gastronom als erster Bewohner auf der Nominierungsliste und musste um seinen weiteren Verbleib bei „Promi Big Brother“ fürchten.
Das sorgt für eine besondere Dynamik. Denn während die Bewohner noch damit beschäftigt sind, sich kennenzulernen und ihre Unterkunft zu beziehen, beginnt bereits das eigentliche Spiel. Wer steht zu wem? Wer fühlt sich benachteiligt? Und wer könnte bei einer nächsten Nominierung zum Ziel werden? Gerade weil die Gruppe noch nicht lange zusammen ist, dürfte es für die Bewohner schwierig sein, die anderen einzuschätzen.
In den sozialen Netzwerken richtete sich die Kritik allerdings nicht grundsätzlich gegen die zufällige Verteilung auf Haus und Garten. Vielmehr ging es um den Zeitpunkt der ersten Nominierung und um die Tatsache, dass Kim Virginia und Nikola Grey als spätere Einzüge nicht auf dieselbe Weise davon betroffen waren.

Der spätere Einzug einiger der Stars stieß bei einigen Fans auf Kritik | Quelle: Instagram
Auf dem Instagram-Account von „Promi Big Brother“ wurde ein Post von Nikola Grey veröffentlicht. Unter dem Beitrag diskutierten Zuschauer über den Ablauf der ersten Folge.
Ein Nutzer schrieb: „warum wartet ihr nicht, bis alle eingezogen sind mit der Nominierung? Es ist eine Frechheit.“ Ein anderer kommentierte: „Voll unfair den anderen Gartenbewohnern gegenüber, dass die beiden jetzt nicht zur Nominierung standen.“ Auch der späte Einzug des Ehepaares wurde thematisiert: „Alleine schon, dass die beiden den letzten Einzug bekommen, als wären sie die größten Stars 😂😂“ Damit richtet sich die Kritik vor allem gegen die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen beim Start des Spiels.
Genau hier liegt der Unterschied zwischen den beiden Entscheidungen des Abends. Bei der Verteilung auf Haus und Garten hatten die Promis grundsätzlich die gleichen Ausgangsbedingungen. Sie wählten zwar selbst ihren Sitzplatz, wussten aber nicht, welcher Bereich sich unter der jeweiligen Glosche befand. Ob jemand im Haus oder Garten landete, wurde damit durch den Zufall bestimmt.

René Redo beim „Promi Big Brother“-Event in Düsseldorf im September 2026 | Quelle: Getty Images
Bei der Nominierung war die Situation eine andere. René Redo wurde durch Nadja Benaissas Entscheidung unmittelbar auf die Liste gesetzt. Kim Virginia und Nikola Grey waren zu diesem Zeitpunkt erst später in die Sendung gekommen und standen nicht auf derselben Nominierungsgrundlage.
Genau diese Kombination sorgt bei einigen Zuschauern für Unverständnis. Die Frage lautet deshalb nicht, warum jemand im Garten schlafen muss und jemand anderes im Haus. Diese Verteilung war von Anfang an als Zufallsentscheidung angelegt. Die Kritik bezieht sich vielmehr darauf, dass nicht alle Bewohner beim ersten Schritt des eigentlichen Spiels unter denselben Voraussetzungen standen.

Einige Fans hinterfragten die Fairness hinter der neuen Vorgehensweise | Quelle: Instagram
Während Kim Virginia ihren Frust über den Garten äußert, muss René Redo also bereits um seinen Platz in der Sendung bangen. Der Gastronom war gemeinsam mit Maurice Dziwak als einer der ersten Bewohner dem Garten zugeteilt worden. Nun ist er zugleich der erste Kandidat, der auf der Nominierungsliste steht. Damit bekommt die erste Folge gleich zwei unterschiedliche Konfliktlinien.
Auf der einen Seite geht es um die Lebensbedingungen. Haus und Garten könnten kaum unterschiedlicher sein. Auf der anderen Seite geht es um das Spiel selbst und um die Frage, ob die Bewohner tatsächlich mit den gleichen Voraussetzungen in die erste Nominierungsrunde gestartet sind. Für die Bewohner dürfte damit bereits klar sein, dass der Einzug nur der Anfang war.
Dass Anouschka Renzi, Tessa Bergmeier sowie Kim Virginia und Nikola Grey erst zum Einzug als Teil des vollständigen Casts bekannt wurden, verändert die Gruppendynamik zusätzlich. Die ursprünglich bekannten zehn Kandidaten hatten sich bereits bei dem „Promi Big Brother“-Event getroffen. Die vier später hinzugekommenen Promis mussten dagegen erst in die bestehende Gruppe finden.

Anouschka Renzi bei einer Veranstaltung am 4. Februar 2026 | Quelle: Getty Images
Gleichzeitig sorgen gerade solche Überraschungen für neue Konstellationen. Die Bewohner müssen sich untereinander neu sortieren und herausfinden, wem sie vertrauen können. Vor allem die erste Nominierung dürfte dabei eine Rolle spielen. René Redo weiß bereits, dass sein Name gefallen ist. Die anderen Bewohner haben nun einen ersten Eindruck davon bekommen, wie schnell Entscheidungen getroffen werden können.
Trotz der frühen Nominierung musste am ersten Abend noch niemand „Promi Big Brother“ verlassen. Die Staffel steht damit erst am Anfang. Die Bewohner haben gerade erst ihre Bereiche bezogen, und schon gibt es erste Diskussionen über die Regeln und deren Umsetzung.
Die 14. Staffel von „Promi Big Brother“ läuft bis zum großen Finale am 19. Oktober. Dann entscheidet sich, welcher Bewohner die Siegprämie von 100.000 Euro gewinnt. Bis dahin dürfte sich noch einiges verändern. Haus und Garten können die Bewohner vor weitere Herausforderungen stellen, weitere Nominierungen werden folgen und die Beziehungen innerhalb der Gruppe dürften sich im Laufe der Staffel verändern.

Marlene Lufen moderiert auf dieses Jahr die Sendung gemeinsam mit Jochen Schropp | Quelle: Getty Images
Der Auftakt hat jedenfalls bereits gezeigt, dass es nicht lange dauert, bis die ersten Diskussionen entstehen. Die Aufteilung in Haus und Garten selbst war dabei eine Zufallsentscheidung. Für Ärger sorgt vielmehr die Frage, ob beim Start der Nominierungen tatsächlich alle Bewohner mit denselben Voraussetzungen ins Spiel gegangen sind.
Moderiert wird „Promi Big Brother“ auch in diesem Jahr von Jochen Schropp und Marlene Lufen. Nach dem ungewöhnlichen Auftakt dürfte sich in den kommenden Tagen zeigen, ob die erste Kritik wieder abebbt oder ob aus den unterschiedlichen Startbedingungen der ersten Folge ein größerer Konflikt unter den Bewohnern entsteht.

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