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Frau küsst Baby | Quelle: Flickr / DieselDemon
Quelle: Frau küsst Baby | Quelle: Flickr / DieselDemon

Arme Mama eines Neugeborenen findet 3000 Euro, nachdem sie ein Gebet geflüstert hat, das ihre Großmutter ihr beibrachte - Story des Tages

Maren Zimmermann
17. Okt. 2022
13:00
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Die Mutter eines neugeborenen Babys sieht sich verlassen und mittellos, dann erinnert sie sich an ein süßes Gebet, das ihre Großmutter ihr als Kind beigebracht hat.

Es schien Susan, dass das Leben, von dem sie einst geträumt hatte, nun unmöglich war. Ihr wohlhabender Liebhaber hatte sie verlassen, als sie ihre Schwangerschaft bekannt gab. Sie war pleite, allein und die Mutter eines neugeborenen Mädchens.

Sie hatte auch keinen Job und hatte schon vor Jahren aufgehört, mit ihrer Familie zu sprechen. Ihre Freunde waren zusammen mit dem Geld ihres Liebhabers verschwunden. Es schien, dass Susan niemanden hatte, an den sie sich wenden konnte.

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Unsplash

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Unsplash

Als Susan ihr Baby zum Wiegen ins Krankenhaus brachte, traf sie im Wartezimmer auf eine alte Freundin ihrer Großmutter. Sie wandte sich ab und hoffte, unbemerkt zu bleiben, aber das gelang ihr nicht.

"Susan?", hörte sie eine Stimme rufen. "Susan Martin?"

Egal, wie weit wir von Seinem Weg abgekommen sind, Gott heißt uns immer wieder willkommen.

Susan drehte sich mit einem steifen Lächeln auf dem Gesicht um und hielt ihr Baby in den Armen. "Frau Garton!", rief sie mit gespielter Überraschung aus. "Wie schön, Sie zu sehen!"

"Es ist Jahre her", rief Frau Garton. "Du warst ein kleines Mädchen und hast die Wochenenden mit deiner Großmutter verbracht..."

"Das ist richtig", sagte Susan. "Und wie geht es Ihnen?"

"Gut, gut", sagte die Frau und winkte Susans höfliche Frage ab. "Du hast ein Baby bekommen? Das ist ja wunderbar! Wann hast du denn geheiratet?"

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Unsplash

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Unsplash

"Ich... ich habe nicht...", erwiderte Susan. "Wenn Sie mich jetzt entschuldigen würden..."

"Aber wo wohnst du denn?", fragte Frau Garton. "Ich habe eine Menge Babykleidung von meinen Enkeln, die du sicher gut gebrauchen kannst. Ich schicke sie dir zu."

Die Begegnung mit Frau Garton weckte in Susan viele Erinnerungen, schöne, warme Erinnerungen an ihre Kindheit. Ihre Mutter war eine sorglose Frau gewesen, die sich mehr für Partys als für ihre Tochter interessierte.

Am Freitagnachmittag setzte sie Susan stets bei ihrer Großmutter Barbara ab und holte sie erst am Montagmorgen ab, um sie zur Schule zu bringen.

Susan liebte die Wochenenden. Bei Oma Barbara war sie wie ein Kind. Sie wurde verwöhnt, man spielte mit ihr, erzählte ihr Gute-Nacht-Geschichten und gab ihr Küsschen.

Sonntags ging Oma Barbara mit Susan in die Kirche, und sie liebte es. Sie saß an Oma Barbaras Seite, hörte die erhabene Musik und schaute auf das Licht, das durch die Buntglasfenster hereinfiel.

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Unsplash

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Unsplash

Sie zupfte an Oma Barbaras Ärmel. "Ist das Gott?", fragte sie und deutete auf die goldfarbenen Motten, die in einem herrlichen goldenen Lichtstrahl tanzten.

"Nein", flüsterte Barabara. "Gott ist unsichtbar und spricht nur in deinem Herzen."

"Aber wie?", fragte Susan laut. "Wie kann ich mit Gott sprechen?"

"Sei still, Susan", murmelte Oma Barabara. "Ich werde dir ein Gebet beibringen, wenn wir zu Hause sind!"

An diesem Nachmittag knieten Barbara und Susan Seite an Seite. Barbara sprach ihr einfaches, von Herzen kommendes Gebet.

"Das sage ich zu Gott, wenn ich mich ängstlich und allein fühle, Susan", sagte Barbara. "Ich bitte Ihn um Hilfe, und Er antwortet mir immer."

"Was sagt Er?", fragte Susan neugierig.

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Unsplash

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Unsplash

"Es geht nicht darum, was Er sagt, sondern was Er tut", sagte Barbara. "Wenn du Ihn brauchst, wirst du es sehen!"

Susans Augen füllten sich mit Tränen. Es war schon viele Jahre her, dass sie den einfachen Glauben aus ihrer Kindheit abgelegt hatte. "Ich wünschte, ich würde noch glauben", sagte sie zu sich selbst. "Denn ich brauche jetzt wirklich ein Wunder!"

In diesem Moment klingelte es an Susans Tür. Sie öffnete die Tür und sah sich ihrer Großmutter gegenüber! "Oma!", keuchte sie. "Wie...?"

Barbara hielt zwei große Taschen hoch. "Frau Garton wollte sie dir geben, also sagte ich: 'Ich will Susan und mein Urenkelchen sehen, also gehe ich!' Und hier bin ich!"

"Oma", sagte Susan. "Es tut mir leid, dass ich mich nicht gemeldet habe... Mein Leben... es ist..." Und da fing Susan an zu weinen.

Oma Barbara war eine weise Frau. Sie stellte die Taschen ab und nahm ihre Enkelin in den Arm. Sie schaukelte sie, so wie sie es als Baby getan hatte. "Es ist alles gut, mein Schatz", sang sie. "Alles wird wieder gut."

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Unsplash

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"Ich habe alles vermasselt, Oma", schluchzte Susan. "Da war dieser Mann... Ich habe ihn geliebt, und ich dachte, er liebt mich auch. Jetzt bin ich ganz allein, mit einem Baby und ohne Geld..."

"Sei jetzt still", sagte Oma Barbara fest. "Erinnerst du dich an das besondere Gebet, wenn du verloren bist und Angst hast? Sprich es einfach und du wirst deine Belohnung bekommen!"

"Ja", flüsterte Susan. "Komisch, ich habe gerade daran gedacht, als es an der Tür geklingelt hat..."

"Übergib deine Sorgen an Gott, Susan", sagte Barbara. "Vertraue auf ihn. Das tue ich immer."

In diesem Moment wachte Susans Baby, Alma, auf und fing an zu weinen.

Barbara streichelte Alma und sagte Susan, dass sie sich glücklich schätzen könne, so ein süßes Baby zu haben. Sie versprach Susan, dass sie am nächsten Tag wiederkommen würde und sie dann weiter reden würden.

Aber nachdem Barabara gegangen war, fühlte sich Susan noch einsamer. Aus einem Impuls heraus ließ sie sich neben Almas Bettchen auf die Knie fallen und beschwörte Barbaras besonderes Gebet aus ihrem Herzen.

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Pexels

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Nachdem sie gebetet hatte, fühlte sie sich besser und öffnete die Säcke mit Babykleidung, die Frau Garton geschickt hatte. Was für hübsche Sachen! Und so gut wie gar nicht getragen! Ganz unten in der Tüte sah Susan eine kleine Schachtel mit altmodischen Sicherheitsnadeln.

Sie hob sie auf und öffnete sie. Sie schaute in die Schachtel und ihre Hand flog zum Mund. "Das besondere Gebet hat funktioniert!", flüsterte Susan zittrig. Sie war voll mit Geld!

Susan zählte es mit zitternden Händen. Dreitausend Euro! Damit konnte sie die Miete bezahlen und ihre Rechnungen begleichen und hatte immer noch etwas übrig.

Susan kniete zum zweiten Mal an diesem Abend nieder und dankte für die Hilfe, die sie erhalten hatte. "Vergib mir, Vater", flüsterte sie. "Ich habe mich von dir abgewandt, aber du hältst mich immer noch in deinen liebenden Händen."

Am nächsten Tag erzählte Susan Barbara von dem Geld, das sie gefunden hatte. "Oh, Oma", sagte sie. "Gott hat mein Gebet erhört! Ich hatte kein Geld für die Miete oder meine Schulden, und da war es!"

"Natürlich", sagte Barbara ganz ruhig. "Gott ist sehr pünktlich und praktisch. Zumindest habe ich das immer gedacht."

"Aber ich habe mich von Ihm abgewandt", gestand Sasan. "Ich hatte ein sündiges Leben, ich habe aufgehört, an Ihn zu glauben..."

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Unsplash

Nur zu Illustrationszwecken | Quelle: Unsplash

Barbara lächelte und tätschelte Susans Hand. "Oh, Gott ist das egal", rief sie aus. "Siehst du, Er hat nie aufgehört, an DICH zu glauben!"

Susan gab ihre Wohnung auf und zog zu Oma Barbara, suchte sich einen Job und begann, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen. Als die kleine Alma alt genug war, brachte sie ihr das besondere Gebet bei, wenn wir verloren und verängstigt sind und Gottes Hilfe brauchen.

Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Wenn wir uns von Gott entfernen, entfernen wir uns von der Liebe. Susan wählte einen Lebensstil, der sie in die Einsamkeit und Verlassenheit führte, bis sie sich an Gott erinnerte.
  • Egal, wie weit wir uns von seinem Weg entfernt haben, Gott heißt uns immer wieder willkommen. Susan entdeckte, dass sie eine ganze Gemeinschaft von Gottes Kindern hatte, die sie mit offenen Armen aufnahm.

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Wenn dir diese Geschichte gefallen hat, gefällt dir vielleicht auch die über einen Jungen, der sich über einen Kollegen aus seinem Baseballteam lustig macht, der vor jedem Spiel zu Gott betet. Dann wird er bei einem Unfall verletzt und die Ärzte sagen ihm, dass er nie wieder spielen wird.

Diese Geschichte wurde vom alltäglichen Leben unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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