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Enkel holt Oma aus dem Seniorenheim, nachdem sie wegen Enkelin 5 Jahre dort verbracht hat – Story des Tages

Frida Kastner
30. Aug. 2022
09:40
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Elis Enkelin hatte begonnen, sie anders zu behandeln, nachdem ihr Bruder auf die Uni gegangen war. Sie brachte ihre Oma ins Seniorenheim, um das Haus für sich allein zu haben, bis ihr Bruder Jahre später die Oma herausholte, sobald er davon erfuhr.

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Eli hatte ihre Enkelin und ihren Enkel aufgezogen, nachdem ihre Eltern verstorben waren. Sie liebte sie sehr und gab ihnen alles, was sie nur brauchen könnten.

Statt ihre Pension für sich zu nutzen, sparte sie jeden Cent für ihre Enkel. Sie stellte sicher, dass sie genug hatte für die Rechnungen und die Bildung ihrer Liebsten.

Nur zu Illustrationszwecken. | Quelle: Pexels

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Eines Tages war ihr Enkel Fiete endlich auf dem Weg zur Uni. Er war an einer tollen Institution angenommen worden, um Ingenieur zu werden, und zog in eine andere Stadt.

"Ich werde dich so vermissen, Fiete", schluchzte Eli, als sie ihn zum Flughafen brachte. "Ich weiß, dass du das toll machen wirst."

"Ich werde dich auch vermissen, Omi. Ich verspreche, ich rufe dich bei jeder Gelegenheit an, die ich kriege", versprach er und umarmte seine Oma. "Emma ist hier und kümmert sich jetzt um dich, ja? Ihr beide passt auf einander auf."

Sobald Fietes Flieger gestartet war, herrschte eine angespannte Stimmung in Elis Haus. Ihr fröhlicher Enkel war nicht mehr da, um das Leben zu bereichern, und Emma war lieber allein und sprach nur mit Eli, wenn sie musste.

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Nur zu Illustrationszwecken. | Quelle: Pexels

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Nach einer Weile zeigte Emma sich öffentlich feindselig gegenüber ihrer Oma. "Ich ersticke in diesem Haus", kommentierte sie jedes Mal, wenn Eli in der Küche stand und für sie kochte. "Es riecht immer nach Essen. Ich kann nicht einmal meine Ruhe genießen, weil ich so abgelenkt bin von dem Mief!"

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"Tut mir leid, Schatz", sagte Eli und versuchte, ihre Enkelin zu versöhnen, "ich werde nur noch kochen, wenn du im Unterricht bist damit dich der Gestank nicht stört."

An anderen Tagen war das Problem nicht das Essen, sondern Elis Strickerei im Wohnzimmer. "Willst du nicht woanders hingehen? Stimmt was mit deinem Zimmer nicht? Du bist immer im Wohnzimmer. Ich kann nie Freund*innen zu Besuch haben!"

"Tut mir leid, Schatz", entschuldigte Eli sich wieder, "ich bleibe in meinem Zimmer, damit du nach der Schule Besuch bekommen kannst. Kein Problem für mich."

Nur zu Illustrationszwecken. | Quelle: Pexels

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Emma ahnte nicht, dass Eli sehr verletzt war. Sie hatte nicht bloß das Gefühl, dass Emma sie nicht schätzte, sondern fühlte sich auch noch einsam, weil sie mit niemandem reden konnte. Sie weinte sich in jener Nacht in den Schlaf und wünschte, Fiete würde anrufen. Er war ihr gegenüber immer liebevoller gewesen.

Jede Woche fand Emma etwas an Eli, über das sie sich beschweren konnte und Eli hielt es nicht mehr aus. So sagte sie beiläufig: "es scheint, dass du mich nicht hier haben willst. Da kann ich ja auch ins Seniorenheim ziehen."

Emmas Augen leuchteten, als sie das hörte. "Ja! Das ist eine tolle Idee, Großmutter. Ich denke, da wärest du viel glücklicher. Ich finde etwas Gutes für dich", sagte sie, eilte in ihr Zimmer und suchte dort nach Seniorenheimen in der Gegend.

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Eli brach in Tränen aus, sobald Emma das Wohnzimmer verlassen hatte. "Passiert das wirklich?", fragte sie sich selbst. "Ich will mein Zuhause nicht verlassen", schluchzte sie.

Nur zu Illustrationszwecken. | Quelle: Pexels

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Sie versuchte, Fiete anzurufen und ihm alles zu erzählen, aber sein Handy war nicht erreichbar. Später an jenem Abend kam Emma zu Eli ins Zimmer und zeigte ihr ein Pflegeheim.

"Schau mal, Großmutter, das sieht doch gut aus! Es ist in der Nähe, also kann ich dich problemlos jeden Tag besuchen!", sagte sie aufgeregt.

Elis Herz zerbrach, dass Emma sich so auf ihren Auszug freute, doch sie ging auf Emmas Forderung ein. "Gut, Schatz", sagte sie traurig, "ich freue mich auf deine Besuche."

Zunächst war Eli glücklich in dem Heim, weil sie Emma noch nie so viel gesehen hatte. Sie kam jeden Tag und verbrachte einige Minuten mit Eli.

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Doch nach vier Monaten wurden Emmas Besuche rar, bis sie gar nicht mehr kam. Eli verbrachte jeden Tag allein und hatte nur die Gesellschaft der anderen Senior*innen und Pfleger*innen.

Nur zu Illustrationszwecken. | Quelle: Pexels

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Nach fünf Jahren hatte Eli gelernt, die Hoffnung zu begraben, ihre Enkel je wieder zu sehen. Sie nahm an, dass Fiete wahrscheinlich wieder daheim bei Emma war und sich ebenso wenig darum scherte wie Emma, sie zu besuchen.

"Sie haben beschlossen, mich zu vergessen", sagte sie einmal ihrer Pflegerin, "ich schätze, sobald sie alles hatten, was sie brauchten, war ich nicht mehr wichtig für sie."

Während der fünf Jahre, die Eli im Heim verbracht hatte, hatte Emma ein sorgenfreies Leben im Haus ihrer Oma geführt. Sie hatte beschlossen, nicht zur Uni zu gehen und arbeitete stattdessen in Teilzeit, sodass sie mit ihren Freund*innen den simplen Luxus genießen konnte. Sie feierte ständig oder fuhr in Kurzurlaube, wann immer sie wollte.

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Nur zu Illustrationszwecken. | Quelle: Pexels

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Eines Tages kam Fiete endlich nach Hause. Er ging sofort zum Haus seiner Oma und fand nur Emma vor. "Ich habe dich vermisst. Wie läuft es bei dir?", fragte er, sobald er durch die Tür war.

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"Was machst du hier?", fragte Emma ihren älteren Bruder überrascht. "Du hättest Bescheid sagen sollen, dass du kommst."

"Ich wollte dich und Oma überraschen. Wo ist sie?", fragte er und ging zum Zimmer ihrer Großmutter. Er war überrascht, zu sehen, dass Emma es in eine Abstellkammer verwandelt hatte.

Nur zu Illustrationszwecken. | Quelle: Pexels

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"Wo ist Oma?!", fragte er seine Schwester erneut.

Emma zuckte die Schultern und erklärte, dass sie sie vor fünf Jahren in eine Seniorenheim gesteckt hatte. "Ich konnte sie allein nicht ertragen. Ich hatte viel zu tu, also habe ich ihr im Heim ein Zimmer besorgt. Ihr geht’s gut. Ich kriege Briefe über ihren Gesundheitszustand."

"Was?! Wie konntest du das tun?! All die Jahre habe ich dir Nachrichten und Briefe geschrieben, du hast gesagt, euch beiden ginge es gut!", konfrontierte Fiete seine Schwester wütend. "Wie konntest du mich so belügen? Wir sind mit dieser Unterhaltung noch nicht fertig!", rief er und eilte aus der Tür, direkt zum Pflegeheim.

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Sobald er dort ankam, sagte er der Empfangsdame, dass er nach einer Frau namens Eli suche. Er konnte nicht wissen, dass Eli nur ein paar Meter entfernt saß und seine Stimme hörte.

Nur zu Illustrationszwecken. | Quelle: Pexels

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"Fiete! Oma ist hier!", sagte ihre zittrige Stimme, noch voller Schock, dass er sie endlich besuchen kam. Als er seine Oma sah, brach Fiete in Tränen aus und schloss sie fest in die Arme.

"Oma, es tut mir so leid, dass es so lange gedauert hat, bis ich dich besuchen kam. Ich wusste nicht, dass du hier bist! Ich fasse nicht, dass Emma dir das angetan hat. Es tut mir so leid, Oma", schluchzte er.

"Ist schon gut, Liebling", beruhigte Eli ihn, "ich habe dich vermisst und gewünscht, dass du nie fortgegangen wärst, aber ich hatte eine gute Zeit hier. Ich habe Freund*innen gefunden."

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"Trotzdem, Oma. Nach allem, was du für uns getan hast, sollten wir jetzt diejenigen sein, die sich um dich kümmern", sagte Pierce, "ich verspreche, dass ich das wiedergutmachen werde."

Fiete und Eli gingen an jenem Tag wieder heim. Fiete richtete Elis Zimmer wieder her und arrangierte das Haus, wie er es von vor seinem Auszug in Erinnerung hatte.

Er warnte auch seine Schwester Emma, dass sie ihr Leben auf die Reihe kriegen sollte, ehe er einschreiten und ihr eine Lektion erteilen müsse. Da Emma immer zu ihrem Bruder aufgesehen hatte, hörte sie auf ihn und entschuldigte sich dafür, ihre Freund*innen ihre Lebensentscheidungen beeinflussten lassen zu haben.

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Nur zu Illustrationszwecken. | Quelle: Pexels

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Irgendwann, als Eli verstarb, enthüllte ihre Anwältin, dass sie ihr gesamtes Erbe Fiete vermacht und gefordert hatte, dass Emma ihren Anteil erhalte, sobald sie sich gebessert habe. Das geschah bald und die beiden Geschwister lebten ein bequemes Leben, nicht nur dank Elis Erbe, sondern auch dank ihrer erfolgreichen Karrieren.

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Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Vergiss nie, wer dich großgezogen hat. Eli hatte Fiete und Emma selbstlos aufgezogen, nur um von ihrer Enkelin ins Altenheim gesteckt zu werden. Am Ende stellte Fiete die Dinge richtig, indem er sich um Eli kümmerte und seiner jüngeren Schwester eine Lektion erteilte.
  • Sich mit den falschen Leuten abzugeben, kann dein Leben ruinieren. Emma verbrachte einige Jahre unter dem Einfluss ihrer Freund*innen. Dies brachte sie dazu, ihre Bildung wegzuwerfen und vom rechten Weg abzukommen. Als Fiete an die Tür klopfte, beschloss sie, sich zu ändern und ihr Leben wieder auf die rechte Bahn zu bringen.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

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Wenn dir diese Geschichte gefallen hat, magst du vielleicht auch diese über eine Großmutter, die ihr Erspartes plündert, um ihrem Enkel den besten Tag seines Lebens zu bereiten, nur, um ihn fünfzehn Jahre später erst wiederzusehen.

Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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