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Quelle: youtube.com/Dr. Phil | facebook.com/findchristopher

Baby wird mitten in der Nacht aus der Krippe gestohlen, die sterbende Mutter hinterlässt ihm 30 Jahre später eine Nachricht

Edita Mesic
16. Juni 2022
18:00
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Eines Sommerabends legte eine Mutter ihr Baby nach dem Abendessen in der Wiege schlafen, nur wenige Meter von ihrem Bett entfernt. Aber als sie am nächsten Tag aufwachte, hallte das Haus von schmerzhaften Schreien wider, weil das Kinderbett leer war. Wo war ihr kleiner Junge hingegangen?

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Elternschaft ist eine außergewöhnliche Reise, die das Leben der Menschen höchst unerwartet verändert. Manchmal haben Paare Schwierigkeiten, die Elternschaft anzunehmen, aber ihre Herzen schwellen vor purer Liebe und Freude, wenn sie endlich ihre Kleinen in den Händen halten.

Die Eltern sind sich sicher, dass sie alles tun können, um die Sicherheit ihrer Kinder zu gewährleisten, und der bloße Gedanke, dass jemand ihre Kinder verletzt, kann ihnen Traumata zufügen. Die heutige Geschichte beleuchtet die unerschütterliche Liebe und Sehnsucht einer Mutter nach ihrem Kind.

Bernice Abeyta. | Quelle: youtube.com/Dr. Phil

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EIN VERSPIELTES KIND

Am 28. November 1985 wurde Christopher Abeyta in Colorado Springs als Sohn von Bernice und Gil Abeyta geboren. Er war das jüngste von sieben Kindern und seine Familie liebte ihn sehr. Bernice beschrieb ihren Jungen als ein kluges, fröhliches Baby, das es liebte, seine Familie zum Lachen zu bringen. Sie sagte:

"Er war wirklich ein Schatz. Er war sehr unterhaltsam. Er machte lustige Sachen, und wenn wir lachten, wiederholte er es, weil er wusste, dass er Aufmerksamkeit bekam."

Am Abend des 14. Juli 1986 saßen die Abeytas im Wohnzimmer ihres Hauses in Colorado Springs. Christophers Schwester Denise Alves erinnerte sich, wie er gelacht hatte, während sie an einem Rosenstrauß roch und vorgab zu niesen.

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DIE NACHT, DIE ALLES VERÄNDERTE

Alves, die damals 15 Jahre alt war, sagte, dass sie ihrem Bruder an diesem Abend gegen 12:30 Uhr seine letzte Flasche gegeben und ihn in seine Krippe gelegt habe, die nur wenige Meter vom Bett seiner Eltern entfernt stand. Am 15. Juli gegen 5 Uhr morgens hallte die Abeyta-Residenz von schmerzhaftem Schluchzen und Schreien wider.

Die Hoffnungen der Familie wurden geweckt, als er ihnen ein Foto aus seiner Kindheit zeigte, um seine Behauptungen zu bestätigen.

Christophers ältere Schwester erzählte, wie sie durch das hemmungslose Weinen und hektischen Herumlaufen ihrer Mutter geweckt wurde. In diesem Moment erkannte Alves, dass etwas falsch war, doch sie hätte sich nie vorstellen können, dass es ihren kleinen Bruder betraf.

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DIE LEERE KRIPPE

Zum Schock der Familie war Christopher aus der Krippe verschwunden. Die besorgte Familie durchsuchte vergeblich ihr Haus und die gesamte Nachbarschaft. Sie stellten auch fest, dass eines der Fenster und die Haustür aufgebrochen war.

Kurz darauf wurde das damals sieben Monate alte Kind als vermisst gemeldet. Eine umfangreiche Suche wurde gestartet, um das Kind zu finden, aber sie zeigte keine erfolgreichen Ergebnisse. Drei Tage nach Christophers mysteriösem Verschwinden sagte Bernice mit Tränen in den Augen den lokalen Medien:

"Wir brauchen ihn dringend. Ich kann nicht ohne ihn leben. Ich möchte denjenigen, der ihn hat, wer immer es ist, bitten, ihn mir zurückzubringen. Ich brauche ihn mehr, als ihr euch jemals vorstellen könnt."

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Christophers Schwester, Denise Alves. | Quelle: youtube.com/Dr. Phil

DIE SUCHE

Alves erklärte, wie der Verlust von Christopher ihre Mutter für immer veränderte. Bernice widmete ihr Leben der Suche ihres Sohnes und reiste Berichten zufolge durch das Land, um Spuren zu verfolgen. Sie kaufte manchmal Perücken und verfolgte mutmaßliche Entführer in Verkleidung.

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Alves zufolge waren sie und ihre Mutter Amateurdetektive, während Bernice Todesanzeigen durchsuchte, um Informationen über ihren süßen Jungen zu finden. Alves heiratete und bekam eigene Kinder, aber sie und ihre Mutter hörten nie auf, nach Christopher zu suchen. Für People sagte sie:

"Du hörst nicht einfach auf, nach jemanden zu suchen."

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EIN UNGEWÖHNLICHER VORFALL

Die Abeytas richteten eine ihrem vermissten Sohn gewidmete Facebook-Seite ein, die eine weitere schockierende Information enthüllte, die Berichten zufolge mit Christophers Verschwinden in Verbindung stand.

Eine Frau ging zum Elternhaus von Christophers Vater unter dem Vorwand, sie sei eine Angestellte beim "Reunion Committee der Colorado Springs Saint Mary High School". Sie sagte den ahnungslosen Großeltern, sie brauche Fotos der Familie ihres Sohnes Gill für ein bevorstehendes Klassentreffen.

Gil soll die "Saint Mary's High School" absolviert haben. Seine Mutter gab ihr die Fotos, da sie keinen Grund hatte, der Frau nicht zu glauben.

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EINE SCHOCKIERENDE OFFENBARUNG

Es wurde auch angenommen, dass die Person, die Baby Christopher nahm, angeblich persönliche Rache an der Familie suchte. Den Berichten zufolge handelte es sich um eine Frau. In einer Folge von "Investigation Discovery's 'Still a Mystery: Missing Blue Eyes", enthüllte Alves eine weitere bewegende Information:

"Einer der Ermittler fragte meinen Vater: 'Gibt es jemanden Neues in deinem Leben?' Und er sagte: 'Ja, da ist eine Frau, mit der ich eine Affäre hatte.'"

Nach Christophers seltsamen Verschwinden gab sein Vater Gil zu, eine außereheliche Affäre mit einer Frau namens Emma Bradshaw gehabt zu haben. Es wurde auch enthüllt, dass Bernice und Gil sich Berichten zufolge in der Vergangenheit getrennt hatten, sich aber um die Zeit der Entführung ihres Sohnes versöhnten.

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DIE HOFFNUNG

Die Abeyta-Familie vermutete, dass Bradshaw ihren süßen Jungen aus persönlichen Gründen entführt hatte, aber sie wurde nie als eine Verdächtige in diesem Fall erklärt. Fast 32 Jahre nach dem Verschwinden meldete sich ein Mann und behauptete, Christopher zu sein.

Die Hoffnungen der Familie wurden geweckt, als er ihnen ein Foto aus seiner Kindheit präsentierte, um seine Behauptungen zu bestätigen. Er soll seine Geschichte über sein Erwachsenwerden erzählt haben, was die Abeytas davon überzeugte, dass es sich tatsächlich um Christopher handeln könnte.

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Dies war nicht das erste Mal, dass sich jemand meldete und behauptete, Christopher zu sein; Berichten zufolge hatten die Abeytas zuvor mindestens drei ähnliche Vorfälle erlebt. Dennoch warteten sie mit großen Hoffnungen auf die DNA-Ergebnisse und konnten es kaum erwarten, sie zu sehen.

Aber zu ihrer großen Enttäuschung war der Mann nicht Christopher. Alves enthüllte, dass Bernice bis zu ihrem letzten Atemzug gekämpft hatte, um ihren vermissten Sohn zu finden. Später erkrankte sie an Gallenblasenkrebs und ihr Gesundheitszustand begann sich rapide zu verschlechtern. Trotzdem hoffte sie, ihren kleinen Jungen eines Tages zu treffen.

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DIE LETZTE BOTSCHAFT DER STERBENDEN MUTTER

In einem Interview mit Dr. Phil erzählte die emotionale Alves, wie ihre Mutter die Hoffnung nie aufgab und ihre Suche nach Christopher drei Jahrzehnte lang fortsetzte. Die sterbende Mutter hinterließ auch eine besondere Nachricht für ihren Sohn. Sie drückte aus:

"Christopher, im Falle, dass ich nicht mehr hier bin, möchte ich dir sagen, dass du dir nicht einmal vorstellen kannst, wie sehr deine ganze Familie dich geliebt und vermisst hat. Ich hoffe, dass ich in der Lage sein werde, dich zu sehen, aber im Falle, dass ich gehe, hoffe ich, wird es in meiner Macht liegen, jemandem helfen zu können, dich zu finden."

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HOFFNUNG STIRBT ZULETZT

Laut Alves hatte Bernice nie die Gelegenheit, mit ihrem vermissten Sohn wieder vereint zu werden. Sie starb im Februar 2017 im Alter von 73 Jahren. Im August 2020 starb auch Gil nach einem Herzinfarkt. Das Ehepaar Abeyta ging fort, ohne jemals etwas über ihren vermissten Sohn gehört zu haben.

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Alves folgt dem letzten Wunsch ihrer Mutter und sucht immer noch nach ihrem jüngsten Bruder. Der Fall ist immer noch offen, und die Familie hofft, dass sich jemand mit Informationen zu dem Fall über ihre Website oder Facebook-Seite an sie wenden wird.

Was denkst du über diese herzzerreißende Geschichte? Wenn diese Geschichte dein Herz berührt hat, teile sie bitte mit deiner Familie und deinen Freunden und helfe der Abeyta-Familie, ihren vermissten Sohn zu finden.

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