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Am Valentinstag verhöhnt ein Mann seine Frau wegen dreckigem Geschirr und ignoriert ihr Geschenk, öffnet es nach ihrem Tod – Story des Tages

Frida Kastner
11. Juli 2022
19:30
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Ein Mann fuhr seine Frau am Valentinstag rüde an, beschuldigt sie, eine schlechte Hausfrau zu sein und wirft ihr Geschenk wütend weg. Doch er bereut diese Entscheidung, als später an jenem Tag ein Fremder an die Tür klopft.

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Cora Morales verbrachte den Morgen in einer Blase des Glücks und war selbst überrascht, wie glücklich sie war. Sie saß im Wohnzimmer und schrieb ihre To-Do-Liste für den Abend und wurde rot bei dem Gedanken, wie froh Eric sein würde, wenn er die Valentinstagsüberraschung sah, die sie vorbereitet hatte.

Cora hatte Eric das erste Mal bei einer Geschäftskonferenz in Texas getroffen. Da sie beide Waisen waren und in Pflegefamilien aufgewachsen waren, wünschten sie sich, eines Tages eine große Familie zu haben.

Cora bereitete Eric ein besonderes Abendessen. | Quelle: Unsplash

Cora bereitete Eric ein besonderes Abendessen. | Quelle: Unsplash

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Zum Glück dauerte es nicht lange, da sie rasch heirateten, nachdem sie einige Male ausgegangen waren und sie bekamen zwei Jahre später Drillinge.

Doch die Dinge waren weniger rosig geworden, als Cora die Kinderbetreuung übernehmen musste und Eric zum Versorger der Familie wurde.

Eric musste alles geben, um die fünfköpfige zu ernähren, was stressig war und ihm Schuldgefühle bescherte, weil er nie genug Zeit für seine Familie hatte. Noch schlimmer war, dass er nicht einmal am Wochenende viel Freizeit bekam und dennoch am Ende des Monats nicht viel übrig blieb.

Daher waren sie lange nicht weggefahren oder hatten in einem schicken Restaurant gegessen, auch zu besonderen Anlässen. Eric wollte jeden Cent sparen und Cora verstand dies, also gab sie nie unnötig Geld aus.

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Selbst zum Valentinstag zog sie ein altes Kleid an, dass Eric ihr zu ihrem ersten Hochzeitstag geschenkt hatte. Es war nicht mehr ganz in Mode, aber es bedeutete ihr viel und sparte zusätzliche Ausgaben, also zog sie es gerne zu besonderen Anlässen an.

Als es beinahe Zeit für Erics Rückkehr war, deckte sie rasch den Tisch für zwei mit seinem liebsten Blaubeerkäsekuchen – den sie liebevoll in Herzform gebacken hatte – einer Flasche Wein und einigen weiteren Gerichten, die sie zubereitet hatte. Dazu legte sie eine Geschenkschachtel an seinen Teller – das, worüber sie am aufgeregtesten war.

Cora trug für den Abend ein rotes Kleid. | Quelle: Pexels

Cora trug für den Abend ein rotes Kleid. | Quelle: Pexels

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"Perfekt!", dachte sie bei sich, als sie schließlich die Duftkerzen im Raum anzündete und die Lichterkette einschaltete. Beinahe eine halbe Stunde später klingelte es und Eric war daheim.

"Alles Gute zum Valentinstag, Schatz!", sagte sie, küsste ihn auf die Wange und ließ ihn herein.

Als Eric hereinkam war er verwirrt über den Tisch voller Essen, die ganzen Kerzen im Raum und die Rosenblätter, die vom Eingang zum Tisch führten. "Was zur Hölle hast du getan, Cora? Sind wir blöde Teenies?", fuhr er sie an, als eine Welle von Wut ihn erfasste.

Coras Lächeln löste sich sofort in Luft aus, als Eric die Lichter anschaltete und sie zornig anfunkelte. "Schatz, was ist los? Bist du wütend? Ist was bei der Arbeit passiert?"

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Wenn wir wütend sind, können wir nicht mehr klar denken.

"Ist das dein Ernst?", brüllte er. "Für sowas arbeite ich mir die Finger wund? Damit du alles für so einen Müll ausgeben kannst?!"

"Oh, Eric, entspann dich. Ich habe nicht viel ausgegeben. Die Zutaten haben ein bisschen mehr gekostet, aber es war nicht viel", sagte sie sanft und führte ihn zum Tisch. "Bitte, setz dich und sag mir, wie du das Essen findest."

Eric war fuchsteufelswild. Er nahm einen großen Bissen der Aglio e Olio und spuckte ihn auf den Teller. "Was ist mit den Spaghetti los? Und warum schmeckt die Soße so schlimm?", rief er laut genug, um die Drillinge zu wecken, die in ihrem Zimmer schliefen.

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"Eric!", zischte Cora. "Was ist denn los mit dir? Die Kinder… Ich habe sie vor einer halben Stunde ins Bett gebracht und du hast sie geweckt!"

Eric war genervt von Cora und fuhr sie an. | Quelle: Pexels

Eric war genervt von Cora und fuhr sie an. | Quelle: Pexels

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"Ach, und das ist auch meine Schuld? Cora, ich arbeite den ganzen Tag und du bleibst mit den Kindern zum Spielen daheim. Und was zur Hölle ist das hier?", schnappte er und griff nach der Geschenkschachtel. "Ein Geschenk?" Er warf es auf den Boden und funkelte sie an. "Ich bin kein Kind, das du mit so etwas beeindrucken kannst, okay? Hast du die Küche gesehen? Weißt du, warum dort so viele Geschirrstapel stehen? Ich erklär’s dir. Weil du zu sehr damit beschäftigt warst, diesen Mist vorzubereiten, statt dich um das Haus zu kümmern."

"Du bist unmöglich, Eric! Ich kann nicht glauben, dass du der Mann bist, in den ich mich verliebt und den ich geheiratet hate. Kannst du nicht.. gehen", grummelte sie und ging ins Kinderzimmer. Doch das Weinen hielt an, was Eric noch wütender machte.

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"Warum sind die Kinder immer noch nicht still? Bist du nicht die perfekte Hausfrau und Mutter? Lern endlich, wenigstens das richtig zu machen, Cora!", brüllte er vom Wohnzimmer.

Da stürmte Cora wütend zum ihm. "Sie schreien, weil ich die Windeln wechseln muss, aber wir haben keine mehr! Also halt die Klappe und kümmere dich um sie, bis ich zurückkomme. Es wird ein bisschen dauern!", rief sie, während sie aus dem Haus stapfte und die Tür hinter sich zuschlug.

Eric verhöhnte Cora "die Hausfrau" weiter dafür, eine schreckliche Haushälterin zu sein, während er ins Kinderzimmer schritt.

Beinahe eine Stunde verging. Die Kinder weinten und weinten und Cora kehrte nicht zurück. "Was ist los mit dir, Cora?", ächzte er, als er sein Telefon aus dem Wohnzimmer holte. "Wie kann man so lange für ein Paket Windeln brauchen?"

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Plötzlich klingelte es an der Tür. "Endlich! Cora, wo warst du d…", wollte er sich beschweren, doch da bemerkte er den Polizisten an der Tür. "Lebt Cora Morales hier?"

Die Polizei informierte Eric, dass Cora verstorben war. | Quelle: Pexels

Die Polizei informierte Eric, dass Cora verstorben war. | Quelle: Pexels

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"Ja?

"Sind Sie, äh, der Mann?", der Polizist räusperte sich, ehe er weitersprach.

Eric nickte.

"Tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen, aber ihre Frau ist in einem Autounfall gestorben. Sie müssen mit uns kommen und die Leiche identifizieren. Wir haben die Adresse auf dem Führerschein gefunden."

Ein Schock durchfuhr Eric und er wurde kreidebleich. Der Polizist schaute ins Haus und bemerkte die Kerzen auf dem Tisch. Er fand es furchtbar, die Neuigkeiten überbringen zu müssen, aber er hatte keine Wahl.

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Noch immer vor Schock zitternd gelang es Eric, ihre Nachbarin Frau Nelsson anzurufen und sie zu bitten, sich um die Drillinge zu kümmern, während er fort war. Als er an der Leichenhalle ankam, konnte er nicht fassen, dass der bleiche, leblose Körper Coras war. Er brach in Tränen aus und fühlte sich schrecklich, weil er sie angemeckert hatte und nach der Beerdigung am nächsten Tag zog er sich zuhause zurück. Er wollte nicht denken und nichts tun.

Der von Cora gedeckte Tisch war noch immer da und als er ihn ansah, durchlebte er den letzten Abend noch einmal. Plötzlich erinnerte er sich an Coras Geschenk. "Die Schachtel… Ich.. Ich habe sie nicht aufgemacht." Frenetisch sah er sich um, bis er die Schachtel auf dem Boden fand.

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Er packte das Geschenk mit zitternden Fingern aus und fand darin einen Brief und zwei Flugtickets nach Hawaii. Er wischte sich die Tränen fort, ehe er den Brief öffnete und las.

Eric weinte wie ein Kind, als er das Geschenk öffnete. | Quelle: Pexels

Eric weinte wie ein Kind, als er das Geschenk öffnete. | Quelle: Pexels

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An die Liebe meines Lebens, Eric,

Fröhlichen Valentinstag, Schatz! Rate mal, wer diese Woche einen Job bekommen hat? Ich habe gesehen, dass du erschöpft davon warst, allein zu arbeiten, also habe ich ein paar Bewerbungen geschrieben und gestern Nachmittag habe ich den Anruf bekommen, dass ich die Stelle habe!

Ich habe auch mit Frau Nelsson gesprochen, die sich um die Kinder kümmern wird, damit ich arbeiten kann und weiß, dass die Kleinen in guten Händen sind. Aber das ist nicht die einzige Überraschung! Siehst du die Tickets? Die sind für einen Urlaub in Hawaii, nur wir zwei! (Ich habe noch ein paar weitere Pläne, aber davon erfährst du später, hehe!)

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Als Eric zu Ende gelesen hatte, brach er wie ein Kind in Tränen aus. Doch es gabt nichts, das er tun konnte. Cora war fort und er würde den Rest seines Lebens damit leben müssen. Leider kam es genau so.

Seit jenem Tag war Erics Leben nie wieder dasselbe und er verliebte sich nie wieder. Er arbeitete einfach so hart er konnte, um für seine Kinder zu sorgen und sie gut zu erziehen. An jedem Valentinstag geht er nun zu Coras Grab und verbringt Stunden damit, ihr alles zu erzählen, was ihm in den Sinn kommt und sich zu wünschen, er könne sie um Vergebung anflehen.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Ziehe keine voreiligen Schlüsse. Eric dachte, Cora wolle nicht arbeiten und hinge nur faul zu Hause herum. Doch er lag falsch.
  • Wenn wir wütend sind, können wir nicht mehr klar denken. Eric war von der Arbeit gestresst und ließ seine Frustration an Cora heraus. Er bereut es nun.
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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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