Shutterstock
Quelle: Shutterstock

Kellnerin bemerkt seltsamen Mann und Jungen im Restaurant, Junge ist blass und interessiert sich nicht für das Essen – Story des Tages

Edita Mesic
15. Apr. 2022
09:20
Teile diesen Artikel
FacebookTwitterLinkedInEmail

Eine Hotelrestaurant-Kellnerin bemerkte einen Mann und seinen Sohn im Teenageralter und fand heraus, warum der Junge so traurig und desinteressiert an seinem Essen aussah. Der Grund brach ihr das Herz.

Werbung

Sarah genoss ihren Job. Viele Leute haben nicht verstanden, dass das Kellnern einer der lohnendsten Jobs ist, – zumindest dort, wo sie arbeitete. Die meisten ihrer Kunden in dem Hotel am See waren im Urlaub und immer gut gelaunt.

Als ein Mann mit seinem jugendlichen Sohn hereinkam, war sie überrascht, als sie bemerkte, wie er den Jungen mit verzweifelten Augen ansah. Sie bestellten das Hausspezial, aber während der Mann sein Essen mit Genuss aß, schob der Junge das Essen auf seinem Teller herum. Seine Augen waren noch trauriger als die seines Vaters.

Sarah fiel die beiden neuen Kunden sofort auf, denn der Junge hatte traurige Augen. | Quelle: Shutterstock

Werbung

"War der Kuchen nicht gut?", fragte Sarah fröhlich, als sie den Teller des Jungen abräumte – der Apfelkuchen mit Eis war praktisch unberührt. Der Junge errötete und ließ sein Haar nach vorne fallen, um sein Gesicht zu verbergen.

Der Vater antwortete mit einem Lächeln. "Der Kuchen ist großartig, aber Kyle ist heute nicht sehr hungrig."

Solidarität und Mut sagt mehr als tausend Worte.

Sarah lächelte und sagte: "Du solltest morgen besser mehr Appetit auf das Mittagessen haben, denn wir haben unser Barbecue-Special!"

"Wir werden unser Bestes tun!", antwortete der Mann. Dann stand er auf und führte den Jungen zum Fahrstuhl, der zu den Zimmern führte. Ein paar Minuten später sah Sarah ihn wieder in der Lobby, wo er mit dem Manager sprach und sehr ernst aussah.

Werbung

Sarah war Kellnerin in einem Hotelrestaurant. | Quelle: Unsplash

Der Mann ging zurück ins Restaurant und kam zu Sarah. "Könnte ich mit Ihnen sprechen?", fragte er. Sarah bemerkte, dass er trotz seiner Traurigkeit sehr gut aussah und seine Stimme sanft und freundlich war.

Werbung

"Natürlich", sagte Sarah.

"Mein Sohn. Er hat Leukämie und ist hier, um sich einer Chemotherapie im Institut zu unterziehen", sagte der Mann mit seiner ruhigen Stimme. "Heute Abend will er sich den Kopf rasieren, damit er nicht spürt, dass der Krebs gewinnt, wenn ihm die Haare ausfallen."

"Ich werde mir auch den Kopf rasieren, also wollte ich Sie bitten, es nicht zu kommentieren. Bitte benehmen Sie sich einfach normal..."

Sarah bemerkte Oscar und Kyle, die Gäste im Hotel waren. | Quelle: Unsplash

Werbung

Sarah nickte und antwortete: "Natürlich. Machen Sie sich bitte keine Sorgen. Ich werde auch mit dem Rest des Personals sprechen."

Der Mann lächelte. "Danke! Ich bin übrigens Oscar!", sagte er.

Sarah lächelte zurück. "Ich bin Sarah... bis morgen!"

Als sie am nächsten Morgen zum Frühstück ins Restaurant kamen, erlebten Oscar und Kyle eine Überraschung. Sarah hatte sich auch den Kopf rasiert! Sie grinste den kahlköpfigen Vater und Sohn an und sagte: "Ich dachte, ich trete dem Klub bei!"

Kyle begann zu kichern. "Du siehst so komisch aus!", sagte er mit einem Lächeln im Gesicht.

Werbung

Oscar erklärte, dass er und Kyle sich wegen Kyles Krebsbehandlung die Köpfe rasierten. | Quelle: Pexels

Sarah setzte ihre Hände an die Hüfte und warf ihm ein gespieltes Stirnrunzeln zu. "LUSTIG? Ich will dich wissen lassen, dass die berühmtesten Köpfe diese Saison in Paris eine Glatze tragen. ABSOLUT KAHL!"

Werbung

Anstatt über seinen kahlen Kopf zu grübeln, lachte der Junge über Sarahs Witze, und Oscar warf ihr einen dankbaren Blick zu. Oscar hatte Kyle alleine großgezogen, da seine Frau ebenfalls an Krebs gestorben war, als ihr Sohn gerade sieben Jahre alt war.

Als bei Kyle Leukämie diagnostiziert worden war, war Oscar am Boden zerstört. Er stand wieder demselben Feind gegenüber, und dieses Mal könnte er alles verlieren, was ihm noch übrig geblieben war, und zwar seinen geliebten Sohn. Sarahs freches Grinsen und ihre mutige Geste ließen sein Herz höherschlagen.

Als Kyle eine Weile später hochging, um sich auszuruhen, ging Oscar zurück ins Restaurant, um mit Sarah zu sprechen. "Danke", sagte er. "Sie haben keine Ahnung, was Ihre Geste für Kyle und für mich bedeutet hat. Sie haben Ihr wunderschönes Haar geopfert..."

Werbung

Oscar war fassungslos, als er sah, dass Sarah sich auch den Kopf rasiert hatte. | Quelle: Pexels

Sarah schüttelte den Kopf. "Es war kein Opfer", erklärte sie. "Ich habe meine Mutter an Krebs verloren, als ich sehr jung war, und ich erinnere mich an ihren Mut. Sie hat mir alles beigebracht, was ich über die Liebe weiß. Ich wollte es nur weitergeben."

Werbung

Oscars Augen fühlten sich mit Tränen und er umarmte Sarah. Von diesem Tag an wurde Sarah Kyles beste Freundin, und wenn sie frei hatte, nahm sie Vater und Sohn mit, um die örtlichen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Glücklicherweise verlief Kyles Behandlung gut und die Ärzte erklärten, dass er in Remission sei. "Aber wir kommen bald wieder!", rief Kyle und Oscar nickte fröhlich mit dem Kopf.

"Ja, wir sind in zwei Monaten wieder da", sagte Oscar.

Kyles Behandlung war ein Erfolg. | Quelle: Pexels

Werbung

"Eine weitere Behandlung?", fragte Sarah.

"Nein", sagte Oscar lächelnd. "Es ist ein Urlaub und wir... ich meine... ich habe mich gefragt, ob du dir eine Auszeit nehmen könntest, um etwas Spaß uns zu haben?"

Sarah lächelte. "Ich würde es gerne tun..."

Ein Jahr später machte Oscar Sarah einen Heiratsantrag und sie nahm an. Die beiden waren verheiratet und Kyle war der Trauzeuge. Um den Tag zu ehren, an dem sie sich kennenlernten, rasierten sich die Braut, der Bräutigam und der Trauzeuge wieder einmal den Kopf.

Oscar und Sarah waren verheiratet und Kyle war der Trauzeuge. | Quelle: Unsplash

Werbung

Es war die schönste und emotionalste Hochzeit, die man je gesehen hatte und alle Gäste waren zu Tränen berührt. Zwei Jahre später begrüßten Sarah und Oscar ihr erstes gemeinsames Kind und machten Kyle zu einem großen Bruder.

Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Solidarität und Mut sagen mehr als tausend Worte. Sarahs Geste half Kyle zu akzeptieren, was er durchmachte, und gab ihm den Mut, um sein Leben zu kämpfen.
  • Liebe ist eine ansteckende Krankheit. Wenn du wie Sarah Liebe zu den Menschen um dich herum verbreitest, wird sich diese Liebe tausendfach zurückzahlen.

Teile diese Geschichte mit deinen Freunden. Sie könnte ihren Tag erhellen und sie inspirieren.

Werbung

Wenn dir diese Geschichte gefallen hat, gefällt dir vielleicht diese über einen Mann, der von seiner weisen Großmutter ein unbezahlbares Vermächtnis erhielt, als er noch ein Junge war, aber dessen Wert erst erkannte, als er alles verlor, für was er hart gearbeitet hatte.

Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

Werbung