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Alte Frau schickt 5 Jahre lang handgefertigte Kleidung an Waisenhaus, kriegt eines Tages 2 Schachteln als Antwort – Story des Tages

Frida Kastner
05. Feb. 2022
13:40
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Eine alte Frau, die fünf Jahre damit verbrachte, Kleidung für ein Waisenhaus zu nähen, kommt eines Tages heim und findet 2 Schachteln auf ihrem Treppenabsatz – jemand hatte sie erwischt.

Karola May war eine alte Frau, die in einer Kleinstadt allein lebte. Ihr Mann Karl-Heinz war vor Jahrzehnten gestorben, doch weil sie ihn sehr geliebt hatte, hatte sie beschlossen, nicht erneut zu heiraten.

Stattdessen legte sie ihre Energie in das Nähen. Sie gab ihre Arbeit auf, sobald sie das Rentenalter erreicht hatte und beschloss, das Nähen minimal zu halten.

Eines Tages arbeitete sie an einer Decke, als ihr das Garn ausging, also musste sie das Haus verlassen, um neues zu besorgen.

"Jetzt wäre Zaubern zu können wirklich praktisch", dachte sie bei sich, während sie an jenem Tag aus der Tür schritt.

Trotz ihres Wunsches genoss Karola es, auszugehen, weil sie dabei neue Leute kennenlernte. Die alte Frau hatte einmal ein interessantes Paar getroffen, das sie gebeten hatte, einen Streit beizulegen.

Natürlich hatte Karola sich auf die Seite der Frau gestellt und der Mann war wütend davongeschritten und gezetert, sie hätten sich des Geschlechts wegen zusammengetan.

Karola hatte lachen müssen, nachdem beide davongezogen waren, weil sie tatsächlich voreingenommen gewesen war.

Eines Tages arbeitete sie an einer Decke. | Quelle: Pexels

Eines Tages arbeitete sie an einer Decke. | Quelle: Pexels

Während sie durch den Laden ging, um ihre Sachen zu besorgen, versprach Karola sich selbst, dem Mann zu sagen, er habe Recht gehabt, sollten sei einander wieder treffen.

Die alte Frau besorgte rasch ihre Nähsachen, doch noch mehr sprang ihr ins Auge, sodass sie mehr kaufte, als sie geplant hatte.

Alles war schön und gut, bis sie wieder zuhause eintraf. Karola hatte zu viel gekauft und konnte es kaum auf einmal tragen.

Als sie sich mit den Tüten abmühte, fühlte sie, wie ihr jemand auf die Schulter tippte. Es war ein Mädchen im Teenageralter, das ihr Hilfe anbot.

"Hallo. Ich bin Diane und es scheint, du hast zu viel zu tragen. Ich kann dir helfen, wenn du magst. Ich muss in deine Rechnung", sagte das Mädchen.

Die alte Dame kaufte rasch ihre Nähsachen. | Quelle: Pexels

Die alte Dame kaufte rasch ihre Nähsachen. | Quelle: Pexels

"Oh, danke, nettes Fräulein, deine Hilfe wäre mir sehr recht", sagte Karola, ehe sie dem Mädchen einen Teil des Einkaufs gab.

Sie schritten in angenehmer Stille voran. Nachdem Diane ihr die Taschen heimgetragen hatte, schlug Karola vor, sie solle hereinkommen und eine heiße Tasse Tee mit ihr trinken.

"Tut mir leid, aber ich sollte wahrscheinlich los", antwortete Diane.

"Bitte, nimm den Tee an. Deine Eltern haben dich wohlerzogen und ich möchte dir meine Dankbarkeit für deine Hilfe zeigen. Ich bestehe darauf."

"Aber ich habe nie Eltern gehabt", murmelte Diane und Karola hatte sofort ein schlechtes Gewissen.

"Es tut mir leid, Kleine", sagte sie.

"Ist schon okay. Das Waisenhaus ist nicht so schlimm. Es ist nur ein paar Straßen von hier. Ich sollte gehen, danke für den Tee", sagte Diane und verschwand.

"Ich habe nicht einmal ihre Telefonnummer", bemerkte Karola eine halbe Stunde, nachdem das Mädchen gegangen war.

Karola schlug vor, sie solle eintreten und ein Tässchen Tee trinken. | Quelle: Pexels

Karola schlug vor, sie solle eintreten und ein Tässchen Tee trinken. | Quelle: Pexels

Als die ältere Dame die Teetassen vom Tisch räumte, entdeckte sie einige Geldscheine unter Dianes Tasse – das Mädchen hatte gesehen, dass Karola sparsam mit ihren Ausgaben zu sein schien und angenommen, die Frau habe zu wenig Geld.

Karola wollte ihr danken, doch, da sie nicht mehr so viel Geld verdiente wie früher, beschloss sie, dem Mädchen auf andere Weise zu danken.

Von da an begann sie, Kleider für das Waisenhaus zu nähen, in dem Diane aufgewachsen war und das tat sie für die kommenden fünf Jahre. Karola brachte die genähten Kleider jeden Monat selbst zum Waisenhaus, ließ sie einfach auf dem Treppenabsatz liegen.

Eines Tages kehrte von einem dieser Lieferdienste zum Waisenhaus heim und fand zwei Schachteln auf ihrem Treppenabsatz. Sie ging mit Vorsicht darauf zu, weil sie wusste, dass sie nichts bestellt hatte.

Nach einigen Minuten der Untersuchung öffnete sie eine Schachtel und fand darin einen Briefumschlag mit Geld, eine Nachricht und eine neue Nähmaschine.

Sie begann, für das Waisenhaus Kleidung zu nähen. | Quelle: Pexels

Sie begann, für das Waisenhaus Kleidung zu nähen. | Quelle: Pexels

Karola konnte es nicht fassen, also entfaltete sie rasch die Nachricht und las.

"Ihre Güte ist grenzenlos", begann sie, "danke Ihnen für alles, was Sie tun. Unser Waisenhaus hat kürzlich eine Spende erhalten und wir möchten das Geld mit Ihnen teilen und Ihnen diese Nähmaschine geben. Unsere Kinder lieben die Kleidung, die sie anfertigen und wir möchten Sie gerne für Ihre harte Arbeit bezahlen. Bitte nehmen Sie unser Geschenk an, weil wir Ihnen gerne etwas zurückgeben würden."

Als sie am Ende des Briefs angekommen war, hörte Karola hinter sich ein Geräusch. Als sie sich umdrehte, erblickte sie eine ältere Diane in Gesellschaft einiger Kinder des Waisenhauses.

"Sie wollten dich kennenlernen", sagte Diane über die Kinder, die Karola allesamt umarmten und ihr für die Kleidung dankten.

"Aber wie wusstet ihr, dass ich das war?", fragte eine emotionale Karola Diane, während sie zusah, wie die Kinder in ihrem Garten herumrannen.

"Ich arbeite jetzt im Waisenhaus und ich habe gesehen, wie du die Kleidung letzten Monat und den Monat davor zu uns gebracht hast. Also beschloss ich, dass wir einen Weg finden mussten, dich zu belohnen."

"Du warst die Inspiration, meine Liebe", sagte Karola lächelnd, ehe sie die Bande ins Haus einlud, um Tee zu trinken.

Sie sah zu, wie die Kinder in ihrem Garten spielten. | Quelle: Pexels

Sie sah zu, wie die Kinder in ihrem Garten spielten. | Quelle: Pexels

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Das Gute kommt zurück. Das Gute endet nie bei einer Person, sondern wird weitergegeben, indem wir anderen Gutes tun und Gutes erfahren. So war es auch bei Diane und Karola. Ihr kurzes Treffen vor fünf Jahren motivierte Karola, ihre guten Taten zu vollbringen und viele andere profitierten davon.
  • Vergiss nicht, gute Taten zu belohnen. Nur so bleibt der Kreislauf des Guten in Gang. Wenn eine Person Gutes Tut und dafür belohnt oder belohnt wird, wird sie die Tat wiederholen oder gar noch Besseres tun. Karola belohnte Diane für ihre Hilfe, indem sie 5 Jahre lang Kleidung anfertigte und sich darin noch bestärkt fühlte.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

Wenn dir diese Geschichte gefallen hat, magst du vielleicht auch diese über eine alte Dame, die tagelang in ihrer Badewanne festsaß und nur wegen einer aufmerksamen Nachbarin gerettet werden konnte.

Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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