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Polizisten folgen Anruf und finden gebrechliche ältere Dame, die drei Tage lang in ihrer Badewanne festsaß – Story des Tages

Frida Kastner
30. Jan. 2022
09:30
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Eine besorgte junge Frau ruft die Polizei und bittet sie, nach einer Nachbarin zu sehen und die Beamten machen eine schockierende Entdeckung.

Wendy Mulholland lebte seit mehr als zehn Jahren auf derselben Straße, seit ihr Sohn geboren worden war, und sie kante so ziemlich all ihre Nachbarn.

Nach den Gewohnheiten von manchen konnte man die Uhr Stellen, wie Herrn Yorbaz, der nebenan wohnte und jeden Morgen um 6:30 Uhr das Haus verließ oder Frau Dorowski, die jeden Morgen um 2 Uhr nach Hause kam.

Nach einem Anruf, der um Überprüfung bat, machten zwei Polizisten eine schockierende Entdeckung. | Quelle: Shutterstock

Nach einem Anruf, der um Überprüfung bat, machten zwei Polizisten eine schockierende Entdeckung. | Quelle: Shutterstock

Wendy war bei all diesen Ereignissen wach, weil sie ihr drittes Baby umsorgte, das Koliken hatte und deshalb bemerkte sie auch, dass Beatrice Callow seit einigen Tagen nicht mehr das Haus verlassen hatte.

Beatrice war 86 Jahre alt und die Art Frau, die mit der Peitsche knallen und eine Batallion von 100 Mann führen würde, wenn man sie ließe. Jeden Morgen um Punkt 11 kam Miss Beatrice (so nannten sie alle) die Straße mit ihrem Stock entlangmarschiert.

Sei gewiss, Miss Beatrice lehnte sich NIEMALS auf ihren Stock, sie nutzte ihn vielmehr, um in Unterhaltungen deutliche Akzente zu setzen. Einmal hatte sie mit dem Stock einen Mann, der Wendy belästigt hatte, dort gestoßen, wo es ordentlich weh tat.

Suche den Kontakt zu den Mitmenschen in deiner Umgebung, gehe sicher, dass sie wissen, dass sie nicht allein sind.

Die beiden Frauen, die auf gegenüberliegenden Punkten des Altersspektrums lebten, waren freundlich zueinander, aber Miss Beatrice wahrte ihre Distanz, obwohl Wendy sie mehrmals zum Tee eingeladen hatte.

Dennoch beschloss Wendy, als sie Miss Beatrice zum dritten Mal in Folge nicht zur üblichen Uhrzeit für ihre frischen Brötchen um die Ecke gestapft kam, dass es genug war und sie rief die Polizei.

Wendy wusste über das Ein- und Ausgehen aller ihrer Nachbarn Bescheid, weshalb sie sich Sorgen um Beatrice machte. | Quelle: Unsplash

Wendy wusste über das Ein- und Ausgehen aller ihrer Nachbarn Bescheid, weshalb sie sich Sorgen um Beatrice machte. | Quelle: Unsplash

Sie erklärte, dass ihre Nachbarin in den 80ern war und allein lebte. "Bitte, können Sie jemanden schicken, um nach ihr zu sehen?", fragte Wendy. "ich habe an die Tür geklopft und geklingelt, aber sie antwortet nicht, obwohl ich durchs Fenster sehen kann, dass ihre Handtasche auf dem Küchentisch steht."

Eine halbe Stunde später standen zwei uniformierte Beamte vor Miss Beatrices Haus. Als es keine Antwort gab, öffneten sie die Eingangstür und traten ein. Sie schritten durch den Flur, das Esszimmer, die Küche, doch es gab keine Spur von Miss Beatrice.

Sie wollten soeben die Treppe erklimmen, als sie aus dem oberen Stockwerk ein schwaches Stöhnen hörten. Eine rasche Suche oben führte sie zum Badezimmer. Die Tür stand offen und darin fanden die Beamten die arme Miss Beatrice.

Sie lag splitternackt in der Wanne. Als sie die Polizisten erblickte, versuchte sie sofort, sich mit den Händen zu bedecken. "Bitte", ächzte Miss Beatrice, "bitte, helfen Sie mir!"

Wendy bat die Polizei, bei Beatrice nach dem Rechten zu sehen. | Quelle: Unsplash

Wendy bat die Polizei, bei Beatrice nach dem Rechten zu sehen. | Quelle: Unsplash

Einer der Beamten rief sofort einen Krankenwagen, während der andere einen kuschelig aussehenden Bademantel griff und ihn über die arme Dame legte. "Mir ist so kalt", flüsterte Miss Beatrice, "ich konnte nicht aufstehen und niemand hat meine Schreie gehört."

"Ist schon in Ordnung, Frau Callow. Wir sind ja da und Sie werden schon wieder", sagte der zweite Beamte beruhigend.

"Ich liege seit drei Tagen hier", weinte Miss Beatrice, "und es ist alles meine Schuld. Ich habe mein Handy auf dem Küchentisch liegen gelassen und konnte nicht laut genug rufen..."

"Sie haben Glück gehabt, Frau Callow", sagte der erste Beamte, "ihre Nachbarin Frau Mulholland hat uns angerufen und gesagt, sie mache sich Sorgen, weil sie sie seit Tagen nicht gesehen habe, also sind wir gekommen."

Beatrice hatte drei Tage lang in der Badewanne festgehanden. | Quelle: Pexels

Beatrice hatte drei Tage lang in der Badewanne festgehanden. | Quelle: Pexels

"Danke Gott", schluchzte Miss Beatrice, "ode rich wäre hier gestorben!" Dann traf der Krankenwagen ein und die Sanitäter trugen die Dame auf einer Trage aus dem Bad.

Sie wurde ins Krankenhaus gebracht und wegen Unterernährung und Dehydrierung behandelt. "Sie können nicht allein leben", schalte die Ärztin sie, "sie hatten Glück, dass wir Sommer haben, sonst wären Sie jetzt ein Eiszapfen."

"Ich habe keine Familie, ich bin ganz allein", erklärte Miss Beatrice, "und werde bestimmt nicht mit Fremden wohnen, erst recht nicht in einem Altenheim!"

"Wie wäre es, wenn Sie mit Freund*innen zusammenziehen?", fragte eine freundliche Stimme. Miss Beatrice und die Ärztin waren erstaunt, Wendy ins Zimmer kommen zu sehen, einen großen Strauß Sonnenblumen in der Hand.

Beatrice wurde ins Krankenhaus gebracht und wegen Dehydrierung behandelt. | Quelle: Unsplash

Beatrice wurde ins Krankenhaus gebracht und wegen Dehydrierung behandelt. | Quelle: Unsplash

"Hallo, Miss Beatrice", begrüßte Wendy sie, "Sie haben Recht, dass sie ihre letzten Tage nicht mit Fremden verbringen möchten, aber ich finde nicht, dass sie allein sind. Sie haben Freunde, Miss Beatrice, gute Freunde, wenn sie uns eine Chance geben!"

"Oh", sagte Miss Beatrice und wurde rot, "es tut mir leid. Ich bin nur so schüchtern und die Leute denken, ich wäre abgehoben... Ich weiß, dass ich Ihnen mein Leben verdanke. Danke, Wendy!"

"Ist schon gut, Miss Beatrice." Wendy lächelte. "Aber ich habe nachgedacht, während Sie sich erholt haben. Warum bleiben Sie nicht bei mir und den Kindern? Was denken Sie? Nur für drei Tage..."

So zog Miss Beatrice, als sie entlassen wurde, zu Wendy ins Haus und aus drei Tagen wurden drei Monate und drei Monate wurden zu drei Jahren.

Beatrice zog bei Wendy ein und wurde Teil ihrer Familie | Quelle: Unsplash

Beatrice zog bei Wendy ein und wurde Teil ihrer Familie | Quelle: Unsplash

Miss Beatrice wurde Wendys beste Freundin und die Ehrenoma von Wendys Kindern (die sie schamlos verwöhnte). Nach einer Weile verstand Miss Beatrice, dass 'Zuhause' genau dort war, wo sie war, wo sie geschätzt und geliebt wurde.

So viele Menschen verschwinden spurlos, versterben, ziehen weg und niemand denkt an sie, wo sie sind, wohin sie gegangen sind. Wenn wir nur aufpassen würden auf die Menschen in unserem Umfeld, gäbe es deutlich weniger Einsamkeit in der Welt.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Suche den Kontakt zu den Mitmenschen in deiner Umgebung, gehe sicher, dass sie wissen, dass sie nicht allein sind. Wendys Sorge rettete Miss Beatrice, weil sie bereit war, sich zu involvieren.
  • Die Menschen, die dir auf der Straße sehen, sind genauso echt wie du, genauso einsam und sie brauchen Güte. Wendy wusste, dass Beatrice allein war, also übernahm sie Verantwortung und leistete ihren Beitrag.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

Wenn dir diese Geschichte gefallen hat, magst du vielleicht auch diese über einen Mann, der seine Mutter ins Altenheim steckt und zuhause seine Koffer vor der Tür findet.

Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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