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04. Oktober 2021

Restaurantbesitzer nennt Mutter ein "Tier", nachdem er sie wegen Stillens herauswarf

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Als eine Mutter in einem Restaurant ihr Baby stillte, sagte man ihr, sie solle nicht wieder kommen. Jetzt will sie darauf aufmerksam machen, damit andere Mütter nicht dieselbe Behandlung erdulden müssen.

Ein Restaurant in Anacortes im Bundesstaat Washington kam diesen Monat unter Beschuss, weil der Besitzer eine unhöfliche Botschaft für ein Paar hatte, die dort aßen.

Das Drama begann, als Ruby Meeden und ihr Mann Aaron das Greek Islands Restaurant mit ihrem 4 Tage alten Baby Rhett aufsuchten. Dort wollten sie sich mit der Familie treffen und ein gemeinsames Abendessen genießen.

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MAN WARF SIE HERAUS

Ihr Abend verlief jedoch alles andere als genießbar. Aaron erzählte, dass der Besitzer mit Anrufen beschäftigt schien und sich ihnen erst nach 30 Minuten endlich widmete.

Er wies die Familie an, das Restaurant zu verlassen. Als sie ihn fragten, was geschehen sei, hieß es bloß, sie sollten "niemals wiederkommen". Sie waren schockiert und beschlossen, zu gehen und online eine Rezension zu hinterlassen.

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DER KOMMENTAR DES BESITZERS

In der Rezension hieß es: "furchtbarer Service heutzutage" und vergab nur einen Stern. Der Besitzer beantwortete den Kommentar rasch.

Aaron nutzte den Google Übersetzer, um die griechische Antwort zu verstehen. Als er die Übersetzung las, war er zornig. Der Besitzer nannte die Kinder "Gören". Er nannte Ruby außerdem ein "Tier", weil sie in der Öffentlichkeit ihr Baby gestillt hatte.

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DISKRIMINIERENDE HANDLUNGEN

Laut dem Washingtoner Gesetz ist es Frauen erlaubt, in der Öffentlichkeit zu stillen, auch an Orten wie Restaurants. Wenn sich ein Etablissement nicht an dieses Gesetz hält, gilt das als Diskriminierung.

Ruby gab an, dass sie bemüht gewesen sei, beim Stillen im Restaurant rücksichtsvoll zu sein. Ihr Baby war hungrig, also hatte sie sich ihm gewidmet, es aber zugedeckt und sich sogar zur Wand gedreht.

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DIE ERFAHRUNG WAR FURCHTBAR

Die Mutter sagte, die Erfahrung sei furchtbar gewesen und fügte hinzu: "Weil ich beschlossen habe, mein Baby zu füttern, wurde meine gesamte Familie rausgeworfen."

Die Meeden Familie plant, die staatliche Menschenrechtskommission einzuschalten, damit sie ermittele. Eine Gruppe von Müttern hat sich außerdem zusammengetan, um Ruby zu unterstützen.

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MÜTTER ZEIGEN IHRE UNTERSTÜTZUNG

Sie hielten vor dem Restaurant Poster hoch, auf denen stand: "Auch Babys müssen essen!" Das Restaurant soll wegen der Proteste an jenem Tag nur außer Haus geliefert und schließlich früher geschlossen haben.

Megan Stevens, eine der Protestierenden, nannte die Handlungen des Besitzers illegal und sagte: "er wird sich dafür verantworten müssen, so oder so."

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DIE REAKTIONEN IM NETZ

Auch das Netz hatte viel dazu zu sagen. Aaron teilte die Geschichte auf Facebook und in den Kommentaren häuften sich unterstützende Botschaften.

Eine Person schrieb: "deine Geschichte wurde in lokalen Stillgruppen geteilt. Wir werden handeln, versprochen!" Der Aufruhr in der Gemeinschaft war überwältigend und führte zu  Aufklärung über die Angelegenheit, genau wie die Meeden Familie gehofft hatte.

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