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09. September 2021

Schule untersagt Mutter Zutritt, um ihren Sohn zu sehen, weil ihre Kleidung "zu freizügig" war

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Eigentlich sollte man annehmen, dass Schulen dankbar sind, wenn Eltern sich rege beteiligen und zu Informationsabenden erscheinen. Eine Mutter jedoch machte eine andere Erfahrung, als man sie wegen ihrer Kleiderwahl nach Hause schickte.

Isabel Castro und ihr Ehemann Cristian Caviedes leben in Kolumbien. Zusammen hat das Paar drei Kinder, mindestens eines davon im Schulalter.

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Für Isabel bedeutet das Leben als dreifache Mutter jedoch nicht, dass sie sich bei ihren Outfits keine Mühe mehr geben muss. Sie zieht sich gerne so an, dass sie sich selbst hübsch findet.

Auf Instagram ist die junge Frau Influencerin; regelmäßig postet sie Fotos von sich in knappen Kleidern oder kurzen Shorts, die ihre kurvige Figur betonen.

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Was sie in ihren Privatleben tut, ist natürlich ihre Angelegenheit. Als sie jedoch mit ihrem Ehemann zu einem Informationsabend in die Schule ihres Sohnes kam, war ihr Outfit plötzlich nicht mehr nur ihre Angelegenheit.

Die Eltern der Schulkinder waren zu dem Termin eingeladen worden, weil man sie über den Stand der Corona-Pandemie informieren und wichtige Informationen bezüglich der schulischen Maßnahmen vermitteln wollte.

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Sie wurde allerdings gar nicht in das Gebäuder der Institución Educativa Instituto Técnico Superior Industrial eingelassen. Die Begründung: Castros Top war zu freizügig.

Die dreifache Mutter trug an jenem Abend eine Jeans mit hohem Bund und Löchern und ein weißes Crop Top, das einen Teil ihres Bauches und ihr Dekolleté unbedeckt ließ.

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Offenbar zeigte sie der Schule zu viel Haut, denn man ließ sie nicht an dem Informationsabend teilnehmen. Isabel Castro verteidigte ihr Outfit:

"Ich fand, ich war gut angezogen. Ich trug Jeans und eine Bluse, die weit ausgeschnitten, aber bei Weitem nicht vulgär war." Man habe sie diskriminiert, obwohl niemand über den Körper einer anderen Person urteilen solle.

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Auch ihr Mann verteidigte Isabel. "Denk mal an all die Frauen, die derzeit solchen Schikanen ausgesetzt sind, zum Beispiel in Afghanistan. Und dann fragt man sich, wie diese Schule will, dass Menschen sich kleiden", sagte er.

Wie siehst du das? Dürfen Schulen Ansprüche an die Kleidung der Eltern stellen? Teile gerne deine Meinung in den Kommentaren mit uns.

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