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EntertainmentAnekdote

21. August 2021

Ich beobachtete einen schlimmen Vorfall: eine 18-Jährige ließ ihr Neugeborenes im Krankenhaus – Story einer Abonnentin

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Als ich sah, wie eine junge Frau aus dem Krankenhaus eilte, kurz nachdem sie ihr Kind entbunden hatte, wusste ich, dass etwas nicht stimme. Dann kam die Ärztin zu mir und sagte: "Es gibt da etwas, das ich mit dir besprechen möchte."

Diejenigen, die schon einmal entbunden haben, kennen die Qual und den Schmerz der letzten Wochen, den die Schwangerschaft hinterlässt. Während dieser Zeit können wir es nicht erwarten, unsere Babys zu sehen und den Schmerz und die Unsicherheit abzulegen.

Meine dritte Schwangerschaft war da keine Ausnahme. Tatsächlich dauerte die Schwangerschaft länger als geplant – unser Baby "beschloss", eine Woche länger im Bauch zu bleiben als es sollte.

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Ich bin Mutter von drei Kindern und zwei davon sind Zwillinge, zwei Jungen. Ich hatte immer davon geträumt, Zwillinge zu haben, aber die Chancen waren gering. Man sagt, dass die Chancen steigen, wenn es bereits in der Familie des Vaters oder der Mutter Zwillinge gibt.

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Aber dennoch beschenkte uns das Leben mit Sebastian und Theo. Und weil das Leben uns so überrascht hatte, scherzten mein Mann Mike und ich darüber, Zwillinge zu bekommen. "Nochmal?", fragte ich ihn.

"Warum nicht? Vielleicht passiert es, vielleicht auch nicht... du siehst ja, was mit Sebi und Theo passiert ist." Mike ist nicht religiös, aber sehr spirituell. Ich bin es auch.

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"Es wäre großartig, wenn uns das Universum diesmal einen Jungen und ein Mädchen gäbe... Man kann ja träumen, oder? Vielleicht können wir es so wahr machen."

Die physischen Zeichen deuteten alle auf eine gewöhnliche, einfache Schwangerschaft hin. Der Ultraschall zeigte nur ein Kind, aber meine Intuition sagte mir: "es wartet eine Überraschung auf dich."

Als meine Fruchtblase schließlich mitten in der Nacht platzte, fuhr mein Mann mich so schnell er konnte ins Krankenhaus. Als wir dort ankamen, entdeckte ich eine junge Frau, die ebenfalls kurz davorstand, ihr Kind zu bekommen. Wir lagen in demselben Zimmer und ihre Geburt setzte eher ein als meine.

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Ehe das Personal sie in den Kreissaal brachten, fiel mir auf, dass etwas mit ihr nicht stimmte.. Ich weiß nicht, ob sie nervös war oder ob es die Schmerzen waren, aber ich fühlte darüber hinaus noch etwas.

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Als ich an der Reihe war, lief alles glatt. Wir hatten einen weiteren wunderschönen und liebevollen Jungen bekommen. Wir nannten ihn Erik. Mein Mann und ich waren so glücklich!

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Nach der Geburt ruhte ich mich aus. Als ich später aufstand, um draußen etwas spazieren zu gehen, sah ich die junge Frau von der Station, die das Krankenhaus eilig verließ. Ich verstand nicht, warum, aber das ging mich auch nichts an.

Als ich in mein Zimmer zurückkehrte, traf bald darauf die Ärztin ein. "Hallo, Sarah, Gratulation zu deinem neuen Baby! Ich bin froh, dass alles so gut gelaufen ist."

"Danke!" Ich kannte Frau Dr. Konrad schon lange. Sie hatte mich durch all meine Schwangerschaften begleitet. Sie saß auf meiner Bettkante und sagte: "Es gibt da etwas, das ich mit dir besprechen möchte."

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Sofort setzte ich mich auf. "Ist mit dem Baby alles in Ordnung?!"

"Ja, mach dir keine Sorgen. Dem Baby geht es prächtig und er ist rundum gesund. Ich bin hier, um über das Baby von jemand anderem zu sprechen."

"Okay... ", ich zog eine Augenbraue hoch, "sprich weiter... "

"Es gab hier heute morgen einen Vorfall. Eine junge, 18-jährige Frau hat die Elternschaft für ihr Kind verweigert und sofort das Krankenhaus verlassen. Es gab einige Komplikationen bei der Geburt, aber sie wollte nicht länger hier bleiben."

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"War das die Frau, die gerade eben das Krankenhaus verlassen hat?"

"Ja, genau. Das Baby ist vollkommen gesund, deshalb... habe ich an euch beide gedacht", fuhr sie fort und sah uns beide an. "Ich kenne dich und Mike ziemlich gut und ihr habt immer gesagt, wie gerne ihr ein Mädchen hättet."

"Ich weiß, es ist viel verlangt, aber würdet ihr sie gerne adoptieren? Es gibt natürlich einen ganzen Prozess der Adoption, wie ihr vielleicht wisst, aber das Krankenhaus würde sich um die Papiere kümmern. Vielleicht würde es eine Weile dauern, bis ihr sie mitnehmen könntet. Ich würde euch auch ein Empfehlungsschreiben geben... Ich weiß, dass du eine tolle Mutter bist, also dachte ich, ich sollte es euch zumindest vorschlagen."

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Ich war geschockt. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte, aber mein Herz kannte die Antwort schon. Ich schaute meinen Mann an und fragte: "können wir das Baby sehen?"

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"Natürlich", sagte Dr. Konrad. Wir gingen zur Säuglingsstation und da lag sie. Als ich sie sah, schloss ich sie sogleich ins Herz. Ich kannte die Antwort. Ich drehte mich zu meinem Mann und er nickte bloß. Ihm ging es genau so. Ich wandte mich mit Tränen in den Augen an Dr. Konrad und fragte: "wo müssen wir unterschreiben?"

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Einige Monate vergingen und Elvira – ich hatte ihr schon einen Namen gegeben, weil ich wusste, dass sie zu uns kommen würde – war noch immer in einer Pflegefamilie. Ich träumte jeden Tag davon, dass sie bei uns einziehen würde und ich konnte nie ihr süßes Gesicht vergessen.

Täglich betete ich und bat das Universum, Elvira zu uns zu bringen. Ich wusste, dass ich bestimmt war, ihre Mutter zu sein, auch wenn es Jahre brauchen sollte, bis dies geschah. Es war mir egal, ich würde so lange warten, wie es eben nötig war.

10 Monate vergingen und ich erhielt einen Anruf. "Frau Rudolf?"

"Ja?"

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"Hier ist Frau Rodriguez vom Adoptionszentrum. Wir haben ihre Bewerbung und das Empfehlungsschreiben von Frau Dr. Konrad erhalten."

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Mein Herz klopfte. "Ich würde gerne ein Treffen mit Ihnen und Ihrem Ehemann vereinbaren. Allerdings sollten sie wissen, dass sich noch weiter Familien für dasselbe Kind interessieren."

Darüber machte ich mir keine Sorgen. Ich wusste, dass Elvira meine Tochter war. Nach einigen Treffen, Auswahlprocedere und gerichtlichen Sitzungen erhielten wir endlich die Neuigkeit: Elvira kam in unsere Familie!"

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Der Tag, an dem Elvira nach Hause kam, war einer der glücklichsten Tage meines Lebens. Ich bin so dankbar dafür. Ich liebe dieses kleine Mädchen, als wäre sie meine biologische Tochter. Tatsächlich betrachten wir Elvira und Erik auch als unsere Zwillinge.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  1. Familie ist nicht immer Blut. Sarah hatte eine Intuition und sie bewarb sich um die Adoption und kämpfte für das Baby.
  2. Wir sollten immer auf unsere Intuition hören. Sarah hat eine gute Verbindung zu ihrer Intuition und folgte ihr.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

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Diese Geschichte wurde inspiriert von einem Beitrag eines Abonnenten, aber geschrieben wurde sie von einer*m professionellen Autor*in. Alle Namen wurden abgeändert, um die Privatsphäre der beteiligten Personen zu wahren.

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