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Royals sprechen offen über ihre Gesundheitsprobleme

Maren Zimmermann
18. Aug. 2021
18:40
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Die Royals erscheinen oftmals "perfekt" und auf einer so viel höheren Stufe, als wir es je sein werden. Doch auch sie sind nur Menschen und kämpfen ebenso wie wir mit gesundheitlichen Problemen.

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Viele Mitglieder der königlichen Familie haben in der Vergangenheit ihre ganz eigenen gesundheitlichen Probleme überwinden müssen. Einige von ihnen sprachen sogar über ihre Schwierigkeiten, etwas, das für Royals nicht selbstverständlich ist.

Die königliche Familie auf dem Balkon des Buckingham Palace nach der Trooping The Colour Zeremonie am 13. Juni 2015 in London, England. | Quelle: Getty Images

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PRINZESSIN EUGENIE

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Prinzessin Eugenie an einer Skoliose leidet. Im Alter von 12 Jahren wurde ihr gesagt, dass sie sich einer lebensverändernden Operation unterziehen müsse, um die Krümmung ihrer Wirbelsäule zu beheben.

Das "Hello Magazine" berichtete darüber. Sie unterzog sich einer achtstündigen Operation, bei der ihr zwei Metallstangen entlang ihres Rückens eingesetzt und zwei Schrauben an ihrem Hals befestigt wurden.

Zu ihrer Hochzeit im Oktober 2018 zeigte sie die Narbe, die sie von dieser Operation davontrug, stolz, indem sie ein Kleid mit offenem Rücken wählte.

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Prinzessin Eugenie von York, Hochzeit mit Jack Brooksbank in der St. George's Chapel auf Schloss Windsor am 12. Oktober 2018 | Quelle: Getty Images

LADY LOUISE WINDSOR

Lady Louise litt in ihrer Kindheit an Augenproblemen. Sie kam als Frühchen zur Welt und schielte als Kind stark. Bei Frühchen soll dieser Zustand häufig vorkommen, kann jedoch behandelt und korrigiert werden, so auch bei ihr. Mittlerweile hat sie sich einer Operation unterzogen, um das Schielen zu beheben.

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PRINZESSIN BEATRICE

Bei der Enkelin der Königin wurde im Alter von sieben Jahren Legasthenie festgestellt. Sie erhielt während ihrer gesamten Schulzeit spezielle Hilfe und Unterstützung vom Helen Arkell Centre und wurde 2013 zur Schirmherrin der Wohltätigkeitsorganisation ernannt.

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Der Organisation verdanke sie ihre akademischen Erfolge, so die Prinzessin. Sie erinnerte sich in einem Podcast an diese anfängliche schwierige Zeit und sagte:

"Eine meiner frühesten Erinnerungen ist, dass ich vor einem Beatrix-Potter-Buch saß und die Illustrationen so schön waren, aber die Worte nichts bedeuteten. Ich wurde in eine Spezialklasse gesteckt, und ich erinnere mich, dass die Lehrerin mich ansah und sagte: 'Warum schaust du mich so an, die Worte stehen mir nicht ins Gesicht geschrieben.'"

PRINZESSIN DIANA

Prinzessin Dianas gesundheitliche Probleme sind wohl mit am bekanntesten in der Öffentlichkeit. Die Mutter litt in jungen Jahren unter Bulimie. Ihr ehemaliger königlicher Küchenchef Darren McGrady hat bereits mit "HELLO!" über ihre Essstörung gesprochen und zugegeben, dass er den Verdacht hatte, dass "etwas nicht stimmte".

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Diana, Prinzessin von Wales beim Verlassen der St. Paul's Cathedral mit Charles, Prinz von Wales an ihrem Hochzeitstag, dem 29. Juli 1981 in London, England | Quelle: Getty Images

Prinzessin Diana enthüllte 1992 zum ersten Mal, dass sie an Bulimie litt, und sprach 1995 in einem Interview mit Panorama erneut über die Störung.

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MENTALE GESUNDHEIT DER ROYALS

Die Royals kämpfen jedoch nicht nur mit körperlichen Leiden, wie alle anderen Menschen auch. Auch die geistige Gesundheit spielt eine wichtige Rolle.

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Andrew Morton, der 1992 die Biografie von Prinzessin Diana geschrieben hat, sagte, dass die königliche Familie in der Vergangenheit bei psychologischen Problemen Hilfe bei professionellen Organisationen gesucht habe.

In der Sendung "Lorraine" gab Andrew Morton zu, dass ihn das Interview von Prinz Harry und Meghan Markle mit Oprah Winfrey, in dem Markle behauptete, dass ihre psychische Gesundheit ignoriert wurde, verwirrt habe.

Prinz Harry und Meghan Markle, Commonwealth Day Service 2020 am 09. März 2020 in London, England. | Quelle: Getty Images

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Sie stammt aus einer Generation, in der es hieß: "Wenn es kalt ist, zieh dir einen Pullover an, dreh die Heizung nicht hoch - mach was draus und flicke es wieder, man hat nicht über psychische Krankheiten gesprochen", erklärte der renommierte Biograf.

Morton wies darauf hin, dass die 2002 verstorbene Prinzessin Margaret eine psychologische Beratung in Anspruch nahm und dass sogar Königin Elizabeth selbst während des Annus horribilis Hilfe zur Entspannung und zum Durchatmen in Anspruch nahm.

Morton wies darauf hin, dass die Royals schon seit langem professionelle Hilfe bei psychischen Problemen in Anspruch nehmen. Er gab zu, dass er nach dem Interview der Sussexes mehr Fragen als Antworten hatte.

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Morton hält dies für ein unglückliches Eingeständnis, vor allem weil Prinz Harry ein Förderer von Organisationen für geistige Gesundheit ist und seine Patentante Julia Samuel eine hoch angesehene Psychotherapeutin ist.

In dem Interview sagte die Herzogin von Sussex, dass sie sich an einige der engsten Freunde von Prinzessin Diana gewandt habe, nachdem sie das Gefühl hatte, vom Palast nicht unterstützt zu werden.

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Prinz Harry, Meghan und Archie bei der Desmond & Leah Tutu Legacy Foundation am 25. September 2019 in Kapstadt, Südafrika. | Quelle: Getty Images

Als Markle im fünften Monat schwanger war, enthüllte sie, dass sie unter dem Stress des königlichen Lebens Selbstmordgedanken hegte und Oprah mitteilte, dass sie nicht allein gelassen werden konnte und nicht mehr am Leben sein wollte.

Glücklicherweise scheint die Herzogin sich aktuell besser zu fühlen und ihr neues Leben in Los Angeles, zusammen mit ihrem Mann, Prinz Harry, und ihren beiden Kindern, zu genießen.

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